<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454</id><updated>2012-02-16T16:20:51.666-08:00</updated><title type='text'>Blog gegen Alles und Jeden.</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>31</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-1112704543940296235</id><published>2010-12-31T11:55:00.000-08:00</published><updated>2010-12-31T12:00:34.783-08:00</updated><title type='text'>Zum Schluss nochmal Bildung...</title><content type='html'>Zum Jahresende möchten wir euch nochmal einen Text von der Georg-Weert-Gesellschaft Köln vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie hässlich ist die Linke?&lt;br /&gt;Chronik der laufenden Säuberungswelle&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Materialistische Kritik hofft, sich letztlich geirrt zu haben, ihre Interventionen sind darauf angelegt, den Druck noch drückender und mittels des (selbst-)erkennenden Schreckens die überwältigende Unmündigkeit angreifbar zu machen, die die Individuen bannt. Wer sich daran macht, den ideologischen Zwang und Alpdruck zu kritisieren, der, von allen reproduziert, auf allen liegt, wird, wenn er dies radikal genug tut, sowohl bei seinen Zuhörern als auch bei sich selbst nicht geringen Widerstand gegen die von Illusionen befreiende Wahrheit erfahren und bedarf eines an allen Heilsgewissheiten verzweifelten Mutes, um den falschen Trost, die objektiven Lügen, den naheliegenden Wahn zu durchschauen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies sind gewiss keine neuen, oder – wie es im Jargon gerne sich revolutionär nennender Diskurse oft heißt – „spannenden“ Erkenntnisse. Doch sie gelten sowohl für den Menschen, der vielleicht erst angefangen hat, sich die tiefen, leidbewirkenden Widersprüche und Frustrationen der kapitalistischen Totalität bewusst zu machen, als auch für denjenigen, der sich als bereits fortgeschritten Wähnender in vielerlei Hinsicht schlau gemacht hat und doch gute Gründe hätte, auch seiner erworbenen Schläue zu misstrauen. Beide müssen der Maxime treu bleiben, sich der kränkenden Zumutung der Kritik nicht zu entziehen und sollten jede Gelegenheit froh begrüßen, bei der sie einer rücksichtslosen, entlarvenden und polemischen Intervention ausgesetzt werden, die nicht in allem Recht haben muss – worauf sie, wie gesagt, sogar hofft - um ihre segensreiche Wirkung zu entfalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Genosse Justus Wertmüller, Redakteur der Zeitschrift Bahamas, hat es dieses Jahr verstärkt auf sich genommen, solche angesichts der Triumphe des antisemitischen Wahns dringend nötigen, öffentlichen Herz- und Hirnoperationen durchzuführen, unter zunehmend massivem Widerstand, aber ebenso zunehmender Publikumsteilnahme. Und die Versuche, seine gut besuchten Vorträge zu verhindern und ihn mittels der bewährten großkalibrigen Worthülsen „Sexist“ und „Rassist“ mundtot zu machen, haben nun einen vorläufigen Kulminationspunkt in Bonn gefunden, wo sich, eingeladen durch das Referat für politische Bildung des AStA der Universität Bonn, am 12. November 2010 ein äußerst gemischtes Publikum einfand, um seine Gedanken zum „Sarrazin-Komplex“ anzuhören bzw. mit allen Mitteln zu versuchen, das Vortragen dieser Gedanken zu verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei vorherigen Veranstaltungen, bspw. in Lübeck und München, wurde die Absage der den linken Konsens überfordernden Veranstaltungen den Betreibern der meist in der linken Subkultur verankerten Veranstaltungsorte mittels elektronischer Denunziationskampagnen nahegelegt und von diesen ohne nenneswerten Widerstand durchgeführt. Das poststrukturalistische Wörtchen vom „Sprechort“ erhielt damit einen praktischen Sinn für die Ideologiekritik, denn die Raumsuche entwickelte sich zur Schnitzeljagd (was übrigens eine gute, antivegane Metapher für die Geschichte der Antideutschen wäre). Auch in Leipzig schloss ein eventueller Sprechort, das Zentrum Conne Island, in vorauseilendem Gehorsam dem Rassistenbann gegenüber und unter Hinweis auf die Mühen politischer Konsensfindung, die Tore seines „Freiraums“ für die perhorreszierte Intervention.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bonn schritt die anti-antideutsche Säuberungswelle dergestalt fort, dass es der örtlichen bzw. regionalen Niederlassung der antisemitischen Internationalen, vor allem vertreten durch die „Rote Antifa“ und den Gruppenführer Simon Ernst, gelang, sich störend, pöbelnd und schließlich das Podium und den Sprecher angreifend zu inszenieren, freilich ohne die Durchführung der Veranstaltung verhindern zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die von der Moderation schließlich gerufene Polizei beendete eine sich steigernde Terrorphase gegen den Sprecher, seine Gastgeber und seine Zuhörer, einen direkten Anschlag auf das Augenlicht Wertmüllers mittels eines Laser-Pointers inbegriffen, der einen in diesem Moment schützend vor ihm Stehenden blendete und verletzte, was sowohl ein klinisches Nachspiel hatte, als auch ein juristisches haben wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese einzelne Tat hat eine taktische und eine psychologische Komponente, und letztere mag hier in einer ferndiagnostischen Interpretation nützlich sein, um, soweit dies überhaupt möglich ist, über die Motivation des Terrors jenseits seiner nichtswürdigen Parolen aufzuklären: denn das versuchte Blenden Wertmüllers richtet sich gegen seinen Blick, der den Wahn der Angreifer solange stört und provoziert, wie er kritisch auf sie fallen kann, was auf die von ihrem Bewusstsein abgespaltene Ahnung ihrer Schande schließen lässt. Wertmüller wird als prominenter Exponent der Ideologiekritik dafür gehasst, dass er trotz der abschnurrenden Behauptung seiner totalen Irrelevanz immer wieder die niederträchtige Bewusstlosigkeit sieht und offen ausspricht, die sich gerade dort einstellt, wo es um die Befreiung des Menschen von Ausbeutung, Unterdrückung und Beschränktheit gehen sollte; bei denen, die sich mit den Adjektiven kommunistisch, feministisch, emanzipatorisch, solidarisch drapieren und die sich in ihrer unschuldigen Selbstgerechtigkeit vom bösen Blick dennoch so bedroht und zu wüstem Treiben berechtigt fühlen, wie blaue Amulette tragende Eingeborene, die den Raub ihrer Seelen durch das Objektiv der Kamera fürchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Schlüsselrolle spielte an diesem Abend die schon erwähnte, so reflexhaft vorgebrachte wie von jeglicher Argumentation unbehinderte Anklage, die noch vor dem ersten Wort Wertmüllers Signal gab und dem ambivalenten Publikum von vornherein den Mund zuhalten sollte: „Du bist ein Rassist!“ Dieser immer triumphal vorgebrachte Vorwurf ist nach dem neuesten Stand der Dinge im postnazistischen Deutschland die gymnasiale und akademische Variante des Schimpfwortes „Jude“ auf weniger privilegierten Schulhöfen. Es ist in beiden Fällen, auf bildungsbedingt verschiedenen Stufen der Jargonentwicklung, dasselbe gemeint, nämlich das konstitutive Hassobjekt der Umma, der zur Verwirklichung drängenden Völkergemeinschaft, die die sich dadurch bildenden und gegenseitig findenden rackets um den Juden unter den Staaten magnetisiert. Es soll in beiden Fällen bewirken, dass die umstehenden Zuschauer, gar die Freunde des Angegriffenen, von diesem abrücken, um sich nicht selbst der Gefahr der Markierung durch den Mob auszusetzen. Und in beiden Fällen ist die Motivation der Angreifer antisemitisch und richtet sich oft, durch die deutsche Staatsräson zumeist behindert, frustriert gegen Ersatzjuden, also Projektionsflächen, die sich mehr oder weniger nachvollziehbar mit den gewähnten Eigenschaften der Juden und ihres Staates identifizieren lassen oder die, wie im Falle Wertmüllers, öffentlich bedingungslos für Israel intervenieren. Die „Rote Antifa“ hat es so einfach wie wirksam vorgeführt, da sie während ihres Auftritts und in ihrem Bekennerbrief den Grund für ihren Hass auf Wertmüller nach und nach präzisierte, also von „Rassist“ über "Philosemit" zu „Zionist“ überging und, endlich vor die Tür gesetzt, „Intifada bis zum Sieg“ skandierte. Dieser ersehnte Endsieg der totalen Integration kann nur durch die Projektion eines totalen Feindes gelingen, dem Abschlussritual der Haddsch durch die rituelle Steinigung des Teufels von der Dschamarat-Brücke aus entsprechend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simon Ernst ließ es nicht einmal an auf der Bühne der Weltpolitik wohlbekannten Techniken der Selbstinszenierung als Opfer der Ausgrenzung fehlen, wie zum Beispiel seine Performance empörter Fassungslosigkeit darüber, dass ihm „nur eine Minute“ Redezeit während des Vortrags herumschreiend zu erpressen gelang. Diese Klage über die Unterdrückung der Meinungsfreiheit, immer schon Visitenkarte der Antisemiten, wurde auch vom türkischen Präsidenten Erdogan in Davos vorgebracht – mit dem gleichen Hinweis auf die Redezeit, um die man ihn betrogen und diese Shimon Peres zugeschlagen hätte. Einer der wenigen heiteren Momente des tumultuösen Bonner Abends war der ob des Rauswurfs gekränkte Ruf der verfolgenden Unschuld: „Der hat doch damit angefangen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch die „Rote Antifa“ tut in gewisser Weise nur ihren Job, den sie für den Moment mit ihren mitgebrachten, aus dem Hamburger Zentrum für Antisemitismusförderung B5 stammenden Aufklebern „Antideutsche klatschen!“ definierte und der, eingedenk des von diesem Sturmlokal ausgegebenen Kurses, genau genommen präzisiert werden müsste: „Antideutsche klatschen, um endlich an die Juden heranzukommen!“ Denn so ohnmächtig auch die verhasste Kritik ist, sie wird als störende Hemmung, als den Spaß verderbendes Gewissen bei den Antiimperialisten selbst und vor allem bei ihren Rekrutierungsobjekten empfunden. Die ansteckende Ohnmacht der Kritik selbst ist es, die den Zorn dieser Identitätspolitiker erregt, denn sie fürchten nichts mehr, als das Protokoll ihrer eigenen Ohnmacht aufnehmen zu müssen und sind längst dazu übergegangen, ihre Version der Protokolle der Weisen von Zion zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die „spannende“ Frage ist hier aber nicht, wie wahnsinnig diese Revolutionswächter sind, sondern wie weit es ihnen gelingt, den vorhin erwähnten Schulhof-Effekt durchzusetzen und einem im besten Fall eingeschüchterten Kollektiv das Abrücken von den unbedingten Verteidigern Israels (und damit schließlich von Israel selbst) abzunötigen. Mit Bonn beginnend lässt sich als unerfreuliche Antwort hierauf bei den meisten Teilnehmern der Veranstaltung eine den Ausgang des üblen Geschehens abwartende Vorsicht feststellen, eine in antizionistischen Zeiten opportune Neutralität, die, auch wenn womöglich nicht in der Motivation, so doch zumindest in der Wirkung, keine ist und die Preisgabe des von der Bahamas präzisierten kategorischen Imperativs impliziert. In diesen Zusammenhang gehört auch das Verhalten des Plenums von Conne Island, insbesondere des schändlichen, sich enthaltenden Drittels, das sein Heil in der Positionslosigkeit suchte, sowie das widerstandslose Einknicken vor dem argumentfreien Rassismusvorwurf seitens diverser Lokalbetreiber in Lübeck und München, die „im Zweifelsfall gegen den Angeklagten“ entschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierhin gehört auch die defätistische, schlimmer noch: politische Haltung der Hamburger Studienbibliothek vor nunmehr einem Jahr während der Affaire Lanzmann, die in ihrer Schrift Willkommen in der Provinz gegen die zu befürchtende „Wiederholung eines antisemitischen Triumphs“ (S. 8) die folgenlos beschworene „Provokation von Reaktionären“, die „immer ein linker Anspruch“ war (S. 26) ausspielte, um sich lediglich auf „eine Kraftprobe: ob es gelingen kann, dem Treiben der linken Antisemit_innen praktisch Grenzen zu setzen“ zu beschränken. „Praktisch“ wiederum bedeutet hier, dass sich die Politik darin erschöpfte, die „Vorführung von Warum Israel durchzusetzen“, was „als Ziel realistisch“ sei, denn „die B5 dichtzumachen, hätte als Forderung rein symbolischen Charakter besessen“ (alles auf S. 8). Und es sei die zeitnahe Abrechnung des Hamburger Studienbibliothekars Lars Quadfasel mit den „charakterlich deformierten“ Antideutschen hinzugefügt, der ihnen auf der Konferenz „Wie Scheisse ist Deutschland?“ in Bremen übermäßige Distinktionsbedürfnisse sowie eine ungesunde und auf theoretische Vergreisung hinweisende Obsession mit Deutschland, der Linken und dem Islam bescheinigte, was implizit die schon in den Bekundungen des Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten unübersehbare Bereitschaft enthält, sich a) mit einer manifest wahnsinnigen und antisemitischen Linken um jeden Preis zu versöhnen, und b) diesen Preis – die bedingte Solidarität mit Israel, das berühmt gewordene „Verhalten zu Israel“ – vorauseilend zu entrichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dementsprechend wird die weitgehende Schleifung jedes konsequent zionistischen Profils mit seiner faktischen Unmöglichkeit bei gleichzeitigem Verbleib in der linken Szene begründet. Denn (immer noch auf dieser äußerst ergiebigen S. 8) zu den Vorfällen während der Demonstration „Flagge zeigen!“, die als Spalierlauf einer so einsamen wie israelsolidarischen Gruppe unter einem antiimperialistischen Hagelschauer von Steinen und Flaschen zu beschreiben ist – wobei das tatenlose Zuschauen der übrigen Szene kein zu vernachlässigendes Detail wäre –, zu dieser Demaskierung also sowohl des linken Milieus als auch der vermeintlichen Fortschritte bei seiner Zivilisierung fällt Kiez-Kindergärtnern wie Quadfasel &amp; Co. nichts Besseres ein, als einzuräumen, „durch die inhaltlichen und formalen Vorgaben (was auch immer von ihnen im Einzelnen zu halten ist)“ der Demonstration den „Teilnehmer_innenkreis […] so klein wie möglich gehalten“ zu haben. „Dementsprechend groß war die Koalition, die sich gegen sie zusammenfand.“ Darum sei man besser beraten, in Hamburg mit zionistischen Formalitäten (durch das „was auch immer“ wie schon so manches bereits als Verhandlungsmasse angeboten) den Ball flach zu halten, um die pädagogische Illusion weiterhin fortsetzen zu können und unter vorwegnehmender Abwehr des doch zuerst in ihnen selbst aufkommenden Vorwurfs, sich „zu drücken“, geschickt davor zu warnen, sonst „dem antisemitischen Mob [...] Rückendeckung zu verschaffen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diesem gegenüber gibt die Georg-Weerth-Gesellschaft Köln kund und zu wissen, dass sie nicht nur mit Justus Wertmüller, den Veranstaltern und dem verletzten Genossen solidarisch ist, sondern aus dieser Erfahrung eine schlagende Bestätigung ihrer Entschlossenheit gewonnen hat, den bösen Blick der materialistischen Ideologiekritik weiterhin ohne Milde auf das Treiben der antisemitischen Internationale, ihre Akteure, Kollaborateure, Apologeten, Steigbügelhalter, Vermittler und fleißigen Netzwerker zu richten, weil es nicht in erster Linie um die vollends verhärteten Avantgarden der falschen Aufhebung geht, sondern um die von ihnen längst noch nicht okkupierten Unglücklichen, Zweifler, Träumer und Unzufriedenen, die mittels der Kritik und Selbstkritik den Mut finden, sich radikal ihres Verstandes zu bedienen. Diese sind es, die, zunehmend von krisenhaften Wehen vorwärts gedrängt, zu Veranstaltungen wie in Bonn kommen und um die es sich zu kämpfen lohnt, mittels rücksichtsloser Kritik, die sich nicht mit dem Wahn in den Köpfen gemein macht, sie weder „abzuholen“ noch „mitzunehmen“ sucht, sondern Ernst nimmt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Georg-Weerth-Gesellschaft Köln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Link: &lt;a href="http://www.redaktion-bahamas.org/aktuell/101125gwgksarrazin.html"&gt;http://www.redaktion-bahamas.org/aktuell/101125gwgksarrazin.html&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-1112704543940296235?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/1112704543940296235'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/1112704543940296235'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/12/zum-schluss-nochmal-bildung.html' title='Zum Schluss nochmal Bildung...'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6366221911473782685</id><published>2010-12-14T12:24:00.000-08:00</published><updated>2010-12-14T12:29:41.872-08:00</updated><title type='text'>Neus vom antisemitischen Lager..</title><content type='html'>„Erste Ausgabe der „Roten Ruhr“ erschienen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;verkündet die Rote Antifa [Essen] auf indymedia linksunten. Diese erste Ausgabe  besteht aus ganzen vier Seiten und enthält „das neue Selbstverständnis der Roten Antifa [NRW], einen Artikel zur momentanen „Terrorhysterie“, einen Ausblick auf die jährliche LLL-Demo in Berlin und einen Rückblick auf die Anti-Nazi-Proteste in Essen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;rote antifa&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Selbstverständnis der Roten Antifa [NRW] wird sich dann auch schon recht schnell und deutlich positioniert. Man ist eine „revolutionäre Jugendgruppe“, versucht eine „klassenbewusste Jugendbewegung aufzubauen“ und will sich selbstverständlich „offensiv gegen die Missstände dieser Gesellschaft stellen.“ Dafür liefert man dann auch gleich eine theoretische Basis, die den herrschenden Zustand in aller Kürze erfasst, schließlich will man&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    „nicht nur gemeinsam gegen Hartz IV, Rassismus und Krieg kämpfen, sondern auch gegen das herrschende System, in dem die Mehrheit der Bevölkerung (Arbeiterklasse) durch eine kleine Minderheit (Kapitalistenklasse) ausgebeutet und unterdrückt wird; wobei die Kapitalistenklasse von dem von der Arbeiterklasse geschaffenen Reichtum lebt und sich daran bereichert.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Glücklicherweise hat die Rote Antifa [NRW] auch das Patentrezept um das herrschende System zu überwinden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    „Um eine revolutionäre Situation schaffen zu können, müssen wir in aktuelle Kämpfe eingreifen und uns organisieren.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer meint in puncto struktureller Antisemitismus wäre die Spitze der Fahnenstange schon durch Gruppierungen wie SOL Hamburg erreicht, der wird hier eindeutig des Besseren belehrt. Die Rote Antifa [NRW] ist ein Paradebeispiel für die Praktizierung eines simplifizierenden Weltbilds, wer die Welt so leicht in gut und böse unterteilen kann, der sollte vielleicht noch einmal etwas nachdenken. Oder Marx lesen, der schrieb nämlich schon: Die&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    „Charaktermasken der Personen sind nur die Personifikationen der ökonomischen Verhältnisse, als deren Träger sie sich gegenüberstehen.” &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es geht um Personen, nicht um Individuen.“ schlußfolgerte auch Joachim Bruhn in “Charaktermasken abschminken” – Abstrakte Herrschaft, bewaffneter Kampf, konkrete Leichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielmehr gibt das Selbstverständnis dann auch nicht her. Wer dann noch ein bisschen auf der Homepage der Roten Antifa stöbert, der findet allerlei reaktionären Kram insbesondere natürlich den obligatorischen Hass auf Israel und verkürzte Kritik wo es auch nur möglich ist sie anzubringen (1, 2, 3, 4)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und warum es sich hier um strukturellen Antisemitismus handelt? beatpunk schrieb zur Thematik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    »Meiner Deutung nach«, fasste Postone einen zentralen Aspekt seiner Analyse des modernen Antisemitismus zusammen, »wurden die Juden also nicht nur mit dem Geld, das heißt der Zirkulationssphäre, sondern mit dem Kapitalismus überhaupt gleichgesetzt. […] Die Überwindung des Kapitalismus und seiner negativen Auswirkungen wurde mit der Überwindung der Juden gleichgesetzt.« Exakt auf den Punkt gebracht, lässt sich da nur sagen.&lt;br /&gt;    Es ist genau diese assoziative Identität, die in der Rede vom strukturellen Antisemitismus gemeint ist. Ohne eine Kapitalismuskritik, in der das Kapital nicht als prozessierender Widerspruch sondern als zerschlagbare Einheit dargestellt wird, die von »Herrschenden« zusammengehalten wird, fände der Antisemitismus keinen Anknüpfungspunkt in der Kapitalismuskritik, während umgekehrt ohne antisemitische Fixierungen, die den Abgleich der Vorstellungen vom Kapital mit der Realität verhindern, die behauptete Einheit an Plausibilität verlieren würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abgesehen davon finden sich in der Roten Ruhr einige nicht weiter erwähnenswerte Texte und auf linksunten noch eine abschließende Drohung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    „Die „Rote Ruhr“ bekommt ihr ab sofort auf allen Aktionen wo ihr uns antrefft.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;**Der Beitrag wurde vom Blog &lt;a href="http://www.instandend.blogsport.de"&gt;Instand End&lt;/a&gt; kopiert!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6366221911473782685?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6366221911473782685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6366221911473782685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/12/neus-vom-antisemitischen-lager.html' title='Neus vom antisemitischen Lager..'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-4798029958502502042</id><published>2010-10-19T09:54:00.000-07:00</published><updated>2010-10-19T10:10:26.603-07:00</updated><title type='text'>Naziaufmarsch in Hamm verhindern!!-Aber bitte ohne Bündnis</title><content type='html'>In Ahlen soll am 29.10.10 eine Vorabendkundgebung stattfinden und am darauf folgendem Tag den 30. Oktober ein Naziaufmarsch in Hamm. Natürlich rufen wir euch dazu auf den Naziaufmarsch am Samstag und die Kundgebung in Ahlen am Freitag zu verhindern. Aber wenn man wieder sieht was sich da so für Bündnise zusammenrotten kann einem auch schonmal schnell schlecht werden. Da sieht man auf der Seite der Antifa aus Soest die auch den Stop The Bomb Banner verlinkt haben in einem Beitrag der im Zusammenhang mit den Gegenaktivitäten steht einen Link der zu einer Bündnis Seite führt die u.A von der DKP unterstützt wird die ja auch schon das ein oder andere mal durch ihre antisemitischen Züge auffällig worden. Davon mal abgesehen scheint man in NRW mal wieder ein auf hauptsache Antifa machen zu wollen sprich man turnt wieder mit jeglichen Gruppen zusammen rum egal ob antisemitische Schläger oder Israelsolidarisch. Nun gut das Antifa nicht gleich Antifa ist das weiß ja so gut wie jeder aber genau so gut weiß man auch das Antizionismus gleich Antisemitismus ist und somit rein gar nichts mit Antifaschismus zu tun hat genauso wenig hat Homophobie oder Sexismus was mit Antifaschismus zu tun. Um nochmal auf das Thema Hamm zu kommen fahrt nach Hamm blockiert,sabotiert oder wie auch immer den Naziaufmasrch nur tut es bitte nicht in diesen idiotischen wir sind alle Antifa Bündnisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die nächsten Tage wird's wieder ein paar schöne Texte zu lesen geben und vielleicht wird noch ein bisschen am Blog allgemein rumgebastelt wer weiß wer weiß..;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-4798029958502502042?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/4798029958502502042'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/4798029958502502042'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/10/naziaufmarsch-in-hamm-verhindern-aber.html' title='Naziaufmarsch in Hamm verhindern!!-Aber bitte ohne Bündnis'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6933044025141833216</id><published>2010-08-30T07:38:00.001-07:00</published><updated>2010-08-30T07:39:52.306-07:00</updated><title type='text'>Protest gegen Al-Quds Tag in Berlin.</title><content type='html'>*Solidarität mit Israel! – Gegen Islamismus und Antisemitismus*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 4. September 2010 demonstrieren in Berlin Islamist_innen, Neonazis und antizionistische Linke für die „Befreiung Jerusalems“, also für die Zerschlagung des jüdischen Staates Israel. Die Berliner Demonstration ist Teil des internationalen Al-Quds-Tages, an dem das iranische Mullahregime seinen reaktionären Kulturkampf in die Welt trägt. In diesem Jahr ruft ein Bündnis antifaschistischer Gruppen auf, der gruseligen Propagandashow entgegenzutreten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Al-Quds-Tag*&lt;br /&gt;Al Quds ist der arabische Name Jerusalems. Nach der iranischen Revolution 1979 erklärte der Kleriker und „Revolutionsführer“ Ayatollah Khomeini den letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan zum internationalen Al-Quds-Tag. Seither werden weltweit Kundgebungen und Demonstrationen gegen Israel organisiert. Von Teheran bis London, von Jakarta bis Toronto, von Manila bis Beirut und auch in Berlin tragen die Fans der palästinensischen Intifada und eines islamischen „Heiligen Krieges“ ihre Vernichtungsdrohung gegen Israel auf die Straße. Sympathien gelten den Terrorgruppen Hizbullah und Hamas, die mit iranischem Geld und iranischen Waffen jeden politischen Friedensprozess im Nahen Osten sabotieren. Auf iranischen Al-Quds-Demonstrationen ruft die Staatsführung offen zur „Vernichtung des zionistischen Gebildes“ auf und bezeichnet den Holocaust als „Lüge“ und „Vorwand für die Gründung Israels“. In Deutschland, wo solche Propaganda verboten ist, demonstriert man augenzwinkernd „gegen Antisemitismus und Zionismus“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Iran: Antisemitismus als staatstragende Ideologie*&lt;br /&gt;Als gesetzlicher Feiertag der Islamischen Republik Iran ist der Al-Quds-Tag zentrale Manifestation eines staatstragenden Antisemitismus. Die fanatische Massenmobilisierung gegen den vermeintlichen „Fremdkörper“ Israel offenbart ein totalitäres Gemeinschaftsideal, in dem Religion, Politik und Kultur ununterscheidbar zusammenfallen. „Der Zionismus“ wird als übermächtiger und verschlagener Feind dämonisiert, von dessen Vernichtung das Schicksal der Welt abhänge. Das Zerrbild einer solchen endzeitlichen Schlacht von Gut gegen Böse ist eine wesentliche Stütze des theokratischen Regimes. Es lässt jede politische Opposition als Hochverrat erscheinen, und deckt so die Verbrechen der iranischen Staatsmacht: Homosexuelle werden gehängt, zahllose Frauen als „Ehebrecherinnen“ gesteinigt, Liberale und Kommunist_innen zu Tode gefoltert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch das islamistische Programm einer „Wiederherstellung“ des goldenen Zeitalters des Propheten ist kein Ausfluss einer vermeintlich „vormodernen“ islamischen Welt, sondern ein spezifisch modernes Phänomen. Zentrale Taktik des politischen Islam ist es, sich als Opfer einer „zerstörerischen westlichen Kultur“ darzustellen und sich dabei als Reaktion auf selbige zu inszenieren. Die strukturellen, in letzter Instanz unpersönlichen Zwänge kapitalistischer Verwertung werden verschwörungstheoretisch als absichtsvolle Zersetzungsstrategie „der Zionisten“ gedeutet, also in klassisch antisemitischer Manier „den Juden“ angekreidet. Im Staat Israel findet dieser reaktionäre Antikapitalismus eine konkrete Projektionsfläche. Hinter diesem „kleinen Satan“ aber stünden als „großer Satan“ die USA, die – wen wundert’s – wiederum von „den Zionisten“ ferngesteuert seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die religiös verbrämte Rhetorik eines vom „Westen“, von Israel und den Juden „gedemütigten“ Islam, der sich nur in der Vernichtung Israels „befreien“ könne, befriedigt vielfältige ideologische Bedürfnisse, und wird deshalb auch von gemäßigten Moslems und weltlichen Nationalisten angenommen. Das greifbare Feindbild eines wehrhaften jüdischen Staates bestätigt wieder und wieder die eigene Opferstilisierung, und schreibt gesellschaftliche Konflikte einem äußeren Feind zu. Mit seiner aggressiven antiisraelischen Propaganda tritt der Iran als Verteidiger der Entrechteten auf, und untermauert gerade damit seinen Führungsanspruch in der islamischen Welt. Sie lenkt von den innenpolitischen Problemen des Mullahregimes ab, das längst nicht mehr so stabil ist, wie es sich gerne gibt. Umso bedrohlicher ist das iranische Atomwaffenprogramm, durch das die Vernichtung Israels zur realen Gefahr wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Die Linke und Israel*&lt;br /&gt;Ihre Feindschaft zu Israel ist es, die Teile der globalen Linken mit den Islamist_innen verbindet. So bewegt sich auch die iranische Propaganda in den Bahnen eines vulgären Antiimperialismus, der die Welt in entrechtete Völker und raffgierige Ausbeuter sortiert. Von Anfang an sollte der Al-Quds-Tag die „Basis zur Gründung einer Partei aller Unterdrückten der Welt sein“ (Khomeini). Ziel ist freilich nicht die Emanzipation des Individuums aus gesellschaftlicher Herrschaft, sondern eine befriedete Gemeinschaft unter Allahs weisem Diktat. Es wirft ein Schlaglicht auf die ideologische Verfassung weiter Teile der globalen Linken, nämlich dass sie kaum jemals gegen die autoritäre Theokratie des Iran protestieren, aber bei jeder Gelegenheit gemeinsam mit dieser auf Israel eindreschen. Im Namen von Frieden und Humanismus wird die Existenz Israels in Frage gestellt, und der palästinensische Terrorismus als revolutionäre Avantgarde gefeiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jüngstes Beispiel dieser antiisraelischen Querfront ist der medienwirksame Versuch einer internationalen Propagandaflottille, Israels Seeblockade des islamistischen Hamas-Regimes zu durchbrechen. Die Teilnahme prominenter Vertreter_innen der deutschen Linkspartei wird nicht erst dadurch zum Skandal, dass auch türkische Faschist_innen und arabische Jihadist_innen mit an Bord waren. Skandal ist bereits ihr israelfeindliches Anliegen selbst, ihr Angriff auf den Versuch des jüdischen Staates, iranischen Waffenschmuggel in den Gaza-Streifen zu verhindern. Dass Israel dabei nur auf sich selbst vertrauen kann, beweist die pompös inszenierte, aber völlig wirkungslose UN-Aufsicht der Hisbollah im Südlibanon, wo längst wieder tausende iranische oder vom Iran finanzierte Raketen gegen Israel in Stellung gebracht wurden. Ohne solche Fakten überhaupt zu erwägen, demonstrierten auch in Berlin Linkspartei und Teile der Antifa gemeinsam mit Islamist_innen und türkischen Faschist_innen gegen das Abfangmanöver des israelischen Militärs. Wochenlang verbreiteten sie Lügenmärchen über die Friedfertigkeit einer gewalttätigen Propagandatruppe, die den Kampf gegen Israel als „Heiligen Krieg“ begreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Rechte Israelsolidarität und antimuslimischer Rassismus*&lt;br /&gt;In Abgrenzung zum antisemitischen Weltbild traditioneller Neonazis haben sich in den letzten Jahren in Europa und nicht zuletzt in Deutschland extrem rechte Gruppen herausgebildet, die den Islam als Hauptfeind ausmachen. Die westlichen Gesellschaften werden als gewachsene und fortschrittliche Kulturen eines „jüdisch-christlichen Abendlandes“ idealisiert. Israel erscheint in diesem Weltbild als Vorposten im Kampf gegen den Islam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch diese Freund-Feind-Sortierung ist durchschaubare Ideologie. Soziale Konflikte werden zu Kulturkämpfen mystifiziert, in denen sich moderne Chauvinist_innen und Rassist_innen unverfänglicher austoben können. Der inszenierte Schulterschluss mit Israel soll an die offizielle proisraelische Staatsräson der Berliner Republik anknüpfen, und die Frontstellung gegen „den Islam“ provokant untermauern. In Wahrheit liegt diesen sich betont israelsolidarisch gebenden Rechten weder an Israel noch an einer kritischen Reflexion antisemitischer Ideologien. Ihre Berufung auf eine vermeintlich vorpolitische „Kultur“ als Quelle kollektiver Identität fordert Homogenisierung und Konformismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Deutschlands Rolle*&lt;br /&gt;Der nach dem 2.Weltkrieg in Deutschland entstandene „Neue Antisemitismus“, der durch Relativierung bzw. Leugnung der Shoah deutsche Schuld abzuwehren sucht, ist auch heute noch im Denken weiter Teile der Bevölkerung vorhanden. Zugleich ist auf der anderen Seite die Anerkennung deutscher Schuld ein zentraler Faktor der Staatsräson der Berliner Republik geworden. Dies wurde spätestens 1999 deutlich, als deutsche Flugzeuge mit der moralischen Legitimation eines „nicht trotz, sondern wegen Ausschwitz“ Belgrad bombardierten. Aus eben selbiger leitet sich eine besondere Verantwortung für Israel ab.&lt;br /&gt;Obwohl Deutschland erst kürzlich seine Wirtschaftsbeziehungen eingeschränkt hat, ist es noch immer zweitgrößte Exporteur in den Iran – unter anderem für dessen kriegswichtige Industrien – und hat jahrzehntelang offen antisemitischen Staaten politische Treue gehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*Warum Israel*&lt;br /&gt;In einer kapitalistisch verfassten Welt, die ihren Antisemitismus stetig reproduziert, ist die staatliche Souveränität der Jüdinnen und Juden die einzig angemessene Möglichkeit, dem mörderischen Antisemitismus dauerhaft Schranken zu setzen. Die Notwendigkeit eines jüdischen Staates wird täglich aufs Neue bestätigt durch einen grassierenden Antisemitismus, der sich nicht zuletzt auch beim so genannten Al-Quds-Tag manifestiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den 4. September rufen wir zu einer Demonstration in Berlin auf. Anlässlich der Al-Quds-Demonstration wollen wir unsere Solidarität mit Israel ausdrücken, und ein Zeichen gegen jeden Antisemitismus setzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle:&lt;a href="http://noalquds.blogsport.de/"&gt;http://noalquds.blogsport.de/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6933044025141833216?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6933044025141833216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6933044025141833216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/08/protest-gegen-al-quds-tag-in-berlin.html' title='Protest gegen Al-Quds Tag in Berlin.'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-2637544203220440865</id><published>2010-08-25T04:22:00.000-07:00</published><updated>2010-08-25T04:24:12.021-07:00</updated><title type='text'>Henry M. Broder Video zum Thema Antizionismus</title><content type='html'>&lt;object width="640" height="385"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3ME4DDqBvdU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x006699&amp;amp;color2=0x54abd6"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/3ME4DDqBvdU?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;color1=0x006699&amp;amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-2637544203220440865?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2637544203220440865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2637544203220440865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/08/henry-m-broder-video-zum-thema.html' title='Henry M. 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(Unsre Zeit (DKP), 13.3.1975)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Böse&lt;br /&gt;Israel - "die blutrünstige und machtgierige Bastion gegen die Völker" (Roter Morgen (KPD/ML), 23.11.1974); der Zionismus - "der Feind aller Menschen" (Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989, 2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das reine Gewissen&lt;br /&gt;"Aus den vom Faschismus vertriebenen Juden sind selbst Faschisten geworden, die in Kollaboration mit dem amerikanischen Kapital das palästinensische Volk ausradieren wollen" (Schwarze Ratten/Tupamaros Westberlin, nach Baumann 1976, 67ff).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ziel&lt;br /&gt;"Der Konflikt im Nahen Osten kann nicht anders gelöst werden als durch die Zerschlagung des zionistischen Staats"(Arbeiterkampf (Kommunistischer Bund), Oktober 1973); "Siege im Volkskrieg"; "'Israel' muß weg!" (Interim 1992, 6)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Gute!&lt;br /&gt;Wir unterstützen rückhaltlos die gerechte Sache des palästinensischen Volkes. Es ist unser tiefer Wunsch, daß die palästinensischen Kämpfer [125] sich in all ihren Aktionen fest auf die Volksmassen stützen, die Widersprüche im Lager des Feindes ausnutzen,... auf ihre eigene Kraft und die Kraft ihrer arabischen Brudervölker vertrauen und im langanhaltenden Volkskrieg ausharren" (Rote Fahne, 5.6.1974)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cui Bono?&lt;br /&gt;"Eigene politische Identität" (RAF 1987, 38); "kämpferische nationale Identität" (Al Karamah 7/1988,3)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist das der "Antisemitismus von Links"? Oder ist all dies lediglich eine in den 70er Jahren weit verbreitete, heute aber innerhalb "der Linken" marginalisierte, militante Phrasologie bedeutungsloser Gruppen? Jeder Versuch, der Klärung auszuweichen, verlängert neben dem Ärgernis, daß deutsche Antizionisten sich weiterhin unwidersprochen als links und gar als so revolutionär wie sonst niemand dünken können, den handfesten Skandal einer Linken, die solche Denkformen nicht nur toleriert, sondern in vielen Grundzügen teilt, sie nur weniger penetrant und in einer nicht so markigen Sprache selbst produziert. Die Kritik der Quellen und der Logik des deutschen Antizionismus ist deshalb zugleich die Kritik des andauernden Bewußtseinszustands einer Linken, in deren Milieu sich Ideologien heimisch fühlen können, die von metropolitaner Revolutionsromatik und nationalistischen Bedürfnissen, von völkischen Sehnsüchten und antisemitischen Denkformen geprägt sind, und dabei allenfalls auf vielsagende Indifferenz stoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Bemerkungen zum Begriff des Antisemitismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antisemitismus1 wird, zumal im Land des Nationalsozialismus, unweigerlich mit jener Tat verknüpft, für die "Auschwitz" steht. Entsprechend empört wird der Vorwurf des "Antisemitismus [126] von links" als überzogene oder gar böswillige Verleumdung nicht nur von den deswegen Angegriffenen abgewehrt. Doch der Kurzschluß von Antisemitismus mit Auschwitz verdeckt nicht nur die besonderen Konstellationen und Prozesse, die zur nationalsozialistischen Judenvernichtung führten, sondern unterschlägt überdies, daß der Antisemitismus alles andere als das Anormale und Außergewöhnliche darstellt, sondern vielmehr eine integrale "Alltagsreligion"(Claussen 1989, 112) der kapitalistisch-etatistisch verfaßten Gesellschaft ist. Weder gibt es einen ewigen Antisemitismus, noch kann pauschal jegliche "Feindschaft gegen Juden" als Antisemitismus bezeichnet werden. Er ist weder nur ein "Tradiertes Vorurteil" noch bloße Zweckpropaganda der Herrschenden zur Ablenkung der Wut der Beherrschten. Auch wer Antisemitismus erst dort zu sehen vermag, wo Juden verfolgt oder ermordet werden, und dies von Menschen, die sich selbst als Antisemiten bezeichnen, verkennt das Wesen des Antisemitismus, seine Ursachen und Dynamik.&lt;br /&gt;Der moderne Antisemitismus ist prima facie eine Denkform, die sich im 19. Jahrhundert in unmittelbaren Zusammenhang mit der Durchsetzung der bürgerlichen Gesellschaft ausbildet, eine ideologische Reaktion auf die von vielen als Bedrohung oder gar Katastrophe erfahrene Universalisierung der kapitalistischen Warenvergesellschaftung und dem dadurch eingeleiteten Umbruch der gesellschaftlichen Beziehungen, Herrschaftsverhältnisse und Herrschaftsformen. Gesellschaftstheoretisch begriffen werden muß er als eine Ideologie, die die Subjekte einerseits selbst produzieren, um sich die kapitalistische Gesellschaft zu deuten, um ihr Leiden daran zu artikulieren und ihrer ohnmächtigen Wut und ihrem Haß ein zwar falsches, aber konkretes und wehrloses Ziel zu geben, als eine Ideologie, die andererseits in ihrer Struktur, in ihren Funktionen und zentralen Inhalten durch eben diese Gesellschaft präformiert wird.&lt;br /&gt;Obwohl es angesichts der zahlreichen historischen wie nationalen Ausprägungen dieser Ideologie problematisch ist, von dem modernen Antisemitismus zu sprechen2, so lassen sich gleich- [127] wohl einige zentrale und allgemeine Komponenten aufweisen. Zentral ist die Identifikation "der Juden" mit dem ebenso notwendig wie folgenschwer falsch verstandenen Kapitalismus. Die eigene Ohnmacht, Abhängigkeit und Nutzlosigkeit wird tagtäglich erfahren am Geld, sie vermittelt sich über den Besitz bzw. Nichtbesitz dieses konkretem Abstraktums "Geld regiert die Welt": So hebt das falsche Credo der Alltagserfahrung an, die eine ebenso evidente wie irrige Reduktion des Kapitalismus auf das Geld vollzieht, die Ausbeutung als Beutelschneiderei des Marktes mißdeutet und das Bank- und Börsenkapital als das geheime Zentrum der Macht identifiziert. Aber das Geld, das denkbar Abstrakteste, muß doch einem konkreten Besitzer gehören, der die Welt aus dem Hintergrund regiert - und so endet diese "Logik" im Antisemitismus, wenn sie in einem letzten Schritt den Geldbesitzer als "Jude" namhaft und haftbar macht.&lt;br /&gt;Die Eigenschaften, die der Antisemitismus "den Juden" zuschreibt - Rast- und Wurzellosigkeit(Ahasverus), Internationalität, Abstraktheit, parasitär von fremder Arbeit lebend, alle Werte zersetzend, als geheime Macht hinter dem Rücken der Menschen das Schicksal der Gesellschaften bestimmend -, lassen sich als auf "den Juden" projizierte und ihm personifizierte Eigenschaften des aus der Universalisierung der Tauschbeziehungen entspringenden Kapitals dechiffrieren.&lt;br /&gt;[128] Das ökonomische Tun der vereinzelten Privateigentümer bringt als notwendige Konsequenz den bürgerlichen Staat und damit diejenige Herrschaftsform hervor, die sie selbst wiederum als abstrakt gleiche Staatsbürger vermittels des formalen Rechts und der bürokratischen Verwaltung, notfalls mit Repression zusammenzwingt. Das Problem der Atomisierten, ihre Unterworfenheit unter die abstrakte Zwangsinstanz Staat erklären und ertragen zu können, die daraus resultierende, ebenso blinde wie vergebliche Suche nach konkreter, "natürlicher" Gemeinschaft einerseits und der Identität der "guten" Herrschaft mit den Beherrschten andererseits läßt das Wahnbild des Zwillingspaars von "Volk und Nation" entstehen, das als ideologisches Vehikel zur Einordnung der ohnmächtig Atomisierten in das herrschaftliche Gefüge dient.&lt;br /&gt;Dieses Bedürfnis, eine Zusammengehörigkeit zu finden oder besser zu erfinden, die auf mehr beruht als auf dem Zufall der Unterworfenheit aller einzelnen unter die gleiche abstrakte Herrschaft, erfuhr in Deutschland aufgrund seiner Geschichte die Ausprägung einer blinden und rückhaltlosen Identifikation mit der Macht, die sich mit antidemokratischen Ressentiment paarte und mit einer völkischen Definition des "Deutsch-Seins" verband. Seit der militanten Germanomanie der Fichte, Arndt und Jahn erfüllte das Konstrukt des "Juden" immer mehr die Funktion des "Anti-Volkes"(Améry 1990, 201; vgl. Hoffman 1990) und der "Gegenrasse"(Rosenberg 1934, 462), als dessen Gegenbild und Gegengift erst "der Deutsche" und dann "der Arier" nur entstehen konnte. Der Versuch, der "deutschen Identität" die ihr wesentlich eigene Leere vom Leibe zu halten und die Homogenisierung der Gesellschaft zur Volksgemeinschaft zu erreichen, konnte unmöglich ohne die versprochene, intendierte oder praktizierte Bekämpfung "des Juden" durch das sich in der aggressiven Verfolgung anderer erst findende Kollektiv "der Deutschen" gelingen (Vgl. Poliakov 1977, 1986; Hoffmann 1990)&lt;br /&gt;Auch lag es nahe, die Juden für alle weiteren, mit der Durchsetzung der kapitalistischen Ökonomie einhergehenden und als vitale Drohung empfundenen Umbrüche und Phänomene des modernen Kapitalismus verantwortlich zu machen - für die Auflösung der traditionalen Familien-, Geschlechts- und Autoritätsbeziehungen, für die Verstädterung und Vereinzelung, die [129] Infragestellung der überkommenen Moral und aller bisherigen Werte und Normen, für freie Presse, Kultur und Liberalismus, für Parlamentarismus und Individualismus, für die "Ideen von 1789", für radikale Kritik, Sozialismus, Bolschewismus und Psychoanalyse. Diesem manichäischen Weltbild wurden "die Juden" zum Urheber alles Bösen, alles und jedes traf das Urteil: Zersetzung durch "den Juden". Die Aggression wurde besonders dadurch stimuliert, daß die Juden so gehaßt wurden wie man sie zugleich beneidete, hatten sie ein wirkliche Gemeinschaft zu sein, obwohl sie doch seit Jahrhunderten zerstreut in vielen Staaten lebten und viele Sprachen sprachen. So wurden sie zur Provokation eines Volkes ohne Staat. "Die Juden sind unser Unglück": Heinrich Treitschkes Parole verhalf diesem Denken zum Programm.3&lt;br /&gt;Und gerade darin besteht der fundamentale Unterschied des Antisemitismus zum Rassismus, der es verbietet, ihn als bloße Unter- oder Spezialform eines allgemeinen Rassismus zu betrachten. Der Rassismus projiziert auf die als "die andere Rasse" -heute als Angehörige einer anderen "Kultur" - Definierten eine idealisierte Natur, triebhafte Sexualität und starke Körper, dazu Faulheit, Leistungsunfähigkeit und -unwilligkeit, eine niedrigere Intelligenz und ungehemmte Emotionalität, schließlich Irrationalität und Kriminalität. Im Ersatzobjekt wird die Angst vor dem drohenden Rückfall des disziplinierten und sich selbst disziplinierenden Subjekts in den Naturzustand symbolisiert und bekämpft. Die Angst, in der Konkurrenz zu unterliegen, treibt den lohnarbeitenden Staatsbürger zur aggressiven [130] Abwehr des Bewußtseins seiner eigenen Wertlosigkeit und Ersetzbarkeit, die zugleich den angstvollen Appell an den Staat darstellt, die Selbstunterwerfung auch zu honorieren (Vgl. Postone 1988, 277; Bruhn 1991; Jacoby/Lwanga 1990, 95).&lt;br /&gt;"Der Jude" dagegen symbolisiert die andere Seite. Er steht für Kapital, abstrakte Herrschaft und künstliche Zivilisation; ihm werden eine hohe, aber verschlagene Intelligenz, sagenhafte Macht und kalte Berechnung zugeschrieben. Der moderne Antisemitismus leistet wesentlich mehr als der (klassische) Rassismus. 4 Als Geschichtsphilosophie bietet er eine ursächliche Erklärung der gesamten kapitalistischen Gegenwart aus einem Prinzip, er macht "die Juden" für ihre Nöte und Krisen, ihre Zwänge und Katastrophen verantwortlich und verheißt Erlösung: die "Lösung" des "Judenproblems".&lt;br /&gt;Die ideologische und psychologische Dynamik des modernen Antisemitismus ist dadurch gekennzeichnet, daß seine Parteigänger gegen jeden Versuch rationaler Überzeugung immun sind und daß er eine zwar objektiv konformistische, weil am Ersatzobjekt sich ausagierende, subjektiv aber ernst gemeinte Rebellion darstellt. Die Resistenz der antisemitischen (und auch der rassistischen oder nationalistischen) Denkform gegen jede ihr widersprechende Realität speist sich,w ie ihre Immunität gegen Argumente und Kritik,a us dem psychischen Gewinn, den sie verschafft. Sie erlaubt nicht nur eine instinktsichere Orientierung in einer weithin unverständlichen und widersprüchlichen Gesellschaft, die sich mit dem Stolz paart, einer Gemeinschaft der Eingeweihten und Wissenden anzugehören - durch die Projektion alles Bösen auf das prospektive Opfer "Jude" vermag der Antisemit sich vielmehr selbst zum absolut Guten zu erklären und so den Freibrief sich auszustellen, in Notwehr zur ersehnten Gewalttat am Ersatzobjekt zu schreiten und endlich den ein Leben lang aufgestauten Haß ausleben zu dürfen. So wenig das projizierte mit dem Objekt zu tun hat, so wenig will [131] der Projizierende diese Differenz erkennen. Denn dann müßte er kritisch auf sich selbst reflektieren und das Ziel seiner Vernichtungswünsche käme ihm abhanden. Der Antisemitismus ist eine Bewußtseinsform, die nicht über sich selbst aufgeklärt werden kann, die sich dagegen wehrt, ihrer selbst aufgeklärt zu werden.&lt;br /&gt;Der radikalisierten und strikt binären Ideologie des Nationalsozialismus mußten "der Jude" und die Juden am unerbittlichsten für das abstrakt Böse von Ökonomie, Staat und Kultur einstehen. Sie deutete die Weltgeschichte als Kampf zweier Prinzipien, sie stellte die Alternative von katastrophischen Untergang oder Bekämpfung des "im Juden" personifizierten abstraktem Bösen auf. Der moderne Antisemitismus und insbesondere der Nationalsozialismus verstanden sich als die ebenso nationale wie soziale Bewegung, als wahrhaft "deutsche Revolution" gegen das "Sinnbild alles Bösen" zur Rettung der Welt (Hitler 1936 355).&lt;br /&gt;Nach der Zäsur "Auschwitz", d.h. nach dem siegreichen Untergang des Systems der Massenvernichtung, konnte der Antisemitismus unmöglich in seiner alten Form noch überhaupt als offener Antisemitismus fortbestehen. Die Öffentlichkeit hat antisemitische Äußerungen bislang tabuisiert; es scheint daher, als sie der Antisemitismus als Welterklärung und als politische Bewegung verschwunden. Gleichwohl erweisen die mit unheimlicher Regelmäßigkeit auftretenden antisemitischen "Entgleisungen" in Miltenberg und anderswo die manifeste Verdrängungs- und Entlastungsfunktion des demonstrativ zur Schau getragenen Philosemitismus. Auch alle empirischen Erhebungen beweisen das hartnäckige Fortleben antisemitischer Stereotypen in weiten Teilen der Bevölkerung. Unterhalb der Schwelle geschlossener Weltbilder und politischer Bewegungen wird der Antisemitismus als Alltagsdenken beständig produziert und erneuert.&lt;br /&gt;Weil die Antisemiten nach Auschwitz keine mehr sein können, kam es zum Phänomen des Antisemitismus ohne Antisemiten, der in Deutschland zugleich ein Antisemitismus ohne Juden ist - ein Beleg mehr für die Produktivität einer Ideologie, die sich ihren Gegner erst ganz am Schluß, wenn es um den Endkampf geht, in der Gestalt "des Juden" konstruiert. Das im [132] klassisch modernen Antisemitismus Gebündelte existiert heute aufgespalten in Anti-Intellektualismus und Anti-Amerikanismus, in Antikommunismus, Kulturpessimismus und Apokalypse, d.h. in Komponenten und Bausteine, die - vorerst - nicht unabweislich zum "Juden" zusammengefügt werden müssen (Vgl. Claussen 1991, Bering 1982).&lt;br /&gt;Das paradoxe und perverse Novum des Antisemitismus nach 1945 besteht, gerade in Deutschland, darin, daß Auschwitz zur neuen Quelle eines sekundären Antisemitismus werden konnte. Die vielfältigen Versuche der Verleugnung, Entschuldigung und Relativierung des Nationalsozialismus zeugen samt und sonders von der Schranke, die die "deutsche Tat" Auschwitz dem Bedürfnis nach "deutscher Identität" setzt. Das provoziert den "Antisemitismus wegen Auschwitz"(Diner 1986, 125).&lt;br /&gt;Die antisemitischen Emotionen, die sich aus scheinbar heiterem Himmel an Ereignissen wie der Rückgabe jüdischer Vermögen anfangs der 50er Jahre, an der Fassbinder-Kontroverse, an Bitburg und der Waldheim-Affäre exemplarisch entluden, bezeugen das immense Verlangen der überwiegenden Mehrheit der Deutschen danach, "endlich einen Schlußstrich unter die Vergangenheit" zu ziehen und Israel als eine "Staat wie jeden anderen" zu behandeln. Die nationalistischen Tendenzen weiter Teile der Friedensbewegung der 80er Jahre und während des Golfkriegs, die neue Konjunktur des christlichen Antijudaismus und seines Stereotyps vom unversöhnlichen alttestamentarischen Rachegott sind Symptome dieser aus unbewußten kollektiven Schuldgefühlen und aggressiven Entlastungswünschen sich speisenden "bedrohlichen Präsenz der Juden im kollektiven Bewußtsein in Deutschland nach Auschwitz"5 Treitschkes Schlachtruf "Die Juden sind unser Unglück" gewann durch Auschwitz tatsächlich den Inhalt, daß jeder Jude der "deutschen Identität" im Wege steht, weil er an die deutsche Untat erinnert. "Die deutschen werden den Juden [133] Auschwitz nie verzeihen"(Broder 1986, 125).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleine Geschichte des des bundesdeutschen Antizionismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meinungsumfragen der amerikanischen Militärverwaltung 1946/49 zeigten, daß es in Deutschland auch in Sachen Antisemitismus alles andere als eine "Stunde Null" gegeben hatte. Die Mehrheit der Deutschen wollte sich keineswegs für den Nationalsozialismus verantwortlich fühlen, und bereits die Rückerstattung des jüdischen Eigentums stieß nach 1950 auf massiven Protest (Schoeps 1986, Bergmann 1990, Erb 1990).&lt;br /&gt;Die sozialdemokratisch, gewerkschaftlich, linksliberal und christlich geprägte Nachkriegslinke dagegen vertrat dezidiert proisraelische Positionen, trug maßgeblich zum Zustandekommen des Wiedergutmachungsabkommens von 1952/53 bei und engagierte sich in der ersten Hälfte der 60er Jahre für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel, die die Regierung Adenauer bis 1965 hinauszögerte. Doch die stereotype Bewunderung von Israel und der israelischen Gesellschaft, die Begeisterung für die Kibuzzim und die Heroisierung der jüdischen Pioniere (während die palästinensische Bevölkerung keine Erwähnung fand), sind Belege dafür, daß der Pro-Israelismus der Linken nicht nur aus dem Bewußtsein politischer Verantwortung folgte, sondern auch von Befangenheit, latenten Schuldgefühlen sowie dem Bedürfnis geprägt war, sich gegenüber dem Ausland wie in Abgrenzung zur CDU-Regierung als das "bessere Deutschland" zu bewähren (Stern 1991a,b).&lt;br /&gt;Die Neue Linke der 60er Jahre dagegen, die sich vor allem im Engagement gegen den Vietnamkrieg sowie in der Kritik der nachnazistischen autoritären Demokratie formierte, nahm seit Ende der 60er Jahre eine ganz andere Haltung zu Israel ein (Kloke 1990, Fichter 1984). Der Wendepunkt war der Junikrieg von 1967, der nur drei Tage nach der Erschießung Benno Ohnesorgs während einer Demonstration gegen das Schahregime begann, als die APO sich mit der bis dato massivsten staatlichen Repression sowie der tagtäglichen Hetze der Springer-Presse konfrontiert sah.&lt;br /&gt;Regierung und Springer-Presse feierten den Sieg Israels mit einer Blitzkriegsbegeisterung, in der sich der ohnehin fadenscheinige offizielle Philosemitismus mit der kaum verhohlenen [134] Freude und tiefen Genugtuung mischte, daß "die Juden" endlich Untaten begingen und Krieg führten wie andere auch, hinzu kam die Erleichterung, daß die "Rache der Juden" nicht die Deutschen ereilte, sondern die arabischen Staaten, die überdies noch als Vorposten der Sowjetunion galten (So z.B. Golo Mann 1960, vgl. Meinhof 1980, Diner 1986). Innerhalb kürzester Zeit kippte die Position der Neuen Linken von einer verhaltenen proarabischen Neutralität in eine überbordende Verurteilung Israels als "imperialistisch-faschistisches Staatsgebilde" um, während die Al Fatah zum avangardistischen Subjekt der sozialrevolutionären Umwandlungsprozesse in der Dritten Welt stilisiert wurde.&lt;br /&gt;Argumente, Kritiken und Warnungen bekannter Altlinker, wie Ernst Bloch, Herbert Marcuse, Jean Améry, Jean-Paul Sartre, Iring Fetscher u.a.m.,d ie die Selbstverständlichkeit der Differenzierung zwischen der Existenz des Staates an sich und der Kritik an der israelischen Regierungspolitik einforderten und auf die "unerträglichen" Vernichtungsdrohungen (Meinhof 1980, 102) und die "nationalistische Demagogie"(Deutscher 1977, 93) der arabischen Propaganda hinwiesen, vermochten den Stimmungsumschwung nicht aufzuhalten (vgl. Améry 1969, 190a,b; Deutscher 1977M Kloke 1990 1990, 71ff) Damit begann der Niedergang der Neuen Linken. Exemplarisch für diese Großen Sprung zurück steht die Biographie von Ulrike Meinhof: Sie forderte noch 1967 die politische Vernunft und historische Verantwortung der Linken ein statt blinder Parteilichkeit. Nur wenige Jahre später regredierte sie mit RAF auf Positionen, aus denen nur verzweifelter Aktivismus und historische Amnesie spricht.&lt;br /&gt;Seit 1969 wurde der Palästinakonflikt nur noch als "ein Bestandteil des Kampfes aller unterdrückten Völker der Dritten Welt gegen den Imperialismus" wahrgenommen. Nahezu alle Gruppen der zerfallenden APO waren sich einig in der Parole "Nieder mit dem chauvinistisch-rassistischen Staatengebilde Israel!", die der Frankfurter SDS 1970 ausgegeben hatte (Nach Kloke 1990, 80) Schon 1969 hatten es die anarchistisch-spontaneistischen "Schwarzen Ratten/Tupamaros Westberlin", eine Vorläufergruppe des 2.Juni, nicht mehr bei Verbalinjurien blassen: "Am 31. Jahrestags der faschistischen Kristallnacht wurden [135] in Westberlin mehrere jüdische Mahnmale mit "Schalom und Napalm" und "El Fatah" beschmiert. Im Jüdischen Gemeindehaus wurde eine Brandbombe deponiert". Bislang habe infolge des deutschen Schuldbewußtseins nur eine "neurotisch-historizistische Aufarbeitung der geschichtlichen Nichtberechtigung eines israelischen Staates" stattgefunden. Doch der "wahre Antifaschismus ist die klare und einfache Solidarisierung mit dem kämpfenden Fedayin." Denn "aus dem Faschismus vertriebene Juden sind selbst Faschisten geworden, die in Kollaboration mit dem amerikanische Kapital das palästinensische Volk ausradieren wollen"(Nach Baumann 1976, 67f)&lt;br /&gt;Damit war der Antizionismus innerhalb der Linken nicht etwa diskreditiert, und in der Folgezeit gründeten sich zahlreiche Palästina-Komitees; in den 70er Jahren hatte der Antizionismus Hochkonjunktur. Nach der Geiselnahme der israelischen Olympiamannschaft durch ein Kommando der palästinensischer Organisation "Schwarzer September" 1972 in München führten die harten staatlichen Repressionen gegen in der BRD lebende Palästinenser und Araber nicht nur zu politischen und praktischen Solidarisierung mit ihnen, sondern die Solidarität ging mit einem weiteren Aufschwung der antizionistischen Agitation einher; die RAF äußerte in einer längeren Erklärung, die jeder der "Schwarzen Ratten" in nichts nachstand, ihre Begeisterung über den beispielhaften Charakter der "antimperialistischen, antifaschistischen und internationalistischen" Aktion des "Schwarzen September" (RAF 1987, 31).&lt;br /&gt;Sowohl die Zeitungen des Palästinakomitees (mit ihren so martialischen Titeln wie Die Front oder Die Revolution) wie die Zentralorgane der K-Gruppen der 70er Jahre bezeugen, daß damals ein ebenso bedingungs- und wie besinnungsloser Antizionismus zur Grundausstattung einer sich revolutionär dünkenden "linken Identität" gehörte. Selbst als sich 1976 die Ungeheuerlichkeit der Selektion der jüdischen (und nicht nur der israelischen) Fluggäste während der Entführung eines Vekehrsflugzeugs nach Entebbe durch ein Kommando der palästinensischen PFLP und zwei Angehörige der bundesdeutschen Revolutionären Zellen mit dem Ziel der Freipressung von inhaftierten Palästinensern ereignete, reagierten weite Teile der Linken mit Ignoranz und Gleichgültigkeit - während z.B. die [136] KPD "dem Ministerpräsidenten von Uganda, seiner Exzellenz Idi Amin .. uneingeschränkte Solidarität" ausdrückte und ihm "unser tiefempfundenes Mitleid" versichterte (Rote Fahne, nach Broder 1984, 22). Danach begann, vorerst nur in kleinen Teilen der Linken, die erste Antisemitismusdebatte,6 die noch durch die öffentlich begründete Emigration von Henryk M.Broder und Lea Fleischmann nach Israel verstärkt wurde (Fleischmann 1980), Broder 1981). Einige forderten das "Ende einer falsch verstandenen linken Toleranz" (Fichter 1984, 96) gegenüber dem Antizionismus.&lt;br /&gt;Die Welle der Empörung, die 1982 durch die Libanon-Invasion der israelischen Armee und die Massaker in den Flüchtlingslagern von Sabra und Schatilah hervorgerufen wurde, erschreckte durch ihr zwanghaftes Bedürfnis, Israel mit dem Nationalsozialismus gleichzusetzen, eine Analogisierung, die von den Palästina-Komitees bis hin zu den Grünen Anklang fand. Doch die Schlagzeilen der linken Presse, die von der "Endlösung der Palästinenserfrage" handelten, stießen auf eine bereits heftigere Kritik. Nicht mehr nur allein der Palästinasolidarität, sondern auch den neuen sozialen Bewegungen wurden antijüdische Tendenzen oder gar "Antisemitismus von links" vorgeworfen (Vgl. Verlängerung 1983, Solidarität 1984, Brumlik 1986, Diner 1983).&lt;br /&gt;Diese Kritik, aber auch der allgemeine Niedergang der Zerfallsprodukte der APO, das Ende des "Mythos des Internationalismus" (so der Titel eines Kursbuches von 1979) sowie die beginnende Umorientierung der PLO in Richtung auf Verhandlungsbereitschaft drängten den harten Kern der Palästinasolidarität zunehmend in isolierte Zirkel ab und ließ darin - Musterbeispiele sind die Zeitschrift Al Karamah sowie der an der Hamburger Universität wirkende Pädagoge Karam Khella - immer stärker völkisch-nationalistische Denkweisen hervortreten. Der fundamentalistische Dissens schwelte weiter und brach immer wieder auf. So provozierten die von keiner Einsicht getrübten antiisraelischen Äußerungen von Nahostgruppen, mit denen diese die gerade begonnene Intifada zu unterstützen trachteten, [137] 1988 erbitterte innerlinke Auseinandersetzungen und Trennungsprozesse (Deutsche Linke 1988, Initiative 1990, IZ3W Nr. 150/1988). In den Diskussionen um die linke Position zum Golfkrieg und zu Israel 1991 büßten die ohnehin zusammengeschmolzenen Nahostgruppen ihre restlichen Identitätskrücken nahezu ein, nachdem selbst "Gefangenen aus dem Widerstand" und ein Gruppe der Revolutionären Zellen den Antizionismus vehement kritisierten.7 Trotzdem muß bezweifelt werden, daß dieser Aufsatz schon ein Nachruf ist.&lt;br /&gt;Eine mehr als zwanzigjährige Geschichte von disparaten Gruppen und Sekten, die sich schon über der Frage heftig befehdeten, ob El Fatah, PFLP oder DFLP der linken Sympathie teilhaftig werden dürften, dazu die Entwicklung von der anfangs enthusiastischen Hoffnung auf Veränderung über die bald nur noch stereotype Beschwörung der weltweiten Einheit der revolutionären Bewegung bis hin zu den verquasten völkisch-nationalistischen und antisemitischen Phrasen der 80er Jahre, deren Verbreitung sich die Zeitschrift Al Kamarah verschrieben hat - läßt sich all das überhaupt als der Antizionismus darstellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das antiimperialistische Weltbild macht keine Fehler...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So verschieden und untereinander zerstritten die Verfallsprodukte der 68er-Bewegung, die diversen Kaderparteien sowie die Gruppen des bewaffneten Kampfes bis hin zu den Autonomen und den Antiimperialisten der 80er Jahre auch waren: Sie einte doch eine spezifische Interpretationschablone, deren Grundstruktur hier idealtypisch als antimperialistisches Weltbild skizziert werden soll.8 Diese Weltanschauung gehört bis heute zum diffusen Grundkonsens der Linken und bildet einen wichtigen Schlüssel zum Verständnis des Antizionismus und seiner wohlwollenden Akzeptanz als legitimer Bestandteil "linker" Gesinnung. Der linke Common Sense begreift die [138] Gesellschaft als von einem monolithischen Machtblock aus Kapital und Staat gesteuert. Weder wird die bürgerlich-kapitalistische Ökonomie als ein System sozialer Beziehungen begriffen oder das relativ getrennte Dasein eines politischen Gebildes namens "Staat" als ein notwendiger Ausdruck dieser sozialen Verfaßtheit gesehen, noch wird unter "Ideologie" mehr verstanden als Manipulation und geschickte Lüge. So entsteht zwangsläufig ein binäres und verdinglichendes, ein personalisierendes und moralisierendes Denken, das eine Clique von bösen Herrschenden annehmen muß, die mittels direkter Repression, Korruption durch Sozialpolitik und gemeiner Propaganda in den Medien die Guten, die Beherrschten, niederhalten - ein Ideenkonglomerat, das zur unsäglichen These vom "neuen Faschismus" in der BRD treibt.&lt;br /&gt;Doch wo hört die Herrschaft auf, wo fangen die Unterdrückten an? Alle nach 1968 unternommenen Versuche, das Proletariat über seine wahre Lage aufzuklären und es von seinen eigentlichen Interessen zu überzeugen, scheiterten. Waren Repression und Indoktrination daran schuld? Oder war das Proletariat bereits so durch den der "Dritten Welt" abgepreßten Profit korrumpiert worden, daß es nun selbst bekämpft werden mußte? Die Linke bliebt marginal, jede Hoffnung auf baldige praktische Veränderung wurde und wird schnell frustiert. Nach dem Scheitern der Anti-Springer-Kampagne, der Verabschiedung der Notstandsgesetze, dem Ende des Pariser Mai und des Prager Frühlings verblichen die demokratischen, sozialistischen und utopischen Inhalte der Neuen Linken, und an die Stelle der Utopie trat die negative Selbstdefinition als "Opfer", das gegen das System rebelliert.&lt;br /&gt;Doch je notwendiger eingehendere Analysen oder zumindest das Eingeständnis der eigenen Ratlosigkeit und Ohnmacht sowie der Haltlosigkeit der Phrase von der "Diktatur des Proletariats" wurden, desto mehr schwor man sich auf einen maoistisch eingefärbten Marxismus-Leninismus ein. Je unwahrscheinlicher die Revolution in der BRD wurde, desto mehr glaubte man (auch weil die UdSSR trotz aller ideologischer und praktischer Kongruenzen dazu nicht mehr taugen konnte) wenigstens in den Befreiungsbewegungen der "Dritten Welt" die Verkörperung der weltrevolutionären Kräfte gefunden zu [139] haben.&lt;br /&gt;Im Trikont schien es noch leicht, den "klaren Trennungsstrich zwischen sich und dem Feind" (Mao) zu ziehen. Der monolithische (US-)Imperialismus stand weltweit als Verschwörung der Metropolen gegen den vereint kämpfenden "proletarischen Internationalismus". Je aussichtsloser die eigenen Aktionen zur Konfrontation mit dem staatlichen Repressionsapparat führten, desto entschiedener hefteten sich die antiimperialistischen Sehnsüchte an den "Sieg im Volkskrieg". Und je unabweisbarer die objektiven Schwierigkeiten der linken Theorie und Praxis in der BRD hätten reflektiert werden müssen, desto stärker wurde das subjektive Bedürfnis, sich stattdessen eine linke revolutionäre "Identität" (auch ein neulinker Modebegriff) durch den Bezug auf die "geborgte Realität" (Oskar Negt) der Befreiungsbewegungen in der "Dritten Welt" zu verschaffen.&lt;br /&gt;Das Modell war griffig: Ein Volk fordert seine Selbstbestimmung gegen fremde Herrschaft und imperialistische Ausbeutung. Herrschaft wurde auf Fremdherrschaft, Kapitalismus auf fremde Ausbeutung reduziert. Die notwendige und richtige Parteinahme für die aufständische Bevölkerung mutierte zur unkritischen Pauschalidentifikation mit den jeweiligen Befreiungsbewegungen. Was in Wirklichkeit in erster Linie nationale Befreiungsbewegungen waren, das geriet der erfolgs- und perspektivlosen Metropolenlinken zur Stellvertreterbewegung, die die sozialistische Utopie an ihrer Statt verwirklichen könne. Dieser unkritische und identifikatorische Bezug auf die Kämpfe der nationalen Befreiungsbewegungen - legitimiert durch die Pseudotheorie des Marxismus-Leninismus, der von Anfang an wenig mehr war als die nationale Legitimationsideologie der sowjetrussischen Entwicklungsdiktatur und mit Kommunismus nichts zu tun hatte(Claussen 1979, Pannekoek 1991)-, führte zur unkritisch-affirmativen Besetzung der Begriffe Nation, Staat und Volk. Gelangte eine nationalistische Befreiungsbewegung erfolgreich an die Macht, so wurde sie zu dem, was sie werden wollte bzw. was erwartbar war: im besten Fall zu einem relativ "normalen" Nationalstaat, mit einer ganz normalen Regierung, mit staatlicher Repression usw. Oft genug wurde sie aber auch zu einem äußerst diktatorischen Regime, dessen Brutalität, Vertreibungen und Massaker meist lange kritiklos beschwiegen und [140] vielmehr bis zum völligen Verlust aller moralischen Maßstäbe und jeglicher politischen Vernunft mit marxistisch-leninistischen Phrasen so lange zu legitimieren versucht wurden, bis die blinde Gefolgschaft, enthusiastische Romantisierung und Heroisierung dann Hals über Kopf aufgegeben und der revolutionäre Weltgeist sodann in einer anderen Weltengegend entdeckt wurde.&lt;br /&gt;Das antiimperialistische Weltbild ist nicht nur mit einigen "Fehlern" behaftet, sondern es weist - in seiner vereinfachenden Sicht von Herrschaft als Fremdherrschaft und Ausbeutung als fremde Machenschaft, in seinem binären Denken, das unter Verlust des Realitätsbezuges das Weltgeschehen sauber in Gut und Böse sortiert, in seinem Willen, den Kampf um nationale Unabhängigkeit als Revolution mißzuverstehen und der daraus resultierenden Identifizierung mit dem Volk und dessen Gleichschaltung mit dem "guten Volksstaat", schließlich in seiner Tendenz, Politik und Ökonomie zu personalisieren - zahlreiche strukturelle Affinitäten mit dem antisemitischen Weltbild auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gute Volk kämpft gegen das künstliche Zionistengebilde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Antizionismus ist die Anwendung des antiimperialistischen Schemas auf den Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen nationalen Befreiungsbewegung. Darin führt die strukturelle Affinität zur teilweisen inhaltlichen Affinität: das antiimperialistische Weltbild ist den antisemitischen Stereotypen gegenüber nicht nur nicht immun, sondern es tendiert, wird es zum Antizionismus konkretisiert, dazu, diese selbst hervorzubringen. Ordnet man das Material von zwanzig Jahren antizionistischer Agitation, so läßt sich aus all den Traktaten und Elaboraten verschiedenster Provenienz doch eine allgemeine Logik des bundesdeutschen Antizionismus destillieren.&lt;br /&gt;Von rebellischen Identifikations- und Projektionsbedürfnissen getrieben, sucht das binäre Denken auch im Nahost-Konflikt nach Gut und Böse und findet das Unheil mit schlafwandlerischer Sicherheit im "Zionismus" sowie im Staat Israel, der, und hier darf ausnahmsweise einmal das Bewußtsein das Sein bestimmen, zu dessen "materiellen Ausdruck" erklärt [141] wird (Autonome Nahostgruppe Hamburg 1988, 9).&lt;br /&gt;Um den Zionismus zu geißeln, wird zuerst seine üble Herkunft, d.h. sein "Klassencharakter", als bloße "ideologie jüdischer Kapitalisten" (Rote Pressekonfernez, 18.10 1973) nachgewiesen, wobei der vulgärmaterialistischen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Al Karamah weiß, daß der Zionismus von der osteuropäischen jüdischen Bourgeoisie, deren bislang so arbeitssame jüdische Lohnarbeiter gefährliche klassenbewußt wurde, um mit "der Errichtung eines eigenen 'rein jüdischen' Staates die Verhältnisse des sich auflösenden Ghettos...zu reproduzieren"(Al Karamah Nr.8 (1988,40)); die "Gruppe Arbeiterpolitik" dagegen hat schon etwas von Antisemitismus gehört und favorisiert die jüdische Bourgeoisie in Westeuropa als Urheber des Zionismus, weil diese "das sorgfältig gehütete Gerüst der 'Assimilation'" angesichts der starken Zuwanderung von Juden aus Osteuropa habe schützen wollen. Wie phantasievoll hergeleitet auch immer, der Zionismus ist jedenfalls "die imperialistische Antwort auf die 'Judenfrage'"([Autonome] Nahostgruppe Hamburg 1989, 4f) - was allemal besser klingt als der verzweifelte Fluchtversuch vor dem Antisemitismus, der er war.&lt;br /&gt;Dieses abstrakte Böse schuf etwas Künstliches, eine "Gebilde" mit dem Namen "Israel". Zwar ist der Zionismus bemüht Israel "als 'Heimstätte aller Juden' zu tarnen"(Nahostgruppe Freiburg 1988b), doch der geschulte Antiimperialist durchschaut das natürlich und verurteilt diese naturwidrige Existenz mit deutscher Gründlichkeit, d.h. mittels Gänsefüßchen, zum Tode.&lt;br /&gt;Wie konnte dieser "Garten des Bösen"(Elias 1983, 93), dieser Staat "der ein einziges Kontinuum des Verbrechens gegen die Menschlichkeit ist" (Khella 1988, 19) überhaupt entstehen? Natürlich ist "der Imperialismus" mitbeteiligt. nur im Bündnis mit dem Imperialismus konnte der "Zionistenstaat" als "Brückenkopf gegen die nationalen Befreiungsbewegungen" geschaffen werden (Arbeiterkampf November 1973); und er hatte "seit jeher die Funktion, die Interessen des Imperialismus in dieser Region durchzusetzen" (Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989,2).&lt;br /&gt;Diese üble Abkunft läßt "den Zionismus" dann zur Metapher für das Böse schlechthin taugen, und meist wird er in einem [142] Atemzug mit Imperialismus und Rassismus genannt. Er "wehrt sich vehement gegen ein friedliches Zusammenleben der Völker"(Nahostgruppe Freiburg 1988b). Mit der "durch keine Vernunft und Menschlichkeit gebundenene Ungeheuerlichkeit zionistischer Aggressionen"(Elias 1983, 94) ist er "nicht nur der unversöhnliche und unreformierbare Feind der Palästinenser. Er ist auch unser Feind. Er ist der Feind aller Menschen"(Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989, 2).&lt;br /&gt;Dem abstrakten Bösen in Gestalt des Zionismus/Imperialismus tritt geschlossen das konkrete Gute entgegen: ein Volk! "Sehr oft wurde behauptet, das palästinensische Volk gäbe es nicht...Das ist eine absolute Lüge" denn alle Aktionen und Forderungen beweisen die Einheit des palästinensischen Volkes...alles spricht dafür und beweist die Integrität und die Einheit dieses Volkes...Israel ... ist mit dem gesamten Volk konfrontiert..."(Nahostgruppe Freiburg 1988c). Die Zionisten und Imperialisten "zerstören die sozialen Zusammenhänge der Menschen und vertreiben sie von Land und Boden. Damit vernichten sie ihre Würde und Identität." Insbesondere die "völlige Entwurzelung" gefährde ihre "Identität als Volk"(Nahostgruppe Freiburg 1988a). Das derart beschworene Volk ist dem Antizionisten ans Herz gewachsen, weil es erstens ein Opfer ist, zweitens kämpft und das drittens auch noch gegen die Entwurzelung durch die Israelis.&lt;br /&gt;Israel dagegen darf kein Volk vorweisen, und die Juden sind daher auch gar kein richtiges Volk. In der für die PLO wie die deutschen Antizionisten "grundlegenden Frage, ob die Juden ein Volk sind" (Autonome Nahostgruppe Hamburg 198, 14), sind alle der einhelligen Meinung, daß dieses "angebliche Volk" (Rote Presse Korrespondenz, 8.10.1983), "das niemals existiert hatte" (Palästina-Nachrichten Nr.7), selbstverständlich kein 'Naturrecht' auf einen richtigen Staat geltend machen könne, weil es - und hier wird gerne die Palästinensische Nationalcharta zitiert-, weder einen "Heimatboden" vorzuweisen hat noch eine angeborene "Identität...(als) genuine, unauslöschliche Eigenschaft. Sie geht von Elterngeneration auf die Nachkommen über"(nach Al Kamarah Nr. 2/1986, 13). Alle richtigen Völker, die im Genuß von Blut und Boden sind, dürfen Staaten gründen, die Palästinenser und Kurden, nur die Juden nicht, weil sie nach deutsch-völkischen Kriterien keines [143] sein dürfen.&lt;br /&gt;Al Kamarah weiß dies am anschaulichsten vor Augen zu führen: "Was das Volk letztlich ausmacht, ist sein Land, seine Bildung, seine Geschichte und auch die folkloristischen und kulturellen Gewohnheiten und Traditionen spielen eine große Rolle." "Wenn die die Wurzeln eines Volkes erkennen willst, schau sein Tänze, seine Folklore an" "Den Zionisten fehlt eine einheitliche Folklore, weil sie aus verschiedenen Teilen der Welt, aus unterschiedlichen Kulturkreisen kommen". "Sie bilden keine Nation und müssen sich nationale Eigenschaften durch Raub erwerben"(Nach Heinrich 1989, 123ff)&lt;br /&gt;Da "Zionismus und Frieden...ebenso unvereinbar sind wie Feuer und Wasser"(Al Kamarah Nr.12/1989,4), ist klar: "Wer an eine Lösung glaubt, die an der Beseitigung des zionistischen Regimes Israels vorbeigeht, der irrt"([Autonome] Nahostgruppe Hamburg 1988, 10). "Israel mußt Weg!"(Interim 1992, 6).&lt;br /&gt;Im Rahmen der antiimperialistischen Arbeitsteilung hat das palästinensische Volk, je nach Gusto der metropolitanischen Antizionisten, die sozialistisch-ökologisch-feministische Revolution durchzusetzen: "Die Perspektiven..der palästinensischen Revolution liegen...in der Befreiung der Menschen, der Widerherstellung ihrer Würde und Identität als freie Menschen und in einer Gesellschaft, die sich an den Bedürfnissen der Menschen und ihrer Verantwortung gegenüber der Natur orientiert"(Nahostgruppe Freiburg 1988a).&lt;br /&gt;Und während die Tatsache, daß dieses schöne Programm nur durch die Vertreibung oder Tötung der Millionen von Israelis, die nicht mit dem Urteil der deutschen Antizionisten einverstanden sind, hinter der Formel verborgen wird,, doch nur die 'zionistischen Staatsstrukturen zerschlagen' zu wollen, ruft Al Kamarah unverhohlen dazu auf, "für jede und jeden Palästinenser / in [der getötet wird] einen Siedler zu liquidieren" (Al Kamrah, a.a.O. 4).&lt;br /&gt;Im "kompromißlosen Existenzkampf" zur "Zerschlagung der allumfassenden zionistischen Verkörperung in Form des zionistischen Staates Israel" (Al Karamah, Nr 3, 18), "mit dem Rücken zur Wand" - da ist kein Platz mehr zum Zurückweichen. "Vor sich den Feind"(Nahostgruppe Freiburg 1988c), da findet der Antizionist, was er so dringend benötigt, die "kämpferische [144] nationale Identität, die nicht zu zerschlagen ist"(Al Karamah Nr 7/1988, 3); und auch die RAF fühlte schon 1972, daß die deutsche Linke anhand derlei "antiimperialistischen, antifaschistischen und internationalistischen" Aktionen wie der des Schwarzen September "ihre eigene politische Identität wiederfinden" könne(RAF 1987, 38).&lt;br /&gt;Nachdem so das gute Volk gegen das abstrakte in Gestalt des Zionismus/Imperialismus in Stellung gebracht worden ist und die Palästinenser nun den Kampf gegen das zur Staatlichkeit nicht befugte Pseudo-Volk als Avantgarde der nationalrevolutionären Identifikationsbedürfnisse bundesdeutscher Antizionisten zu führen haben, entwickeln die Traktate noch all die anderen antisemitischen Sterotypen, die symptomatisch sind.&lt;br /&gt;So kann ungeniert von "zionistischer Weltbewegung" (Al Kamrah Nr 3 1986, 18) geschrieben werden, und auch Wall Street darf nicht fehlen: "Die zionistischen Multimillionäre, die in allen Teilen der Welt leben..., treffen sich immer wieder in privaten Konferenzen, um Israels Aggression zu unterstützen"(Antiimperialistisches Informationsbulletin, April 1971). Zions Herrschsucht ist noch immer unersättlich, und manch ein Antizionist fragt sich mit lüsterner Besorgnis: Wird "Groß-Israel von Nil bis zum Euphrat" reichen, wie Brigitte Heinrich als Rednerin der bundesweiten Demonstration gegen die Libanon-Invasion am 21.8.1988 formulierte (Nach Kloke 1990, 139)? Mitnichten! Israels "seit Jahrzehnten erklärtes Ziel...(ist) die mythisch-biblische Ausdehnung seines Einflusses auf den ganzen nahem Osten in der weiteren Perspektive"(Elias 1983, 85)&lt;br /&gt;Auch die "Beherrschung der Weltöffentlichkeit durch die zionistische Propaganda" darf nicht fehlen, deren "organisierte Demagogie... in der Lage war, jede kritische Äußerung gegen den zionistischen Staat zum Schweigen zu bringen"(Al Kamarah Nr. 3 1986, 18) Und der Staat des staatsunfähigen Unvolks ist natürlich ein "mit geraubtem Land und geschnorrten Geld errichtetes künstliches Gebilde"(Arbeiterkampf, Januar 1975) mit "Parasitären Charakter"(Konkret 28.6.1973).&lt;br /&gt;Daß diese antisemitischen Stereotypen mit einer systematischen Ignoranz gegenüber dem Antisemitismus und seiner [145] Geschichte einhergehen und dazu mit der durchgängigen Verkennung seines ideologischen Gehalts, kann nicht mehr überraschen. Fall der Antisemitismus überhaupt als Problem erscheint, dann erstens lediglich als eine Form von Rassismus unter vielen due schon deshalb keine gesonderte Betrachtung erfordere, zweitens wird er zur bloßen Erfindung und Lüge, zum Täuschungsmanöver der Bourgeoisie verniedlicht, "um den Haß der Unterdrückten von den wahren Ursachen abzulenken und zu spalten"(Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989, 2). Damit glaubt sich der Antizionismus die Generalabsolution erteilt zu haben, ist doch der Antisemitismus per definitionem die exklusive Angelegenheit von Bourgeoisie und (Neo-)Nazis, gegen die sich der Antizionist "als Teil der unterdrückten Klasse"(ebd.) im Kampf wähnt. Daß der moderne Antisemitismus immer als Bewegung auftrat, die sich als Revolte verstand, wird unverzüglich und rückstandslos verdrängt.&lt;br /&gt;Dagegen spart dies pathologisch gute Gewissen, das sich mit der Gnade der späten Geburt brüstet, nicht mit Vorwürfen an die Zionisten, sie hätten, nur um ihr Leben zu retten, statt den revolutionären Kampf gegen Hitler zu führen, lieber den reaktionären Weg der Flucht gesucht (Vgl. Offenberg 1983, Polkehn 1988; Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989, 8).&lt;br /&gt;Aber am liebsten mag der Antizionist von Antisemitismus und Auschwitz gar nichts hören, und wie er die Entstehung Israels von Auschwitz trennt, um die Vernichtung des imperialistischen Brückenkopfs fordern zu können, so soll auch die Entstehung des Zionismus mit dem Antisemitismus nichts zu tun haben: "Die zionistische Ideologie entstand um die Jahrhundertwende. (...) Erst später kommt bei einigen zionistischen Ideologien der sog. 'ewige Antisemitismus' als Rechtfertigung für den Staat Israel hinzu."(Nahostgruppe Freiburg 1988c).&lt;br /&gt;Das Bild, das sich der antiimperialistischer Antizionismus von Nationalsozialismus macht, wird mit der gleichen Palette gemalt. Streng nach Georgi Dimitroff ist auch er nur eine Verschwörung der Bourgeoisie gegen die revolutionären Massen. So unermüdlich die Politik jeder einzelnen Unterfraktion des Monopolkapitals nachverfolgt und jede Reichsmarkspende der Industrie an die NSDAP akribisch aufgelistet wird, so wenig wird Auschwitz wahrgenommen oder als Schlüssel zum [146] Verständnis des NS auch nur in Betracht gezogen. Krampfhaft wird versucht, der Vernichtung einen Sinn abzugewinnen, um sie den Kapitalisten zuschrieben zu können. "Theorie selbst wurde zu einer Form psychischer Verdrängung"(Postone 1988, 275). Nach neusten Erkenntnissen der [Autonomen] Nahostgruppe Hamburg diente "der Terror gegen die jüdische Minderheit zur Warnung an alle, die Widerstand leisten wollten"(Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989, 15); Auschwitz war das Mittel, um "den Schein einer ideologischen Motivation aufrechtzuerhalten, daß die Politik des Faschismus nicht allein wirtschaftlichen Zwecken dient."ebd., 19). Allenfalls dann, wenn sich Auschwitz innerhalb einer "Ökonomie der Endlösung" für das Kapital doch noch auf Heller und Pfennig zu rechnen scheint, hat die Massenvernichtung eine Chance, vom antiimperialistischen Weltbild überhaupt wahrgenommen zu werden (man siehe nur die Rezeption der Arbeiten von Heim/Aly 1988, 1991).&lt;br /&gt;Bereits die Zuordnungsreihe Bourgeoisie/NS/Antisemitismus enthält eine Tendenz zur Exkulpation der deutschen Nation. In dem Vorwurf, die Zionisten hätten gekniffen, schwingt die Hoffnung mit, die Juden könnten doch noch einer (Mit-)Schuld an Auschwitz überführt werden. Unverhüllt zu Tage tritt dieses Bedürfnis, in den von Teilen der Palästina-Solidarität betriebenen und nur noch als zwangshaft zu klassifizierenden Versuchen einer Verkopplung des NS und des Antisemitismus mit dem Zionismus bzw. mit Israel. Zwar war die Linke, die den NS strikt nach Dimitroff als bloße Fortsetzung der bürgerlichen Herrschaft mit etwas rabiateren Mitteln mißverstand, schon immer mit dem Faschismus-Vorwurf zur Hand, um irgendein Unrecht als besonders schlimm anzuklagen. Doch kein anderer Staat löst unter Linken - von den K-Sekten bis zur RAF, von den Palästina-Gruppen bis zu den Grünen -, so prompt die Assoziation "Faschismus" aus wie Israel. Der SDS-Heidelberg hatte behauptet, die israelische Regierung wolle "mit den arabischen Völkern ebenso verfahren...wie die Nazis mit den Völkern Polens und der UdSSR"(Rote Kommentare 29.2.1970), die KPD, daß die Zionisten, "die Nazis unserer Tage", Palästina "araberfrei" (Rote Fahne, 28.2.1973) machen wollten. Die RAF schrieb vom "Moshe-Dayan-Faschismus - diesem Himmler Israels", der "seine Sportler verheizt wie die Nazis Juden"(RAF 1987, 38), und schon 1969 kursierte die Rede vom "Natio- [147] nal-Zionismus"(Amery 1969, 341).&lt;br /&gt;Die Reaktionen auf die Libanon-Invasion offenbarten 1982 erneut, mit welch "obsessiver Beharrlichkeit" (Kloke 1990, 139) die deutsche Linke Analogien zwischen der israelischen Politik und der nazistischen Judenvernichtung herstellen will. Bundesweit wurde zur Demonstration "gegen den israelischen Vernichtungskrieg" aufgerufen - die taz, das Antiimperialistische Informations-Bulletin, die Blätter des IZ3W und andere schreiben vom "Holocaust an den Palästinensern" und von der "Endlösung der Palästinenserfrage"(nach Kloke 1990, Vgl. Deutsche Linke 1988, 50ff). Das Bedürfnis Israel den Faschismus anhängen zu wollen, äußert sich überdies in der mittlerweile zwanzigjährigen Geschichte jener unzähligen Karikaturen, die in immer neuen Variationen das Hakenkreuz mit dem Davidstern verschmelzen. (Vgl. Kloke 1990, 107ff, Bruhn 1991a) 9&lt;br /&gt;In den späten Achtzigern bemühte sich Al Kamarah, "das faschistische Gesicht" und die "faschistische Vernichtungsmaßnahmen des zionistischen Siedlerstaates" zu entlarven, die "die Maßnahmen des deutschen Faschismus bei weitem übertreffen."(Nr 7/ 1988, 4, Nr.9 1988,3). Karam Khella, derzeit der Chefideologe der Restbestände des antiimperialistischen Lagers, entwarf gar eine ganz neue Faschismustheorie zur Beantwortung der ohnehin nur rhetorisch gestellten Frage "Ist Israel ein faschistischer Staat?" (Kehlla o.J. ebenso Interim 1991), um zu dem gewünschten Resultat zu kommen, daß der Faschismus erstens in jedem kapitalistischen Staat, zweitens besonders in Israel, drittens aber keinsfalls im Irak zu finden sei. Der zionistische Faschismus besitze gar einen besonders perfiden Charakter, versuche er doch die Weltöffentlichkeit über seinen wahren Charakter zu täuschen, indem er Wahlen, Gewerkschaften und gar eine KP zuläßt.&lt;br /&gt;Auch mit der Vergangenheit sucht sich dies aggressive Bedürfnis nach Exkulpation zu befriedigen.10 So werden das Ha'avara-Abkommen, das 1933 zwischen dem Reichswirt- [148] schaftsministerium und der Zionistischen Vereinigung für Deutschland geschlossen wurde und gegen den Export deutscher Waren nach Palästina bis 1939 60.000 Juden die Ausreise ermöglichte, sowie die Kontakte einiger rechtsextremer Zionisten mit der SS (als diese noch die Auswanderung der Juden betrieb) benutzt, um einen "Komplott", eine "Kollaboration" (Pohlkehn 1970), eine "verbrecherische Allianz des Zionismus und des Nazismus"(Al Kamarah Nr.3 1986, 18) zu erfinden.. Die Haganah wird dabei fast zum Urheber der NS-Judenpolitik, habe sie doch versucht, "die Mithilfe der SS bei der Beschleunigung der Austreibung der Juden zu gewinnen"(Pohlkehn 1970). Zuerst entzogen sich die Zionisten durch feige Flucht der Verpflichtung, den NS anstelle der versagenden deutschen Arbeiterbewegung zu stürzen, und dann brachten sie mit dem Ha'avara-Abkommen "jeglichen Versuch eines wirtschaftlichen Boykotts des Nazireichs zum Scheitern"(Pohlkehn, nach Autonome Nahost-Gruppe Hamburg 1989, 10)! Selbst sind sie schuld die Juden-Zionisten, hat doch "ihre Konspiration mit den Nazis...dazu beigetragen, das Nazi-Regime zu stärken und die Front des antifaschistischen Kampfes... zu schwächen" (Polkehn 1970), und hielten sie doch "den Faschismus im Sinne ihrer Pläne für wünschenswert..., der den Juden den Tod brachte."(Elias 1986 [gemeint ist vermutlich 1983], 94), womit die Zionisten "den Tod von vielen tausenden von Juden durch Hitler auf dem Gewissen habe"(Al Kamarah Nr.3/1986, 19).&lt;br /&gt;Der antizionistische Export des NS nach Israel, die Rede von einer "ideologischen Verwandtschaft zwischen dem Antisemitismus des NS-Faschismus und dem Zionismus" (Nahostgruppe Freiburg 1988a, ähnlich Offenberg 1983, 102) bis hin zu der obszönen Behauptung einer Mitschuld an der Vernichtung - all das verdrängt den NS derart unverfroren und arbeitet so schamlos an der Exkulpation der deutschen Nation und der Restituierung des deutschen Nationalgefühls wie es noch nicht einmal die Nolte &amp; Co. wagen würden: Israel, dessen Existenz allein schon die Erinnerung an Auschwitz wachhält, steht dem Bedürfnis nach deutschem Nationalgefühl im Wege.&lt;br /&gt;"So sind sie uns perverserweise ähnlich geworden"(Elias, 1983, 92) stellen mit der Gnade der späten Geburt gesalbte deutsche Antizionisten fest, und die einem solch scheinheiligen [149] Entsetzen auf den Fuß folgende Entdeckung der Palästinenser als die "Juden der Juden" (Offenberg 1983, 104) bedeutet in ihrer Konsequenz nicht nur eine Entschuldigung, sondern den Aufruf zu neuerlicher Gewalt - die Juden sollen nämlich bloß nicht glauben, "als hätten sie durch unsere Taten eine Art Mordbonus erhalten"(Elias 1983, 91) "Angesichts der zionistischen Greultaten verblassen.. die Nazigreul" stellte de Gründe Kalender 1983 befriedigt fest und rief nicht nur dazu auf: "Kauft nicht bei Juden", sondern fragte erwartungsvoll, "wann den Juden endliche ein Denkzettel verpaßt wird"(nach Broder 1984, 45).&lt;br /&gt;Die Reaktionen, die die Kritik daran typischerweise auslöst, sind ein weiterer signifikanter Beleg für den hohen Anteil projektiver Energien und Identifikationsbedürfnisse. Sie zeugen von der Brüchigkeit der "revolutionären Identität" der organisierten Antizionisten, die im antiimperialistischen und autonomen Spektrum allmählich zur Sekte degenerieren. So wenig die Kritik auch nur wahrgenommen werden kann, so rigide muß sie, zumal dann, wenn sie von links kommt, durch aggressive Abwehr verdrängt werden, indem man die Person und die Absicht der Kritiker vernichtend angreift.&lt;br /&gt;Zu dem noch vergleichsweise freundlichen Vorwürfen gehört "der Abschied von einer klassenkämpferischen Praxis"(Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989, 2), dazu kommen "Antikommunismus" (Khella 1988, 20) oder die 'nur' von antiintellektuellen Ressentiment11 gespeiste Abwehr von Kritik als "theoretischer Firlefanz" (Immer rebellieren 1988b, 62; Autonome Nahostgruppe Hamburg 1989,2), den sich nur eine "kleinbürgerliche Intelligenz" ausgedacht haben kann (Nahostgruppe Freiburg 1988a, 44). Khella dagegen sieht schon eine "gezielt und systematisch betriebene" "Zersetzung" am Werkt, die eigentlich den Tatbestand der "Volksverhetzung" erfüllt (Khella 1988, 18,20). Al Kamarah entlarvt solche Elemente, die "mit veralteten Slogans wie 'Antisemitismus' daherkommen, als 'pseudolinke Kräfte', die nur eine "massive Propagandakampagne zugunsten des Zionismus durchführen wollen (Nr. 8/1988, 37). Der Antizionist fühlt sich durch "Fälschungen" und "Denunzia- [150] tionsversuche" von "Hofideologen" bedroht (Nahostgruppe Freiburg 1988a, 43), deren "Lumpenhaftigkeit" sie "konsequent" "Staatspolitik" treiben läßt (Immer rebellieren 1988b, 63).&lt;br /&gt;Ende 1991 rechnete eine Revolutionäre Zelle mit dem "Mythos der nationalen Unabhängigkeit und dem ihr immanenten homogenisierenden Volksbegriff" ab, dessen naive Projektionen" und handfeste Verdrängungen" spätestens im Fall Israel zu "historischer Amnesie und moralischer Desintegration" führten. Schon die "Katastrophe" von Entebbe, die "Selektion entlang völkischer Linien" hätte zeigen müssen, "daß auch Linke nicht gegen antisemitische Ressentiments gefeit sind, die notdürftig mit nationalrevolutionären Definitionen kaschiert werden"(Revolutionäre Zellen 1991). Doch auch diese traurige Wahrheit quittierte das antiimperialistische Lager in unbewußter Selbstironie postwendend mit dem Vorwurf, daß nun auch die RZ "Propagandalügen" kolpotiere, um eine "proisraelische Politik" sowie "ihren eigenen Rückzug" zu legitimieren. Erfolgreich wurden die RZ der "Denuntionation nationaler Befreiungsbewegungen"; des "kleinbürgerlichen Anarchismus", der "tiefen rassistischen Verachtung...gegenüber dem Trikont" sowie des "bürgerlichen Antifaschismus" überführt (Interim 1992, 12f).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...das antiimperialistische Weltbild ist der Fehler - und mehr als nur das&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar mag man einzelne Äußerungen immer wieder als bloße "Fehler" erklären und relativieren - in der Gesamtsicht jedoch schlägt die Quantität in Qualität um: Der Vorwurf des antisemitischen Gehalts des Antizionismus, den die 'kleinbürgerlich-zionistischen' Kritiker seit Ende der 60er Jahre erheben, ist kaum zu entkräften. Die Äußerungen und Positionen der überzeugtesten Antizionisten sind alles andere als Ausrutscher. Fehler oder Marginalien, vielmehr bringen sie die dem Antizionismus inhärente Logik nur hemmungslos auf ihren Begriff, d.h. auf das Programm eines rebellischen Nationalismus von links, der nicht umhin kann, sich antisemitisch zu artikulieren. Die "Fehler" haben Methode und sie ergeben ein System; sie verweisen auf zwei miteinander verwobene Gründe des Antizionismus: auf [151] das antiimperialistische Weltbild als ideologische Denkform sowie auf die Abwehr der selbstkritischen Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen nach individueller und kollektiver Identität als deren notwendiges psychologisches Komplement.&lt;br /&gt;Das antiimperialistische Weltbild macht keine Fehler, es ist der Fehler: Es tendiert notwendig dazu, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu simplifizieren, zu verdinglichen und zu personifizieren, sie verschwörungstheoretisch zu mißdeuten und damit eine auch moralisch binäre Weltsicht zu entwickeln. Weil diese unreflektierten Bedürfnisse nach Veränderung, kämpferischer Gemeinschaft, eindeutigem Feind und einfach zu durchschauenden Verhältnissen hierzulande nicht erfüllt werden können, werden sie in die Fernen des Trikont projiziert. Die unkritische Identifikation mit den nationalen Befreiungsbewegungen muß zwangsläufig zur Unterscheidung von guten und schlechten Staaten, zur Verwechslung von sozialer Revolution mit nationaler Befreiung und schließlich zur Entdeckung guter Völker führen, die gegen das als "Imperialismus" bezeichnete Böse kämpfen. (Die letzte Ursache dieser Denkform ist eine falsche Verarbeitung der gesellschaftlichen Verhältnisse im allgemeinen und der durch sie gegebenen Verhältnisse im allgemeinen und der durch sie gegebenem objektiven Probleme einer aktivistisch die Revolution wollenden Linken im besonderen. Die Übernahme der Pseudotheorie des 'Marxismus-Leninismus' erfolgte aus genau diesem Dilemma; hätte er nicht schon bereitgestanden, er hätte erfunden werden müssen).&lt;br /&gt;Wenn sich diese strukturell antisemitische Denkweise dem Palästina-Konflikt widmet, muß sich nahezu zwangsläufig auch materiell antisemitische Erklärungsmuster hervorbringen und reproduzieren. Denn wenn der antiimpierialistische Antizionismus mit seinem Bedürfnis nach Revolte die Palästinenser als das gute Volk identifizieren will, das im Kampf gegen fremde Herrschaft sich homogenisieren und einen guten Staat aufbauen soll, dann dürfen die Juden kein Volk sein, muß der Zionismus zur ebenso abstrakten wie magischen Formel für alles Böse werden, dann müssen Antisemitismus und Auschwitz relativiert und negiert werden. Schon um die binäre Weltsicht des antiimperialistischen Antizionismus legitimieren und aufrechterhalten zu können, muß objektiv antisemitisch argumentiert werden. [152]&lt;br /&gt;Doch im Antizionismus manifestiert sich nicht nur der Wunsch nach echter und kämpferischer Gemeinschaft, sondern auch das nie eingestandene Bedürfnis nach "deutscher Normalität", nach Entlastung von der Vergangenheit des "eigenen" Kollektivs. Keine Linke war vor 1967 so pro-israelisch, keine war so antizionistisch wie die deutsche. Der unkritische Pro-Isrealismus der Linken, der das Leid der palästinensischen Bevölkerung nicht sehen wollte, trug den Charakter einer Politik des schlechten Gewissens und zeigte ihre angesichts der Monströsität der deutschen Verbrechen verständliche Befangenheit gegenüber Israel. Doch der Umschwung zum glühenden Antizionismus war mehr als eine Überreaktion darauf, daß die bisher zum reinen Opfer Stilisierten diesem Bild nicht entsprachen und gar von der gehaßten Springer-Presse als Blitzkrieger gefeiert wurden. Es steckte mehr dahinter als nur ein platter Antiimperialismus, der in den Palästinensern die neueren und gar "besseren", weil sich wehrenden Opfer entdeckte.&lt;br /&gt;Denn schon die von Anfang an kursierende Täter-Opfer-Metaphysik, die die Palästinenser zu den "Opfern der Opfer" erklärte und damit die Juden zu Tätern, diente der Relativierung der deutschen Verbrechen. Es war die Dialektik dieser scheinbar nur abstrakt-moralischen Rede, die ihre logische Konkretion in der skandalösen Gleichsetzung Israels bzw. des Zionismus mit dem Faschismus fand.&lt;br /&gt;Mit dem "Pathos des doppelt reinen Gewissens"(Simon 1984, 9), da sich - nachgeboren und links -jeder selbstkritischen Reflexion auf die eigenen Beweggründe enthoben wähnte, verurteilen deutsche Antizionisten, oder genauer: antizionistische Deutsche Israel als ein zu eliminierendes "Gebilde". In der Projektion des NS auf Israel äußert sich nicht nur das Bedürfnis, sich als "revolutionär" und "links" im antifaschistischen Kampf phantasieren zu wollen, sondern zugleich der Wunsch, endlich "normal" und unbelastet von der Geschichte des eigenen Kollektivs zu leben. "Allein der Vergleich an sich ist schon ein Skandal. Man muß um jeden Preis Auschwitz aus dem Gedächtnis der Menschen auslöschen wollen, um einen solchen Vergleich anzustellen. Tatsächlich werden sich am Tage, an dem man bewiesen hat, daß die Opfer genauso schuldig sind, wie die Henker, die Henker oder die Kinder der Henker erleichtert [153] fühlen"(Alain Finkielkraut, Nach Heenen 1983, 104). In der Bekämpfung der deutschen Vergangenheit an Israel wird so das Geschäft der Normalisierung und Restituierung des deutschen Nationalgefühls betrieben, wieder einmal auf Kosten der Juden - veritabler sekundärer Antisemitismus "linker" Provenienz.&lt;br /&gt;Daß nicht mehr unterscheidbar ist, ob die national-emotional aufladenden Metaphern "Feind der Welt" oder "Feind der Menschen" oder "blutrünstiger und machtgierige Bastion gegen die Völker" oder "Sinnbild des Bösen" nun von "rechten" deutschen Nationalsozialisten auf "die Juden" oder von "linken" deutschen Befreiungsnationalisten auf den "Zionismus" gemünzt sind,12 macht endgültig klar, wie kurz der Weg vom "Antiimperialismus der dummen Kerle", den Deutscher 1967 fälschlicherweise bei den Arabern befürchtete, zum Antisemitismus ist.&lt;br /&gt;So ist der Antizionismus gleichsam eine doppelt verschobene und damit doppelt konformistische Rebellion. Er verschiebt nicht nur das Böse auf ein Abtraktum mit dem Namen "Zionismus", sondern delegiert zudem noch den Widerstand an die Palästinenser, die als Brückenkopf nationalrevolutionärer deutscher Bedürfnisse Israel von der Landkarte tilgen sollen (und wenn sie dazu nicht bereit sind, wird auch die PLO des kleinbürgerlichen Verrats geziehen). Der Sache der palästinensischen Bevölkerung erweist die sich revolutionär gebärdende und mit der Gnade der späten Geburt sich brüstende geschichts- und reflexionslose Unschuld einen Bärendienst, weil gerade sie den so oft beklagten Antisemitismus-Vorwurf der israelischen Regierung bewahrheitet.&lt;br /&gt;Die Kritik des Antizionismus trifft nicht nur den sektiererischen Kern der Palästina-Solidarität, sondern das manichäische antiimperialistische Weltbild generell sowie den Nationalismus von links, wie er nicht nur während des Golfkrieges in Erscheinung trat. Antinationalismus stellt nicht nur eine Grundbedingung zum Begreifen und Erkennen des Antisemitismus sondern auch eine Grundbedingung der Linken überhaupt dar. [154] Als gesellschaftlich geprägte Individuen sind die Linken potentielle so nationalistisch und antisemitisch wie die sie umgebende Gesellschaft, als in Deutschland aufgewachsene sind sie ebenso anfällig für die spezifischen Zwänge des deutschen Nationalismus, für die Verweigerung der Auseinandersetzung mit der belastenden Vergangenheit und für die symptomatische Wiederkehr des Verdrängten in Form eines sekundären Antisemitismus. Es wäre die Aufgabe einer als radikal sich begreifenden und historisch reflektierenden politischen Linken, sich der (selbst-)kritischen Auseinandersetzung zu stellen: Das eigene Bedürfnis nach kollektiver und damit potentiell nationaler Identität reflektieren, das die gesellschaftlichen Verhältnisse verdinglichende antiimperialistische Weltbild als ideologisches und falsches zu kritisieren, den Antizionismus als das aufzuweisen und zu denunzieren, was er ist, und nicht weiter als "links" durchgehen zu lassen - das muß zum grundlegenden Selbstverständnis einer Linken werden, die sich der Aufklärung und Kritik verpflichtet weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In: Léon Poliakov: Vom Antizionismus zum Antisemitismus.&lt;br /&gt;Freiburg 1992, S. 125-155.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmerkungen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*In eckigen Klammern und per Fettdruck hervorgehoben sind die [Seitenzahlen] der Papierversion. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1 Vgl. Zur Geschichte des Antisemitismus Massing 1986, Berding 1988, Poliakov 1977ff. sowie die gesellschaftstheoretischen Erklärungsversuche von Claussen 1987a,b, Postone 1982, 1988, Adorno / Horkheimer 1984. Zur psychodynamischen Komponente vgl. Adorno 1973 und Fenichel 1987. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 In Deutschland entstand der Antisemitismus mit dem gegen die napoleonische Herrschaft gerichteten völkisch-romantischen Nationalismus und lag um die Wende zum 20 Jahrhundert ausbuchstabiert vor. Er trug zwar bereits den Charakter eines flexiblen Codes, in dem sich die heterogene Rechte finden und all ihre diffusen Ressentiments verknüpfen konnte, verblieb aber auf der Ebene eines Bierzelt-Antisemitismus, der keine organisatorische Struktur zur dauerhaften Einbindung seiner Anhänger aufzubauen vermochte. Der Antisemitismus aber, der sich nach 1918 radikalisierte, systematisierte und organisierte, wurde zum zentralen Fluchtpunkt der nationalsozialistischen Bewegung. Die Ursachen dieser immensen Aufladung des Antisemitismus waren zum einen die Niederlage im Weltkrieg, die ökonomischen Krisen- und politische Umbruchserfahrungen, zum anderen eine innenpolitische Polarisierung, die zum Bürgerkrieg gegen KPD und russischen Bolschewismus trieb sowie die ideologische Herausforderung durch die kommunistische Geschichts- und Klassenkampfideologie. Hiervon muß wiederum die Herrschaft des NS unterschieden werden, die die Ideologie als Staatszweck institutionalisierte und damit eine destruktive Dynamik freisetzte, die schließlich in der Realisierung der ideologischen Konsequenz der Weltanschauung kulminierte: der Einheit von Krieg und Vernichtung der Juden (vgl. Arendt 1986, Jäckel 1969, Mommsen 1983, Broszat 1986, Pohlmann 1992). zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 Deshalb ist auch wesentlich zu unterscheiden zwischen dem Antijudaismus der traditionellen Feudalgesellschaft als eine verschobene, periodisch ausbrechende Rebellion gegen die Zumutungen christlicher Religion, fürstlicher Herrschaft und beginnender Warenvergesellschaftung und dem modernen Antisemitismus, der zwar zahlreiche Motive des Antijudaismus aufnahm, aber gerade keinen "Rückfall ins Mittelalter" darstellt. Hier stehen "die Juden" als zentrale Chiffre aller die Gesellschaft bestimmenden Kräfte (Kapital, Staat, Moderne) im Fluchtpunkt einer so systematischen wie pessimistisch-destruktiven Weltanschauung, Welterklärung und -veränderung. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4 Zu der interessanten Frage, inwieweit die derzeitige neue Konfiguration eines europäischen Rassismus vom Antisemitismus die Funktionen des nationalistischen Appells an den Staat, des Ausschlusses eines "inneren Feindes" zur Selbstdefinition, der konformistischen Rebellion für bessere Herrschaft sowie der Reaktion gegen das "Fremdwerden" der Gesellschaft übernommen hat vgl. Balibar 1992, 19, 23ff.; Taguieff 1991, 238ff; Hobsbawm 1992. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5 Diner 1986, 14. Vgl. zum Antisemitismus nach 1945 die Sammelbände Antisemitismus 1990, Antisemitismus 1986 sowie Broder 1986, Wir 1990; zur Friedensbewegung Pohrt 1982, Frieden 1984, Brumlik 1986; zum Golfkrieg Diner 1991, Brumlik 1991, Konkret Nr. 3, März 1991; zu empirischen Umfragen vgl. Bergmann / Erb 1990 [=Antisemitismus 1990], Weil 1990; Spiegel 1992. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6 Vgl. Broder 1976, 1984, 1986; Claussen 1976; Galinski 1976; Langer Marsch 1979; Fleischmann 1980; Gegenposition bezogen Zwerenz 1976 [keine näheren Angaben im Literaturverzeichnis], Geisel/Offenberg 1977. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7 Vgl. Brumlik 1991; Diner 1991, Konkret Nr. 3/1991; Kritik &amp; Krise 1991; Rosenkötter u.a. 1991; Revolutionäre Zellen 1991; Arbeiterkampf Nr. 333/26.8.1991, 29f., Nr. 335/21.10.1991, 33, Radio 1991. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8 Vgl. hierzu: Améry 1969, 3421f.; Brückner 1976, insbes. 162ff.; Reich[e] 1978; Wagenbach 1978; Nairn 1979; Claussen 1979, 1983 [gemeint ist vermutlich Claussen 1976]; Kursbuch 57 1979; Initiative 1990a, 1991; Revolutionäre Zellen 1991. Als geradezu idealtypisches Beispiel vgl. RAF 1987. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9 Neuere Beispiele für derartige antizionistische Devotionalien lassen sich in Al Karamah Nr. 3/1986, 19, 24, sowie Nr. 9/1988, 12 finden. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10 Als Beleg dieser abstrusen Gedankengänge kursieren in einschlägigen Kreisen seit Jahren die Schriften von Polkehn 1970, 1983, 1988, Offenberg 1983. Fundiert zum Ha´avara-Abkommen Schölch 1983; Nicosia 1989. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11 Antiintellektualismus allerdings war und ist genuin mit dem Antisemitismus verknüpft, vgl. Bering 1982. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;12 Der Reihe nach: Joseph Goebbels 1942, nach Hoffmann 1990, 30; Autonome Nahostgruppe Hamburg 1988, 9; KPD/ML 1974, nach Broder 1976, 42; Adolf Hitler 1936, 355. zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgeführt ist lediglich die von Haury angegebene Literatur, nicht die gesamte Bibliographie. Ungenauigkeiten im Original.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    * Adorno, Theodor W. / Horkheimer, Max: Dialektik der Aufklärung. Frankfurt a.M. 1984.&lt;br /&gt;    * Adorno, Theodor W.: Studien zum autoritären Charakter. Frankfurt a.M. 1973.&lt;br /&gt;    * Al Karamah Nr. 2 und 3/1986, Nr. 7-9/1988, 12/1989.&lt;br /&gt;    * Améry, Jean: Widersprüche. München/Wien 1990 [wohl a und b?!]&lt;br /&gt;    * Améry, Jean: Die Linke und der "Zionismus", in Tribüne 8. Jg., 32/1969, 3419-3422.&lt;br /&gt;    * Antiimperialistisches Informationsbulletin, April 1971.&lt;br /&gt;    * Antisemitismus in der politischen Kultur nach 1945. Hrsg. von Werner Bergmann und Rainer Erb. Opladen 1990.&lt;br /&gt;    * Antisemitismus nach dem Holocaust. Bestandsaufnahme und Erscheinungsformen in deutschsprachigen Ländern. Hrsg. von Alphons Silbermann und Julius Schoeps. Köln 1986.&lt;br /&gt;    * Arbeiterkampf (Kommunistischer Bund) Ausgabe Oktober und November 1973, Januar 1975, Nr. 333/26.8.1991, Nr. 335/21.10.1991.&lt;br /&gt;    * Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Antisemitismus, Imperialismus, Totalitarismus. München 1986.&lt;br /&gt;    * Autonome Nahostgruppe Hamburg/Gruppe Arbeiterpolitik: Zionismus, Faschismus, Kollektivschuld. Hamburg 1989.&lt;br /&gt;    * Autonome Nahostgruppe Hamburg: Warum wir an der Solidarität mit dem Kampf des palästinensischen Volkes festhalten werden!, in: Deutsche Linke zwischen Israel und Palästina. Ein unvermeidlicher Streit, hrsg. von der Redaktion "Arbeiterkampf", Hamburg 1988, 816f.&lt;br /&gt;    * Balibar, Étienne: "Es gibt keinen Staat in Europa", Rassismus und Politik im heutigen Europa, in: Rassismus und Migration in Europa. Hamburg/Berlin 1992.&lt;br /&gt;    * Baumann, Bommi: Wie alles anfing. Frankfurt a.M. 1976.&lt;br /&gt;    * Berding, Helmut: Moderner Antisemitismus in Deutschland. Frankfurt a.M. 1988.&lt;br /&gt;    * Bergmann, Werner: Sind die Deutschen antisemitisch? Meinungsumfragen von 1946-1987 in der BRD, in Antisemitismus (1990), 108-130.&lt;br /&gt;    * Bering, Dietz: Die Intellektuellen. Geschichte eines Schimpfwortes. Frankfurt a.M. 1982.&lt;br /&gt;    * Broder, Henryk M.: Der ewige Antisemit. Über Sinn und Funktion eines beständigen Gefühls. Frankfurt a.M. 1986.&lt;br /&gt;    * Broder, Henryk M.: Linker Antisemitismus?, in: Solidarität (1984), 21-60.&lt;br /&gt;    * Broder, Henryk M.: Ich schreibe Euch diesen Brief, weil ich keine Lust mehr habe, mit Euch zu reden, in: Und es bewegt sich doch... hrsg. von G. Heidenreich, Frankfurt a.M. 1981, 137-158.&lt;br /&gt;    * Broder, Henryk M.: Antisemitismus von links?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B24/76, 12.6.1976.&lt;br /&gt;    * Broszat, Martin: Der Staat Hitlers. Grundlagen und Entwicklung seiner inneren Verfassung. München 1986 (11. Auflage).&lt;br /&gt;    * Brückner, Peter: Ulrike Marie Meinhof und die deutschen Verhältnisse. Berlin 1976.&lt;br /&gt;    * Bruhn, Joachim: Unmensch und Übermensch. Über Rassismus und Antisemitismus, in Kritik &amp; Krise. Materialien gegen Politik und Ökonomie, Nr. 4/5 / 1991,14 ff.&lt;br /&gt;    * Bruhn, Joachim (1991a): Der antisemitische Professor und der antizionistische Agitator, in: Radio (1991), 18ff.&lt;br /&gt;    * Brumlik, Micha: Weltrisiko Naher Osten. Moralische und politische Perspektiven in einem Konflikt ohne Ende. Hamburg 1991.&lt;br /&gt;    * Brumlik, Micha: Die Angst vor dem Vater. Judenfeindliche Tendenzen im Umkreis neuer sozialer Bewegungen, in: Antisemitismus (1986), 132-162.&lt;br /&gt;    * Claussen, Detlev: Im Spiegelkabinett der Feindbilder, in: Blätter für deutsche und internationale Politik 3/1991, 339-345.&lt;br /&gt;    * Claussen 1989 [zu diesem auf Seite 127 angeführten Titel gibt es keine näheren Angaben]&lt;br /&gt;    * Claussen, Detlev: Vom Judenhaß zum Antisemitismus. Materialien einer verleugneten Geschichte. Darmstadt/Neuwied 1987.&lt;br /&gt;    * Claussen, Detlev: Grenzen der Aufklärung. Theorie und Geschichte des modernen Antisemitismus. Frankfurt 1987.&lt;br /&gt;    * Claussen, Detlev: "Wenn wir uns wie ein Frosch aufblasen..." Marxismus-Leninismus als Sackgasse des Internationalismus? In: Kursbuch 57 (1979), 165ff.&lt;br /&gt;    * Claussen, Detlev: Terror in der Luft. Konterrevolution auf der Erde, in: Links. Sozialistische Zeitung Nr.80/September 1976, 6ff.&lt;br /&gt;    * Deutsche Linke zwischen Israel und Palästina. Ein unvermeidlicher Streit, hrsg. von der Redaktion "Arbeiterkampf", Hamburg 1988.&lt;br /&gt;    * Deutscher, Isaac: Die ungelöste Judenfrage. Zur Dialektik von Antisemitismus und Zionismus. Berlin 1977.&lt;br /&gt;    * Diner, Dan: Der Krieg der Erinnerungen und die Ordnung der Welt. Berlin 1991.&lt;br /&gt;    * Diner, Dan: Negative Symbiose. Deutsche und Juden nach Auschwitz, in: Babylon, Heft 1/1986, S.920.&lt;br /&gt;    * Diner, Dan: Der Krieg der Erinnerungen und die Ordnung der Welt. Berlin 1991.&lt;br /&gt;    * Diner, Dan: Negative Symbiose. Deutsche und Juden nach Auschwitz, in: Babylon, Heft1/1986, 920.&lt;br /&gt;    * Diner 1983 [zu diesem auf Seite 137 angeführten Titel gibt es keine näheren Angaben]&lt;br /&gt;    * Elias 1986 [mit diesem auf Seite 148 angeführten Titel ist vermutlich Elias 1983 gemeint]&lt;br /&gt;    * Elias, Marwan: Zionismus und deutsche Argumentation, in: Irland-Info Nr. 17/18, August 1983, 90-95.&lt;br /&gt;    * Erb 1990 [=Antisemitismus 1990]&lt;br /&gt;    * Fenichel, Otto: Elemente einer psychoanalytischen Theorie des Antisemitismus, in Claussen 1987, 212-232.&lt;br /&gt;    * Fichter, Tilman: Der Staat Israel und die Neue Linke in Deutschland, in: Solidarität (1984), 81-89.&lt;br /&gt;    * Fleischmann, Lea: Dies ist nicht mein Land. Eine Jüdin verläßt die Bundesrepublik. Hamburg 1980.&lt;br /&gt;    * Frieden. Je näher man hinschaut, desto fremder schaut es zurück. Zur Kritik einer deutschen Friedensbewegung. Hrsg. von Initiative Sozialistisches Forum, Freiburg 1984.&lt;br /&gt;    * Galinski, Heinz: Die Juden und die Linke, in: das da Nr.7/1976, 47.&lt;br /&gt;    * Geisel, Eike / Offenberg, Mario: Die gegenwärtige Vergangenheit. Zur Aktualität von Isaac Deutschers Schriften zur jüdischen Frage, in: Isaac Deutscher: Die ungelöste Judenfrage. Zur Dialektik von Antisemitismus und Zionismus, Berlin 1977, 105-142.&lt;br /&gt;    * Heenen, Susanne: Deutsche Linke, linke Juden und der Zionismus, in: Verlängerung (1983), 103ff.&lt;br /&gt;    * Heim, Susanne / Aly, Götz: Die Ökonomie der Endlösung, in: Beiträge zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik Bd. 5, Berlin 1988.&lt;br /&gt;    * Heinrich, B. / Huntley, A. / Rohrssen, K.: "Es gibt kein zurück mehr". Erzählungen aus dem Alltag des palästinensischen Volksaufstandes, Hrsg.: Redaktion "Al Karamah", Gießen 1989.&lt;br /&gt;    * Hitler, Adolf: Mein Kampf. München 1936.&lt;br /&gt;    * Hobsbawm, Eric: Nationalismus und Ethnizität, in: Die neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, 39.Jg./1992, 61ff.&lt;br /&gt;    * Hoffmann, Christhard: Das Judentum als Antithese. Zur Tradition eines kulturellen Wertungsmusters, in: Antisemitismus (1990), 20ff.&lt;br /&gt;    * Immer rebellieren! Kampfblatt für den Aufstand (1988b): Den Kampagnen der ISF entgegentreten!, in: Deutsche Linke 1988, 62f.&lt;br /&gt;    * Immer rebellieren! Kampfblatt für den Aufstand (1988a): Das zionistische Staatengebilde ‚Israel' muß verschwinden!, in: Deutsche Linke 1988, 50ff.&lt;br /&gt;    * Initiative Sozialistisches Forum: Furchtbare Antisemiten, ehrbare Antizionisten. Thesen über die linksdeutsche Ideologie, Israel und den Klassenkampf am falschen Objekt, in: Kritik &amp; Krise Nr.4/5 (1991), 37ff.&lt;br /&gt;    * Initiative Sozialistisches Forum: Ulrike Meinhof, Stalin und die Juden. Die (neue) Linke als Trauerspiel, in: Das Ende des Sozialismus die Zukunft der Revolution. Polemiken und Analysen. Freiburg 1990, 119ff.&lt;br /&gt;    * Interim Nr.180/13.2.1992, 12ff.: Zum RZ-Papier. Ich geh weg, ich geh weg, ich geh weg und such was neues.&lt;br /&gt;    * Interim Nr. 140/23.5.1991: Karam Khella ein Antiimperialist oder ein arabischer Chauvinist?&lt;br /&gt;    * iz3w, Nr. 150/1988 [=Nahostgruppe Freiburg (1988a)]&lt;br /&gt;    * Jacoby, Jessica / Lwanga, Gotlinde Magiriba: Was "Sie" schon immer über Antisemitismus wollte, aber nie zu fragen wagte, in: Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis, Bd. 27 (1990), 95ff.&lt;br /&gt;    * Jäckel, Eberhard: Hitlers Weltanschauung. Entwurf einer Herrschaft. Tübingen 1969.&lt;br /&gt;    * Khella, Karam: Der Imperialismus sitzt in den Köpfen der Linken, oder: Warum die entnazten Nazis Israel unterstützen und die Solidarität mit dem palästinensischen Volk verweigern, in: Deutsche Linke (1988), 17-20.&lt;br /&gt;    * Khella o.J. [keine weiteren Angaben]&lt;br /&gt;    * Kloke, Martin: Israel und die deutsche Linke. Zur Geschichte eines schwierigen Verhältnisses. Frankfurt a.M. 1990.&lt;br /&gt;    * Konkret Ausgabe vom 28.6.1973; Nr. 3, März 1991. [mehrere Beiträge zum Golfkrieg]&lt;br /&gt;    * Kritik und Krise. Materialien gegen Ökonomie und Politik, Nr. 4/5 (Freiburg 1991): Logik des Antisemitismus, Hrsg.: Initiative Sozialistisches Forum.&lt;br /&gt;    * Kursbuch 57: Der Mythos des Internationalismus, Berlin 1979.&lt;br /&gt;    * Langer Marsch. Zeitung für eine neue Linke, Nr. 43/Linker Antisemitismus, Berlin 1979.&lt;br /&gt;    * Mann, Golo: Der Antisemitismus. Wurzeln, Wirkung und Überwindung. München 1960.&lt;br /&gt;    * Massing, Paul W.: Vorgeschichte des politischen Antisemitismus. Frankfurt 1986.&lt;br /&gt;    * Meinhof, Ulrike Marie: Drei Freunde Israels, in: Dies.: Die Würde des Menschen ist antastbar. Aufsätze und Polemiken, Berlin 1980, 100-103.&lt;br /&gt;    * Mommsen, Hans: Die Realisierung des Utopischen: Die "Endlösung der Judenfrage" im "Dritten Reich", in: Geschichte und Gesellschaft, 9. Jg./1983, 381-420.&lt;br /&gt;    * Nahostgruppe Hamburg 1988 [=Autonome Nahostgruppe Hamburg 1988]&lt;br /&gt;    * Nahostgruppe Freiburg (1988c): Der Zionismus und der Volksaufstand in Palästina (Flugblatt). Freiburg 1988.&lt;br /&gt;    * Nahostgruppe Freiburg (1988b): Internationale Solidarität (Flugblatt). Freiburg 1988.&lt;br /&gt;    * Nahostgruppe Freiburg (1988a): Zum Kampf des palästinensischen Volkes, in: Blätter des iz3w Nr.150/1988a, 42ff.&lt;br /&gt;    * Nairn, Tom: Das Elend des Internationalismus, in: Kursbuch 57, Berlin 1979.&lt;br /&gt;    * Nicosia, Francis R.: Ein nützlicher Feind: Zionismus in Deutschland 1933-1939, in: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 3/1989, 367ff.&lt;br /&gt;    * Offenberg, Mario: Überlegungen zu Politik und Geschichte des Antisemitismus in Deutschland, in: IrlandInfo Nr.17/18, August 1983, 100-104.&lt;br /&gt;    * Palästina-Nachrichten Nr.7 [keine weiteren Angaben]&lt;br /&gt;    * Pannekoek, Anton / Mattick, Paul: Marxistischer Anti-Leninismus. Freiburg 1991.&lt;br /&gt;    * Pohlmann, Friedrich: Anmerkungen zum Verhältnis von Ideologie und Terror im NS, 1992, 155-174.&lt;br /&gt;    * Pohrt, Wolfgang: Endstation. Über die Wiedergeburt der Nation. Pamphlete und Essays. Berlin 1982.&lt;br /&gt;    * Poliakov, Léon: Der germanische Ursprungsmythos als Grundlage des völkischen Antisemitismus, in: Antisemitismus (1986), 91-104.&lt;br /&gt;    * Poliakov, Léon: Geschichte des Antisemitismus, 8 Bde., 1977ff.&lt;br /&gt;    * Polkehn, Klaus: Zusammenarbeit von Zionismus und deutschem Faschismus, in: Al Karamah Nr.9/1988, 12ff.&lt;br /&gt;    * Polkehn, Klaus: Der Zionismus im Komplott mit dem Nationalsozialismus, in: Klartexte 9, Freiburg 1987.&lt;br /&gt;    * Polkehn, Klaus: Zionismus im Komplott mit dem Faschismus, in: Horizont 29, 3/1970.&lt;br /&gt;    * Postone, Moishe: Antisemitismus und Nationalsozialismus, in: Die Mythen knacken, Hrsg.: Linke Liste Uni Frankfurt, Frankfurt a.M. 1988.&lt;br /&gt;    * Postone, Moishe: Die Logik des Antisemitismus, in: Merkur 36.Jg./1982, S.13ff.&lt;br /&gt;    * Radio Dreyeckland: Antikapitalistisch, antiimperialistisch, antirassistisch, antisexistisch - jetzt auch antisemitisch? Freiburg 1991.&lt;br /&gt;    * RAF (Rote Armee Fraktion): Die Aktion des Schwarzen September in München. Zur Strategie des antiimperialistischen Kampfes, in: BRD/RAF: Ausgewählte Dokumente zum Zeitgeschehen, Hrsg.: GNN, Köln 1987, 31-40.&lt;br /&gt;    * Reiche, Jochen: Zur Kritik der RAF, in: Jahrbuch Politik 8, Berlin 1978, 16-23.&lt;br /&gt;    * Revolutionäre Zellen: Gerd Albartus ist tot, in: Interim Nr. 174/19.12.1991, 314.&lt;br /&gt;    * Rosenberg 1934 [auch für diese Publikation darf mensch sich die vollständigen Angaben selbst zusammensuchen]&lt;br /&gt;    * Rosenkötter, B. / Jansen A. / Dietiker, M.: "Der Erlkönig lebt!". Zur Hebung der antizionistischen Verkehrssicherheit bei Nacht und Wind (Brief aus der JVA Buchenbach / Schwalmstadt), Juli 1991.&lt;br /&gt;    * Rote Fahne, 28.2.1973, 5.6.1974.&lt;br /&gt;    * Rote Kommentare, 20.2.1970.&lt;br /&gt;    * Roter Morgen (KPD/ML), 23.11.1974.&lt;br /&gt;    * Rote Pressekonferenz, 18.10.1973.&lt;br /&gt;    * Rote Presse Korrespondenz, 18.10.1983.&lt;br /&gt;    * Schölch, Alexander: Das Dritte Reich, die zionistische Bewegung und der Palästinakonflikt, in: Verlängerung (1983), 65-92.&lt;br /&gt;    * Schoeps, Julius: Sepulcra hostium religiosa nobis non sunt. Zerstörung und Schändung jüdischer Friedhöfe in der BRD seit 1946, in: Antisemitismus (1986), 33-39.&lt;br /&gt;    * Silbermann, Alphons: Latenter Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialforschung 1976, 706ff.&lt;br /&gt;    * Silberner, Edmund: Kommunisten zur Judenfrage. Zur Geschichte, Theorie und Praxis des Kommunismus. Opladen 1983.&lt;br /&gt;    * Silberner, Edmund: Sozialisten und Judenfrage. Berlin 1962.&lt;br /&gt;    * Simon, Nikolaus: Die Westbank zuhause, in: Solidarität (1984 [gemeint ist wohl 1985]), 520.&lt;br /&gt;    * Solidarität und deutsche Geschichte. Die Linke zwischen Antisemitismus und Israelkritik, hrsg. von K. Schneider / N. Simon, Berlin 1985.&lt;br /&gt;    * Der Spiegel: Mehr verdrängt als bewältigt. Spiegel-Umfrage in der Bundesrepublik Deutschland und in Israel über die Einstellung der Deutschen und Juden zueinander, 46.Jg., Nr.3/1992, 52ff., Nr.4/1992, 41ff.&lt;br /&gt;    * Stern, Frank: (1991b): Philosemitismus. Stereotype über den Feind, den man zu lieben hat, in: Babylon Heft 8/1991, 15ff.&lt;br /&gt;    * Stern, Frank: (1991a): Im Anfang war Auschwitz. Antisemitismus und Philosemitismus im deutschen Nachkrieg. Gerlingen 1991.&lt;br /&gt;    * Taguieff: Die Metamorphosen des Rassismus und die Krise des Antirassismus, in: Das Eigene und das fremde: Neuer Rassismus in der alten Welt?, hrsg. von U. Bielefeld, Hamburg 1991, 221ff.&lt;br /&gt;    * Unsere Zeit (DKP), 13.3.1975.&lt;br /&gt;    * Die Verlängerung von Geschichte. Deutsche, Juden und der Palästinakonflikt, hrsg. von D. Wetzel, Frankfurt a.M. 1983.&lt;br /&gt;    * Wagenbach, Klaus: Die RAF und die Neue Linke, in: Jahrbuch Politik 8, Berlin 1978, 23ff.&lt;br /&gt;    * Weil, Frederick: Umfragen zum Antisemitismus. Ein Vergleich zwischen vier Nationen, in: Antisemitismus 1990.&lt;br /&gt;    * "Wir sind alle unschuldige Täter!". Diskurshistorische Studien zum Nachkriegsantisemitismus, R. Wodak u.a. 1990.&lt;br /&gt;    * Zwerenz 1976. [vollständige Angaben fehlen in der Papierversion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Link:&lt;a href="http://www.stud.uni-hannover.de/~muab/haury92.htm"&gt; http://www.stud.uni-hannover.de/~muab/haury92.htm&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-2635755897569400149?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2635755897569400149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2635755897569400149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/08/thomas-haury-zur-logik-des.html' title='Text der Woche#2'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-2293061960646012639</id><published>2010-08-07T14:15:00.000-07:00</published><updated>2010-08-07T14:18:33.198-07:00</updated><title type='text'>*NEWS*NEWS*NEWS*NEWS*</title><content type='html'>Heyho,&lt;br /&gt;wie einige schon mitbekommen haben gab es in letzter Zeit eher weniger Post's&lt;br /&gt;das wird sich nun wieder ändern die Zeit reichte einfach nicht aus aber alles wird gut&lt;br /&gt;desweiteren versuchen wir nun Aufkleber machen zu laßen damit ihr sie hier Erwerben könnt wenn ihr noch Ideen habt könnt ihr diese an gameoverkrauts@yahoo.de schicken &lt;br /&gt;!WICHTIG! ist das die Blog Adresse drauf ist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bye Bye,&lt;br /&gt;GOK August 2010&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-2293061960646012639?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2293061960646012639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2293061960646012639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/08/newsnewsnewsnews.html' title='*NEWS*NEWS*NEWS*NEWS*'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-4745741875214065212</id><published>2010-06-06T11:29:00.000-07:00</published><updated>2010-06-10T07:31:22.891-07:00</updated><title type='text'>12.06.10-Solidarität mit Israel zeigen!!</title><content type='html'>Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solidarität mit Israel!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstag, 12. Juni 2010, 14 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das darf man Israel so nicht durchgehen lassen“, schäumte Gregor Gysi; der Linkspartei-Abgeordnete Wolfgang Neskovic forderte Ermittlungen gegen Israel wegen des „Anfangsverdachts eines Kriegsverbrechens“; Nader El-Saqa von der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands e.V. bezeichnete den israelischen Angriff als „Kriegserklärung Israels an alle auf den Schiffen vertretenen Nationen“. Darin sind sich die deutschen Vertreter der humanitären Sache einig mit Tayyip Erdogan, dem türkischen Ministerpräsidenten, der hinzufügte, dass Israel ein „Geschwür“ im Nahen Osten sei. Noch sind Abstufungen in den Formulierungen zu hören – doch zieht sich eine Linie von Gysi zu Erdogan, Hugo Chavez und der iranischen Führung. Und einig sind sich auch die europäischen Regierungen mit Barack Obama: Nicht das Bündnis von Linken und Islamisten sei das Problem, sondern Israel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Bündnis, das sich auf dem Schiff „Mavi Marmara“ versammelte, fungiert als Propagandatruppe der antisemitischen Internationale: Unter der Führung des Djihad-Finanziers IHH fuhren deutsche Linke, türkische Islamisten und Faschisten der „Grauen Wölfe“, englische Friedensbewegte und amerikanische Menschenrechtler gegen Israel. Norman Paech, der prominenteste Völkerrechtler und „Israel-Kritiker“ der Linkspartei, durfte in den ARD-Tagesthemen ganz offen aussprechen, dass es nicht um Hilfslieferungen, sondern um das Brechen der Blockade ging – um eine „politische Aktion“, d.h. praktisch um die Unterminierung der israelischen Souveränität und Sicherheit. Nun beschwert er sich über das israelische „Kriegsverbrechen“. Norman Paech, Inge Höger und andere Linkspartei-Funktionäre bezeichnen die durch ausführliches Videomaterial belegte israelische Darstellung der Vorgänge als Fälschung. Sie wollen keine antisemitischen Schlachtgesänge gehört und schon gar keinen bewaffneten islamistischen Lynchmob gesehen haben. Jeder Evidenz ins Gesicht zu lügen und aus in Notwehr handelnden Soldaten kaltblütige Mörder zu machen – das ist die Wahrheit der Antisemiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Namen des Friedens wollen sie den Weltkrieg gegen Israel entfesseln. Was sie Israel unterstellen, wollen sie selbst. Henning Mankell freut sich schon, wenn Israel gezwungen ist, erneut militärisch gegen diese Friedensfreunde vorzugehen: „Was wird im kommenden Jahr passieren, wenn wir mit hunderten Booten zurückkehren? Werden sie dann eine Atombombe zünden?“ Und Erdogan, der angeblich schon über einen Einsatz der türkischen Armee zur Befreiung des Gaza-Streifens nachdenkt, sieht sich ebenfalls schon an Bord der nächsten Armada. Die Sehnsucht nach einem humanitären Einmarsch in Israel, der das Ende des jüdischen Staates bedeuten würde, scheint der Verwirklichung nahe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bündnis der globalen Linken mit dem Islamismus vollzieht sich unter dauernden Appellen an eine angeblich höhere und gerechtere, vor allem ganz dem Frieden verpflichtete Macht: die Vereinten Nationen. Das ist genau jenes „Staatenparlament“, vor dem Ahmadinedschad seine antisemitischen Brandreden halten kann und das in seinen Beschlüssen und seiner Rhetorik so fatal an die Worte und intendierten Taten der Herren Paech, Mankell und Erdogan erinnert. Hatte 1939 Adolf Hitler den deutschen Welteroberungskrieg als Notwehr gegen die jüdischen Kriegstreiber proklamiert, so spricht Ahmadinedschad heute davon, dass „die Region für alle Zeiten von diesem Übel befreit“ wird, wenn „das zionistische Regime seine Fehler wiederholt und neue Abenteuer beginnt.“ Das globale „Friedenslager“ erkennt in solchen Aussagen beim besten Willen keine Vernichtungsdrohungen, das iranische Atomprogramm ist ihnen ein souveränes Recht und die Aufrüstung der „Freiheitskämpfer“ von Hamas und Hisbollah ist ihnen ein Akt der internationalen Solidarität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es kein Wunder, dass der fortgesetzte Terror der Hamas mit Raketen gegen Israel und die islamistische Gängelung der Bevölkerung des Gaza-Streifens einfach ausgeblendet werden. Aus dem djiahdistischen Brückenkopf gegen Israel und die Juden weltweit, zu dem die Hamas den Gaza-Streifen gemacht hat, wird eine nach Frieden und Selbstbestimmung sich sehnende Versammlung edler Menschen, denen zu helfen Anliegen aller Humanisten weltweit sein müsse. Dass Frieden und Humanismus inzwischen zu Begriffen einer pervertierten Sprache geworden sind, hinter der sich Islamisten, Nazis, Antiimperialisten und andere Feinde der Humanität verschanzen, hat in Deutschland allen voran die Linkspartei zu verantworten. Wer sich mit Gestalten wie Norman Paech oder Inge Höger auch nur an einen Tisch setzt, wer deren Worte anders als judenfeindliche Auslassungen auf der Höhe der Zeit rezipiert, wer glaubt, dass mit diesen „Sozialisten des 21. Jahrhunderts“ auch nur diskutiert werden könne, ist schon Teil des Problems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir rufen auf zu einer Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Zentrale der Linkspartei. Wir können mit unseren Mitteln den unheimlichen Aufmarsch gegen Israel nicht stoppen, aber wir können das Bündnis von Djihad und Sozialismus denunzieren. Dazu rufen wir alle auf, die nach den Ereignissen der letzten Tage ihre uneingeschränkte Solidarität mit Israel öffentlich zeigen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;HUmmel-Antifa (Berlin), AG No Tears for Krauts (Halle), Mideast Freedom Forum Berlin, AG Kritische Theorie (Nürnberg), Redaktion Bahamas, Hedonistische Mitte – Brigade Mondän, Café Critique (Wien), casual communists (Frankfurt/M.), Georg-Weerth-Gesellschaft Wien, Thomas v. d. Osten-Sacken (Wadi e.V.), Weblog Lizas Welt, Antifaschistische Gruppe Freiberg, Game Over Krauts Blog, gruppe disparat (Berlin/Weimar), Initiative Free Minds – Modern Muslims &amp; Friends (Münster), Antifaschistische Hochschulgruppe Dresden, Gruppe Monaco (München), Georg-Weerth-Gesellschaft Köln, Association Antiallemande Berlin, ,ISF Freiburg, Antifa Saar/Projekt AK, Prozionistische Linke (Frankfurt/M.), Pro-Israel-Initiative „Never Again“ (Siegen), [a:ka] Göttingen, Weblog Gay West, Kritische Initiative Schaumburg [K.I.S.], Anomy Hannover, Redaktion des Conne Island Newsflyers/Ceeieh (Leipzig), Weblog kotzboy.com, Basisgruppe Politikwissenschaft (Wien) (Stand 8.6.10)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-4745741875214065212?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/4745741875214065212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/4745741875214065212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/06/120610-solidaritat-mit-israel-zeigen.html' title='12.06.10-Solidarität mit Israel zeigen!!'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-8173259591074783492</id><published>2010-05-18T09:23:00.000-07:00</published><updated>2010-05-18T09:43:47.214-07:00</updated><title type='text'>Geht's Noch..?</title><content type='html'>In der Nacht zu Montag wurde ein Brandanschlag auf eine Synagoge in Worms verübt, doch anstatt solidarisch zu sein mit den Opfern des antisemitischen Anschlags kann man bei Indymedia wieer das übliche Israelfeindliche gelabber lesen...&lt;br /&gt;Gehts Noch?!&lt;br /&gt;Wahrscheinlich toleriert manch Mensch nun auch  wenn man Juden verfolgt solang es mit dem Befreiungskampf der Palästinenser in Verbindung steht..&lt;br /&gt;Man beachtet die Tatsache einfach nicht das es sich hier um puren Antisemitismus handelt. Und prallt lieber mit Sprüchen wie "Israels Völkermord in Palästina stoppen", wie soll bitte sowas noch tragbar sein?&lt;br /&gt;Vorallem für Antifaschisten..?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Linke Antisemiten endlich ausschließen und verbannen von jeglichen Aktionen,Demos oder wie auch immer.Das kann die einzigste Forderung sein nicht mehr und nicht weniger..!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indybericht: &lt;a href="http://de.indymedia.org/2010/05/281687.shtml?c=on#c652240"&gt;http://de.indymedia.org/2010/05/281687.shtml?c=on#c652240&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bericht Fokus: &lt;a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/brandanschlag-auf-synagoge-in-worms-zweifel-an-bekennerschreiben-polizei-ist-ratlos_aid_509323.html  "&gt;http://www.focus.de/panorama/vermischtes/brandanschlag-auf-synagoge-in-worms-zweifel-an-bekennerschreiben-polizei-ist-ratlos_aid_509323.html  &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-8173259591074783492?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/8173259591074783492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/8173259591074783492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/05/gehts-noch.html' title='Geht&apos;s Noch..?'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-2607135519407939508</id><published>2010-05-14T02:23:00.000-07:00</published><updated>2010-05-15T04:00:09.633-07:00</updated><title type='text'>kleine Dokumentation-"Holocaust-die ahnunglosen Deutschen"</title><content type='html'>&lt;a href="http://daserste.ndr.de/panorama/media/holocaust100.html"&gt;http://daserste.ndr.de/panorama/media/holocaust100.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine Dokumentation die zeigt wie Deutsche versuchen die Schuld am Holocaust zurück zu weisen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-2607135519407939508?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2607135519407939508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2607135519407939508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/05/kleine-dokumentation-holocaust-die.html' title='kleine Dokumentation-&quot;Holocaust-die ahnunglosen Deutschen&quot;'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6815349115142626499</id><published>2010-05-13T13:29:00.000-07:00</published><updated>2010-05-13T13:58:33.299-07:00</updated><title type='text'>Übel,Übel...</title><content type='html'>Da guckt man grad bei Inydymedia um zu gucken wie der 8.Mai verbracht wurde, da muss man diesen schrecklichen Artikel finden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.indymedia.org/2010/05/281211.shtml"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun was soll man dazu noch sagen...&lt;br /&gt;In dem Artikel wird behauptet das die amerikanische Friedensaktivistin ermordet wurde, was natürlich nicht stimmt da Frau Corrie lediglich auf einer Baustelle rumspielte oder was auch immer sie dort getan hat...&lt;br /&gt;Aber das Fass zum überlaufen bringt ja das tatsächlich behauptet wird der Mossad der übrigens in Israel antisemitische Attentate verhindert die Hamas gegründet haben soll.&lt;br /&gt;Nun versucht ja das "Free Gaza" Schiff Hilfsgüter in den Gaza-Streifen zu bringen. Aber hat denen den niemand gesagt das sie damit auch die Hamas unterstützen, und die Hamas ja vom Mossad gegründet wurde also unterstützen sie ja dan den Mossad. Oh Man die armen wenn die wüssten...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6815349115142626499?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6815349115142626499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6815349115142626499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/05/ubelubel.html' title='Übel,Übel...'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6092019430156506355</id><published>2010-05-11T10:56:00.001-07:00</published><updated>2010-05-11T11:03:33.078-07:00</updated><title type='text'>Text der Woche#1</title><content type='html'>Nun da wir wieder aktualisieren können soviel wir wollen werden wir euch nun feierlich jede Woche einen Text aussuchen den wir für gut halten den schließlich muss Theorie ja gefördert werden..;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier ist die Nummer Eins...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antideutsch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manfred Dahlmann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Antideutsch" ist zunächst ein Etikett, das man Leuten aufgeklebt hat, die immer noch nicht davon lassen können, ihren Mitmenschen mit der ständig wiederholten Frage auf die Nerven zu gehen, wie sie es mit dem kategorischen Imperativ halten, alle Verhältnisse umzustoßen, in denen der Mensch ein geknechtetes, ein ausgebeutetes Wesen ist. Der damit Gemeinte goutiert dieses Etikett, insoweit in ihm treffend zum Ausdruck kommt, daß er sich der herrschenden Geschichtsvergessenheit verweigert, und auf der Erfahrung beharrt, daß die auf der Grundlage eines marktwirtschaftlich verfaßten Kapitals zwar nicht einzulösenden, aber hier doch wenigstens virulent gehaltenen Versprechungen hinsichtlich einer Gesellschaft ohne Zwang dann unwiederbringlich einkassiert werden, wenn es sich in seinen deutschen Formen organisiert. Antideutsch denken und handeln heißt demzufolge, die politischen Vermittlungs- und Repräsentationsformen in Gesellschaft und Staat, die auf der Trennung von freien und gleichen Warenbesitzern einerseits und am Allgemeinwohl orientierten Staatsbürgern andererseits beruht, gegen die zu verteidigen, die diese Teilung zugunsten eines autoritären Volksstaates überwinden wollen, dessen Subjekte von nichts anderem als von seinen Wohlfahrtsleistungen abhängig sind. Wer in diesem Sinne das Etikett "antideutsch" nicht auch auf sich bezieht, mißachtet zumindest die Gefährlichkeit der – selbstredend nicht auf Deutschland und deutsche Staatsbürger beschränkte, sondern immer schon weltweit grassierende – Deutschen Ideologie, deren historischer Kern darin besteht, daß auf ihr Konto nicht nur "normale" kapitalbedingte Ausbeutung und Herrschaft, nicht nur die dem Kapital aus Prinzip immanenten Kriege und nicht nur der ihm in seinen Grund eingeschriebene Antisemitismus gehen, sondern fördert das Überleben einer Ideologie, der zudem noch die historisch und empirisch nicht zu leugnende Tatsache eingeschrieben ist, daß die deutsche Fassung der Beziehung von Staat und Gesellschaft die Auslöschung der Menschheit in zwei Weltkriegen im allgemeinen und den eliminatorischen Antisemitismus im besonderen beinahe total verwirklicht hätte. In der Existenz des Staates Israel manifestiert sich der Einspruch gegen den historisch bewiesenen Vernichtungswahn Deutscher Ideologie praktisch und empirisch. Die Haltung diesem Staat gegenüber gibt demnach das entscheidende Kriterium dafür ab, wo genau die Grenzlinie zwischen deutsch und antideutsch zu ziehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sehr sich also antideutsche Ideologiekritik historisch begründet – sie verweigert sich dennoch dem typisch linken Ansinnen, sich der Geschichte in der Absicht zuzuwenden, dort Anschluß an eine ihr gemäße politische Bewegung zu finden. Der Antideutsche maßt sich an, auch geschichtliche Prozesse dem Primat der Vernunft zu unterwerfen. Und in dieser Hinsicht weist er das Etikett "antideutsch" umgehend zurück: Er weiß um die Unvernunft partei- und bewegungspolitischer, das freie Denken verhindernde Programmatik und Theorie. Er verurteilt deshalb entschieden jeden Versuch, die Bezeichnung "antideutsch" zum Aufbau einer positiven Gruppenidentität zu mißbrauchen – komme er von außen oder von innen. Was aktuell unter dem Label "antideutsch" firmiert, besteht denn auch aus nichts weiter als einer Gruppe von Einzelpersonen, die allerdings, und das kann und braucht gar nicht verschwiegen zu werden, eine Reihe von Essentials gemeinsam haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu gehören neben den schon genannten auch die biografischen Gemeinsamkeiten einiger älterer unter ihnen: Diese verweigerten sich dem Aufgehen der Nach-68er Bewegungen in die Partei der Grünen, nachdem sie theoretisch die Arbeitswertlehre und politisch Stalinismus, Leninismus und Trotzkismus hinter sich gelassen hatten; beharrten auf der Notwendigkeit der Abschaffung von Staat und Geld und Politik und Nation; unterließen den Unfug etwa der RAF, das Parteiprogramm der Grünen mit den Weihen revolutionärer Gewalt zu versehen; fanden es ganz erfreulich, daß zumindest Teile der Linken sich dem Wiedervereinigungstaumel mit der Parole "Nie wieder Deutschland" widersetzten, ahnten aber wohl damals schon, wohin das führen mußte: Wie seit je, hat auch diese Linke keine praktischen Konsequenzen aus ihren bekundeten guten Absichten gezogen, sondern sich als deutsch erwiesen, d.h. handelte und dachte im Namen eines anderen, angeblich besseren Volksstaates Deutschland. Die Antideutschen mußten auch und gerade dieser Linken schließlich nachweisen, daß der in ihr fortwesende Antizionismus und Antiamerikanismus, ihr Philo-Islamismus nichts anderes sind als moderne Varianten des urdeutschen Antisemitismus. Und den Antinationalen mußten sie recht bald schon begreiflich machen, daß es Unterschiede gibt im Begriff der Nation, aufgrund derer eine gleichrangige Behandlung aller Nationen in der Kritik theoretisch und praktisch völlig fehl am Platze ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der heute so genannte Antideutsche wußte seit je, daß es zwischen Wert-, Staats- und Ideologiekritik nicht die geringsten Unterschiede geben kann; sie sind ein- und dasselbe. Er weiß, daß linke Theoriebildung, spiegelbildlich zur linken Praxis, mit Ausnahme der der Kritischen Theorie, seit den Auseinandersetzungen zwischen Marx und Bakunin sich auf dem absteigenden Ast befindet. Somit sollte es nicht verwundern, daß in den Essentials antideutscher Kritik, über die Kritische Theorie Adornos, Horkheimers u.a. hinaus, Einflüsse eingegangen sind, die auf Theorien zurückgehen, deren Verfasser, wie etwa Siegmund Freud und Hannah Arendt, kaum dieser Linken je zuzurechnen waren. Selbst erzreaktionäre Apologeten des deutschen Weges, man denke an Carl Schmitt, tragen, wo es um die Reflexion der wirklichen Prozesse kapitalistischer Reproduktion geht, weit mehr zu deren Erkenntnis bei, als jede explizit linke Theorie seit Marx. Einig ist man sich unter Antideutschen weiterhin, daß der Heideggerianismus jeder Spielart, mit Ausnahme vielleicht gewisser Momente bei Sartre, schonungslos der Kritik unterliegt – auch wenn dieses Denken, etwa im Poststrukturalismus, als scheinbar ungefährliche Modeerscheinung nur unter Akademikern Verbreitung gefunden hat. Er ist in all seinen Schattierungen die philosophische Grundlage Deutscher Ideologie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Antideutsche ist per definitionem im kulturellen und akademischen Betrieb ebensowenig anschlußfähig wie im politischen – worauf er sich keinesfalls etwas einbildet, sondern was er zutiefst bedauert. Aber er besteht darauf, daß Kritik nur dann etwas gilt, wenn sie nichts weiterem verpflichtet ist als der Vernunft. Er nimmt in den zur Debatte stehenden Angelegenheiten deshalb unter Einsatz seiner ganzen Person Partei, verzichtet also auf den Habitus des angeblich über den Dingen stehenden, Vor- und Nachteile säuberlich sortierenden Experten von vornherein, in der Hoffnung, daß die Wirklichkeit ihm und seinen Befürchtungen doch noch Unrecht gibt. Er läßt es den Theoretikern nicht durchgehen, wenn ihre Denkgebäude darauf hinauslaufen, die Unterscheidung zwischen Opfern und Tätern zu verdrehen oder auch nur zu verwischen, und sie die Verantwortlichkeit des Subjekts für die herrschenden Zustände in eine angeblich historische, ökonomische systemtheoretische-strukturale oder auch nur anthropologische Gesetzmäßigkeit verschwinden lassen. Er ist von Natur aus negativ – was in einer Gesellschaft, die auf positives Denken geeicht ist, kaum auf Gegenliebe stoßen kann. Die Vorwürfe, einen absoluten Wahrheitsanspruch zu vertreten, arrogant im Auftreten zu sein, also sich um das "Vermittlungsproblem" nicht zu kümmern, sind ihm so gewiß, wie ansonsten nur noch gewiß ist, daß das Geschwafel akademisch geführter Diskurse für die Emanzipation des Menschen aus unwürdigen Verhältnissen folgenlos ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Antideutsche ist sich nicht zu schade, waschechten Konservativen auch einmal recht zu geben, wenn diese sich, aus welchen Gründen auch immer, gezwungen sehen, das Richtige zu tun, das heißt, wenn sie die Deutsche Ideologie bekämpfen und die Existenz Israels sichern. Der Antideutsche ist sich seiner selbst als Kommunist so sicher, daß es ihm egal ist, ob ihm Linke ein Paktieren mit dem Klassenfeind vorwerfen, wenn er den Krieg der USA gegen den Irak im besonderen und gegen den islamfaschistischen Terror im allgemeinen aus sehr triftigen, weil antideutschen Gründen begrüßt und würdigt (und kritisiert, wenn dieser nicht entschieden genug geführt wird). Er tut dies schließlich auch aus ureigenstem Interesse, denn er weiß, wie übrigens jeder Linke auch – nur gibt der das nie offen zu –, daß sein Überleben als Kritiker und Kommunist davon abhängt, daß die Deutsche Ideologie und deren Praxis nicht doch noch über die liberale den Sieg davon trägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In all dem macht er den Staatsfetischismus selbstredend nicht mit, der die verschiedensten Volksfrontstrategien und Bündnispolitiken dieser Linken bisher umgetrieben hat: nämlich den Kampf für Kommunismus aufzuschieben, um sich "zunächst" der Verwirklichung der bürgerlichen Freiheits- und Gleichheitsrechte zu verschreiben (als ob die nicht seit über zweihundert Jahren längst genau in der einzigen Form in den kapitalistischen Kernstaaten durchgesetzt sind, in der sie sich auf der Grundlage des Kapitals überhaupt verwirklichen lassen). Vom Recht, und damit vom Staat, zu verlangen, eine gerechte Gesellschaft herzustellen, ist und bleibt grober Unfug – weder Staat noch Recht lassen sich je als Instrumente zur Herstellung herrschaftsfreier Verhältnisse verwenden. Die aktuell z.B. in Frankreich zu beobachtenden Folgen der Antidiskriminierungsgesetze zeigen im übrigen zum historisch wer weiß wievielten Mal, wohin dieser Staatsfetischismus führt: nämlich dazu, daß die Subjekte sich nicht als freie und gleiche, in Konkurrenz zueinander stehende Staatsbürger verstehen, sondern als Mitglieder einer schützenswerten kulturellen Gemeinschaft, also sich begreifen als angeblich verfolgte "deutsche" Minderheit. Unter den Bedingungen allgemein durchgesetzten bürgerlichen Rechts gehört die Bekämpfung der in der kapitalistischen Gesellschaft mit Notwendigkeit fortwesenden Diskriminierung nicht in das Gesetzbuch geschrieben, sondern sie hat dort zu erfolgen, wo diese unter den Bedingungen formal gleicher und freier Rechtsverhältnisse allein noch stattfindet: in den politischen und privaten gesellschaftlichen Beziehungen; und sie hat sich dort vor allem auch gegen die völkischen, religiösen und rassistischen Selbstzuschreibungen der Subjekte zu richten. Die Verteidigung der von der Aufklärung erzwungenen Trennung in einen die Bedingungen funktionierender Kapitalreproduktion rechtlich absichernden Staat, der die für jeden Staatsbürger gleich geltenden Rechte und Pflichten, jenseits ihrer tatsächlichen Unterschiede, organisiert, und einer Gesellschaft, in der diese Unterschiede ausgetragen werden können und sollen, ist deshalb das Essential antideutscher Kritik, weil diese institutionelle Trennung eine der wenigen Sicherungen gegen die deutsche Aufhebung des Kapitals auf dessen eigener Grundlage darstellt, die bis genau zu dem Zeitpunkt nicht durchbrennen darf, bis der Kommunismus die Vorgeschichte der Menschheit abgeschlossen haben wird – ganz abgesehen davon, daß der Kritik nur so der politische Raum für ihre Agitation zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Antideutsche weiß somit gar nicht so recht, ob der Kommunismus heute noch "links" daher kommen kann oder auch nur sollte. Dies ist eine der vielen offenen Fragen, über die weiterhin zu streiten sein wird. Keinen Streit aber kann es darum geben, daß es unabdingbar zur Vernunft gehört, der exstierenden Unvernunft mit einem gehörigen Schuß Pragmatismus, der sich historisch begründet und an den tatsächlich gegebenen Machtverhältnissen orientiert, zu begegnen; einer Pragmatik somit, die die Verarbeitung neuer Erfahrungen ermöglicht und die vollkommen anders geartet ist als die, über die sich linke Politik in ihrer Praxisversessenheit geradezu definiert: nämlich aus ideologischer Borniertheit immer wieder dasselbe vollkommen Verkehrte zu tun, und dies dann noch als Fortschritt auf dem Weg in den Sozialismus zu verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der antideutsche Kritiker lehnt es aus all diesen Gründen ab, konstruktiv zu sein; er will entschieden das Gegenteil, er zielt auf die Destruktion der tief in Kopf und Gefühl verankerten Fetische von Staat, Geld, Nation und Kultur – unter pragmatischer Berücksichtigung der historisch bedingten Unterschiede und Machtverschiebungen. Er führt dabei jedoch nie einen Dialog mit Leuten, die sich nicht von Grund auf von denjenigen distanzieren, die Juden oder, was dasselbe ist, den Zionismus für ihr und anderer Leute Unglück verantwortlich machen. Er denunziert desgleichen jede Verhandlungsbereitschaft denen gegenüber, die, bevor sie sich als Staatsbürger und Marktsubjekte definiert haben, als Angehörige einer Religions- oder Volksgemeinschaft anerkannt werden wollen. Da jede Fetischkritik aggressive Abwehr erzeugt, muß der Antideutsche, ob er will oder nicht, provozieren. Nicht also provoziert er um der Provokation willen, wie ihm dauernd unterstellt wird, sondern weil er dem Kritisierten den Spiegel vorhält, der dessen Denken und Handeln als fremdbestimmt und somit nicht als Resultat eigener Reflexion ausweist. Er macht dabei vor keiner Person halt: der Arbeiter wie der Arbeitslose unterliegen schließlich denselben Verblendungen wie der Kapitalist – und das erst recht. Der Antideutsche hat also dem altlinken Wahn abgeschworen, als sei es die vom Kapital mit Notwendigkeit herbeigeführte Pauperisierung der Massen, ihre Verüberflüssigung für das Kapital, die sie für vernunftgemäßes Handeln prädestiniere. Das genaue Gegenteil ist der Fall: diese Massen laufen zur Deutschen Ideologie über, wenn Politik und Staat ihnen diesen Weg nicht versperren. So wie die rechten Populisten ihnen auf diesem Weg vorweg laufen, so laufen die linken Apologeten dieser Massen, von den No Globals bis hin zu den alten und neuen Sozialdemokraten, ihnen hinterher. Der Kommunismus hingegen baut weiterhin auf nichts anderem auf als der bewußten Tat der Einzelnen, die es verabscheuen, ein gutes Leben nur führen zu können, wenn die meisten Menschen unter dem Zwang zur Arbeit ein menschenunwürdiges Dasein fristen müssen. Oder er wird gar nie sein.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ca-ira.net/isf/beitraege/pdf/dahlmann-antideutsch.pdf"&gt;&lt;br /&gt;Hier als PDF-Datei&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6092019430156506355?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6092019430156506355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6092019430156506355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/05/text-der-woche1.html' title='Text der Woche#1'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-7667728526403811341</id><published>2010-05-11T10:45:00.000-07:00</published><updated>2010-05-11T10:49:56.512-07:00</updated><title type='text'>Taadaaa...</title><content type='html'>Nachdem Blogspot.com anscheind einige probleme hatte und man sich hier nicht einloggen konnte, scheint es so als ob wieder alles beim alten ist..=)&lt;br /&gt;Nunja trotzdem wird der Blog ständig Aktualisiert und bearbeitet...&lt;br /&gt;In nächster Zeit versuchen wir einen kleinen Versand auf die Beine zu stellen der dan hier über diesen Blog sachen anbietet die man dann erwerben kann leider können wir euch nicht genau sagen wann das sein wird desweiteren wird man dann auch bei der entsprechenden Person die Artikel auch Privat kaufen können.&lt;br /&gt;Das erstmal von unserer Seite &lt;br /&gt;Gruß Game Over Krauts Mai 2010&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-7667728526403811341?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/7667728526403811341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/7667728526403811341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/05/taadaaa.html' title='Taadaaa...'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-9070801222844360854</id><published>2010-04-13T10:58:00.000-07:00</published><updated>2010-04-13T11:07:55.566-07:00</updated><title type='text'>Was war den da wieder los...?</title><content type='html'>Da ist man mal im Urlaub und dan muss man auf Indymedia lesen das Linke Antisemiten auf der Demo In Essen mal wieder ein auf dicke Hose gemacht haben. Dabei ging es anscheind lediglich um ein Transparent was die Antisemiten nicht ausbreiten durften. Es ist zu begrüßen das endlich was getan wird um solche Leute von antifaschistischen Demonstrationen fern zuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bericht zur Demo gefunden bei Indymedia:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antifa Demo gegen das rechte Szene Bekleidungsgeschäft&lt;br /&gt;"Say Auf Wiedersehen to your Nazi wear"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 10.4.10 fand eine Demonstration der Antifa Essen Z und der Antifa.Youth.Essen gegen den Naziladen "Oseberg" und rechten Lifestyle in Essen statt,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 250 Teilnehmenden demonstrierten lautstark und von wummerndem Techno begleitet in der Essener Innenstadt zwischen 14 Uhr und 15.30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben den inzwischen obligatorischen Hinweisen das Fotografieren den ausgewiesenen FotografInnen zu überlassen, wurden die polizeilichen Auflagen in einem so schnellen Tempo vorgelesen, dass sie eigentlich niemand verstehen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den beiden Zwischenkundgebungen wurde aus dem Lautsprecherwagen kurze Reden gehalten, welche das ehemalige KZ Aussenlager "schwarze Poth 13", sowie den Laden "Oseberg" selber thematisierten.&lt;br /&gt;Es wurde im Redebeitrag zum KZ Aussenlager "schwarze Poth 13" bemängelt, dass die Stadt Essen nur eine sehr kleine Gedenktafel unter einer Treppe hat, sonst aber keinerlei Engagement zeigt die nationalsozialistische Vergangenheit zu thematisieren. Weiterhin wurde noch ironisch ergänzt, dass dies von der "Kulturhauptstadt 2010" auch nicht wirklich zu erwarten wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang der Demo kam es zu Provokationen seitens der "roten Antifa".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese fielen bereits auf der letzten Demonstration gegen "Oseberg" negativ auf, dort kam es zu Handgreiflichkeiten gegen vermeintliche "Antideutsche" was im Endeffekt dafür sorgte das eine größere Anzahl (auch unbeteiligter) autonomer Antifas durch die Polizei von der Demo ausgeschlossen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dieses Mal schien die einzige Zielsetzung der Gruppe zu sein, nicht an der Anti-Nazi Demontration teilzunehmen, sondern die Provokation der Demo.&lt;br /&gt;Mit der Aufstellung eines eigenen Blockes bekannten sich 20 Personen zu der im Ruhrgebiet innerhalb der Antifa Szene zu Recht nicht tolerierten Gruppe.&lt;br /&gt;Die Demoleitung erlaubte den Leuten trotzdem teilzunehmen, sofern sie ihre Gruppenembleme einpacken und die Provokationen unterlassen würden.&lt;br /&gt;Dies geschah nicht, im Gegenteil entrollten die besagten Personen weitere Banner und griffen OrdnerInnen mit körperlicher Gewalt an, teils mit gezielten Faustschlägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im weiteren Verlauf meldete die Gruppe eine eigene Mini-Demo an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Aussenwirkung der Demo wurde teilweise enorm durch die Polizei eingeschränkt.&lt;br /&gt;Diese lief teilweise in doppelreihigem Spalier und sperrte Seitenstrassen so martialisch ab, dass kein Passant die Chance hatte durchzukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Teilnehmenden schwenkten Antifa-, rote- und schwarze Fahnen. Auf Transparenten hieß es unter anderem "Say Auf Widersehen to your Nazi wear" und "Naziladen dicht machen - Deutschland auch"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der Demo wurden Flyer verteilt und die PassantInnen immer wieder durch kurze Redebeiträge über den Hintergrund des Geschäfts "Oseberg" aufgeklärt. Es wurde darauf hingewiesen das die Präsenz Rechter in der Stadt durch die Existenz von Szenegeschäften verstärkt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit bekannt traten nach der Veranstaltung alle ohne Zwischenfälle den Heimweg an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiteres zur Roten Antifa Duisburg auch auf&lt;br /&gt;&lt;a href="http://interventionen.blogsport.de"&gt;www.interventionen.blogsport.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-9070801222844360854?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/9070801222844360854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/9070801222844360854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/04/was-war-den-da-wieder-los.html' title='Was war den da wieder los...?'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-2508721106961009591</id><published>2010-03-16T07:38:00.000-07:00</published><updated>2010-03-16T08:06:16.655-07:00</updated><title type='text'>Angriff auf Antifa-Veranstaltung-Endgültige Eskalation der Gewalt im Kreis Unna?</title><content type='html'>Polizei greift nicht ein. Antifaschist_innen wehren Angreifer_innen ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kamen. Am Sonntagnachmittag haben circa 40 Neonazis eine Infoveranstaltung im GAL-Zentrum in Kamen überfallen. Die Rechten, die mit dem Nahverkehrsbus bis Kamen Markt angereist waren, liefen zielstrebig zum GAL-Zentrum in der Güldentröge. Dort angekommen begannen sie mitgeführte Wurfgeschosse in den Hof zu schmeißen. In der minutenlangen Straßenschlacht versuchten sie mehrfach unter Parolen wie „Hasta la Vista, Antifascista“ („Auf Wiedersehen, Antifaschismus“) in den Hof vorzudringen, wurden daran jedoch von den anwesenden Besucher_innen der Veranstaltung gehindert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Polizei war laut eigenem Bekunden bereits am frühen Nachmittag über eine Aktion der Neonazis informiert. Anwohner_innen hatten ein anonymes Warnschreiben erhalten, in dem auf einen Plan der rechten Szene, mit einer größeren bewaffneten Gruppe bei der Veranstaltung zu erscheinen, hingewiesen wurde. Trotzdem gelang es der Polizei nicht, bei Erscheinen der Neonazis ausreichend Kräfte zusammenzuziehen um die Veranstaltung zu schützen. Die anwesenden Polizisten griffen nicht ein, sondern beschränkten sich darauf den Gewaltausbruch der Neonazis zu beobachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst am circa 10 Minuten entfernten Bahnhof gelang es der Polizei die Angreifer_innen festzusetzen. Bei den darauf folgenden Kontrollen wurden unter anderem Teleskopschlagstöcke, Pfefferspray und eine Stahlrute beschlagnahmt. 34 Personen wurden in Gewahrsam genommen und erst am späten Abend wieder auf freien Fuß gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den Angreifer_innen waren mehrere bekannte und einschlägig vorbestrafte Neonazis, etwa Sascha Krolzig, der Anführer der Kameradschaft Hamm und Alexander W. aus Fröndenberg, gegen den zur Zeit in mehreren Fällen wegen Sachbeschädigungen und Schmierereien ermittelt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es ist ein Skandal, dass die Polizei trotz Vorwarnung nicht in der Lage war eine Informationsveranstaltung über Neonazis zu schützen. Genauso skandalös ist es, dass die anwesenden Streifenpolizist_innen tatenlos zusahen wie die Neonazis mehrfach versuchten in den Hof zu stürmen“, kommentierte Tina Strobel, Pressesprecherin der Antifa UNited. „Die Vorfälle zeigen uns wieder einmal, dass es keine Alternative zu antifaschistischem Selbstschutz gibt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href="http://antifaunited.blogsport.de"&gt;Antifa United&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon seit längerem existiert nun die Gruppe "NW Unna" die stark mit Nazis aus Dortmund,Hamm und Ahlen zusammenarbeitet. Nach den Anschlägen auf das JKC in Kamen und auf diverse Parteibüros ist das nun der erste Vorfall bei dem versucht wurde körperliche Gewalt  auf Andersdenkende auszuüben. Dies zeigt nun deutlich das die Gewalt eine neue Stufe erreicht hat und das dieser Vorfall nicht unbeantwortet bleiben darf.!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den antifaschistischen Selbstschutz!!&lt;br /&gt;NW Unna den Arsch versohlen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-2508721106961009591?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2508721106961009591'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2508721106961009591'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/03/angriff-auf-antifa-veranstaltung.html' title='Angriff auf Antifa-Veranstaltung-Endgültige Eskalation der Gewalt im Kreis Unna?'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-886546505978185383</id><published>2010-03-07T11:22:00.000-08:00</published><updated>2010-03-07T11:33:00.780-08:00</updated><title type='text'>Und auch das ist Unterstützungswert!-Nochmal was zum 27/28.März</title><content type='html'>Nach dem wir den Aufruf der Antifa Koordination Duisburg unterstützen weren wir auch den Aufruf der Petition unterstützen obwohl man nochmals anmerken muss das der Aufruf der Petition unterstützendwerter ist als der der AK-Du.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufruf der Petitions Seite:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 27. und 28. März 2010 wollen die extrem Rechten Parteien „PRO NRW“ und „NPD“ in Duisburg gegen eine behauptete „Islamisierung“ und „Überfremdung“ aufmarschieren. Diesem xenophoben und kulturalistischen Spektakel wollen sich mehrere Bündnisse entgegenstellen. Die Duisburger Stadtverwaltung begrüßt und bewirbt die geplanten Gegenveranstaltungen von Kirchen, DGB, AnwohnerInnen und linken Gruppierungen ausdrücklich [1], und auch die lokalen und regionalen Medien berichten breit und wohlwollend über die Gegenkundgebungen bürgerlicher und linker Gruppierungen. Dass in den Bündnissen gegen Rechts aber auch islamistische und antisemitische Organisationen aktiv sind, scheint bislang wenige zu irritieren und einer noch kleineren Zahl von Menschen bekannt zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Islamismus – Mittendrin statt nur dabei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist etwa im „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“, welches sowohl im Bündnis „Duisburg stellt sich Quer!“[2] als auch im „Marxloher Bündnis“[3] vertreten ist, die islamistische Gruppierung „Human Dignity and Rights“ (HDR) aktiv[4]. Dem in Duisburg ansässigen Verein wurde wiederholt von verschiedensten Seiten Antisemitismus, Antiamerikanismus und die Unterstützung des islamistischen Terrorismus vorgeworfen, zuletzt 2009.[5]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei seiner antisemitischen Agitation greift der Duisburger Verein für „Würde und Rechte des Menschen“ auch auf neonazistische Quellen zurück. So wurde 2004 bekannt, dass „HDR“ ein Flugblatt mit dem Titel „Geheim – Wie Deutschland die israelische Besatzung aufrüstet“ verteilte. Der Text des Flugblattes wurde abgesehen vom leicht veränderten Titel wortwörtlich der „National-Zeitung“ entnommen.[6] Die „National-Zeitung“ wird vom DVU-Gründer Gerhard Frey herausgegeben und gilt als Parteiorgan der Deutschen Volksunion (DVU).&lt;br /&gt;Unter den UnterstützerInnen des Aufrufs des „Marxloher Bündnis“ findet sich zudem „Milli Görüs Marxloh“. Dabei dürfte es sich um die Marxloher Sektion der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) handeln, dem größten türkisch-islamistischen Verband in der BRD. Obwohl sich der Milli Görüs-Dachverband seit Ende der neunziger Jahre offiziell vom Antisemitismus distanziert hat, gibt es regelmäßig Hinweise darauf, dass antisemitische Positionen unter Mitgliedern von Milli Görüs verbreitet sind.[7] Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt zudem seit 2009 gegen den deutschen IGMG-Generalsekretär Oguz Ücüncü wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Ücüncü und weiteren Islamisten wird vorgeworfen, in der BRD Geld zur Weiterleitung an militante islamistische Gruppen wie Hamas gesammelt zu haben.[8]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rot-Grüne-Versuchungen oder:&lt;br /&gt;Der linke Duisburger Antiimperialismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dem Duisburger „Netzwerk gegen Rechts“ sind die Umtriebe und die Ideologie von HDR bekannt. Trotz und gerade wegen der islamistischen Ausrichtung der Organisation suchen Teile der marxistisch-leninistisch geprägten Linken die Zusammenarbeit. Schnittpunkte sind dabei vor allem der Hass auf „den Westen“ und die Unterstützung des zum „Widerstand“ erklärten islamistischen und nationalistischen Terrorismus im Irak und den palästinensischen Autonomiegebieten, der dort vor allem die Zivilbevölkerung, konkurrierende politische Organisationen und AusländerInnen trifft. So verwundert es auch nicht, dass der ebenfalls im „Duisburger Netzwerk gegen Rechts“ organisierte „Initiativ e.V.“ die Kampagne „10€ für den irakischen Widerstand“ unterstützte. Im Rahmen der Kampagne wurde Geld für eine irakische Organisation gesammelt, die Selbstmordattentate gutheißt und antisemitische Stereotype und nationalistische Propaganda verbreitet.[9]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Initiativ e.V. ist seit Jahren in der linken Szene außerhalb Duisburgs weitgehend isoliert, weil er wiederholt mit reaktionären Gruppen zusammengearbeitet oder zur Unterstützung dieser aufgerufen hat. So finden sich z.B. in den Texten des Vereins vielfach positive Bezugnahmen auf islamistische Terrororganisationen wie „Hamas“ und „Hisbollah“.&lt;br /&gt;Ebenfalls in der linken Szene außerhalb Duisburgs weitgehend isoliert ist die im Bündnis „Duisburg stellt sich Quer!“ organisierte Rote Antifa Duisburg. In einer im letzten Jahr veröffentlichten Erklärung von mehr als 50 linken Gruppen werden der Roten Antifa Duisburg und ihrem engeren Umfeld mehrere gewalttätige Übergriffe sowie antisemitische, sexistische und homophobe Aussagen und Beleidigungen vorgeworfen.[10]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Do the right thing – Gegen Jeden Rassismus und Antisemitismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein emanzipatorischer Antifaschismus und Antirassismus muss reaktionären Ideologien jedweder Couleur eine deutliche Absage erteilen. Islamistische und antisemitische Organisationen und Personen haben in antifaschistischen und antirassistischen Bündnissen nichts zu suchen! Es kann nicht sein, dass im Rahmen der Proteste gegen die rassistische, nationalistische und kulturalistische Hetze von „PRO NRW“ und „NPD“, VertreterInnen anderer reaktionärer Ideologien geduldet oder gar in „Zweckbündnissen“ akzeptiert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fordern hiermit alle AntifaschistInnen und AntirassistInnen dazu auf sich nicht an Bündnissen zu beteiligen, bei denen reaktionäre Organisationen involviert sind!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.petition.blogsport.de"&gt;www.petition.blogsport.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-886546505978185383?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/886546505978185383'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/886546505978185383'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/03/und-auch-das-ist-unterstutzungswert.html' title='Und auch das ist Unterstützungswert!-Nochmal was zum 27/28.März'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-225078037916944346</id><published>2010-02-23T23:29:00.000-08:00</published><updated>2010-02-23T23:30:37.848-08:00</updated><title type='text'>Ein kleiner Bericht zum "Was ist Kapitalismus?" Seminar in Schwerte von der Naturfreundejugend NRW</title><content type='html'>Manch Mensch wird jetzt sagen ohja klar Naturfreundejugend regressive Kapitalismuskritik lässt Grüßen. Nun können die Teilnehmer des Seminars zwar nicht ausschließen das in der Naturfreundejugend aus antideutscher Sicht alles kritikfrei abläuft, dennoch kann man behaupten dass die Naturfreundejugend in NRW auch gute Seiten hat und man gute Diskussionen und nette Leute kennengelernt hat und das ein oder andere immerwieder überraschte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor man anfing sagte man das man nicht über den Kapitalismus motzen würde sondern das es bei diesem Seminar um die Funktion des Kapitalismus geht, allein diese tatsche machte das ganze Seminar schon recht interessant. Man beschäftigte sich mit dem Thema bis 21.00Uhr und danach guckte man noch einen Film zu dem Thema Kapitalismus wobei man hier noch mal erwähnen muss das dieser Film von Roger Mure gedreht wurde ;-) Nach dem Film führte man bei einem gemütlichen Beisammensein gute Diskussionen zu allen Themen die gerade so interessierten. Am nächsten Tag sprach man dann darüber wie Krisen entstehen und ob es ein Teil des Kapitalismus sei. Also alles in einem ein recht interessantes Seminar. Als Fazit bleibt also das man positiv überrascht wurde und ein angenehmes Wochenende hatte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-225078037916944346?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/225078037916944346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/225078037916944346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/02/ein-kleiner-bericht-zum-was-ist.html' title='Ein kleiner Bericht zum &quot;Was ist Kapitalismus?&quot; Seminar in Schwerte von der Naturfreundejugend NRW'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-8088627226375292166</id><published>2010-02-22T10:21:00.000-08:00</published><updated>2010-02-22T10:21:52.976-08:00</updated><title type='text'>Aufruf zu Gegenaktivitäten am 28.März in Duisburg</title><content type='html'>&lt;span class="Apple-style-span" style="color: #333333; font-family: 'Lucida Grande', 'Myriad Apple', Verdana, Arial, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 21px;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;h3 style="color: #444444; display: block; font-family: 'Century Gothic', 'Lucida Grande', Verdana, sans-serif; font-size: 1.8em; font-weight: normal; letter-spacing: -1px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 25px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 15px; text-decoration: none;"&gt;Für ein selbstbestimmtes Leben – Rechtes Märchenland zerlegen!&lt;/h3&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;strong style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Der März wird heiß&lt;/strong&gt;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Die rechtspopulistische „Bürgerbewegung pro NRW“ kündigt für das letzte Märzwochenende eine „internationale Konferenz für die Einführung eines Minarettverbots“ an. Neben mehreren Aktionen im Ruhrgebiet, soll der Höhepunkt dieses Wochenendes ein „Sternmarsch“ am 28. März auf die Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh sein. Die Abschlußkundgebung ist von 11 bis 19 Uhr vor der Moschee angemeldet. Ganz in der Tradition der bereits gefloppten „Anti-Islamisierungs Kongresse“ in Köln kündigt pro NRW 1000 Teilnehmer_innen an.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Um im Blick auf die kommende Landtagswahl in NRW nicht ins Hintertreffen zu geraten, hat der Landesverband NRW der NPD vor, am gleichen Wochenende „zwei öffentlichkeitswirksame Aktionen in der Rhein-Ruhr Metropole Duisburg“ durchzuführen. Höhepunkt soll ebenfalls eine Demonstration am 28. März in Duisburg mit dem Motto „Der kulturellen, ethnischen und religiösen Überfremdung unserer Heimat entgegentreten – Keine islamische Machtsymbolik in unseren Städten und Gemeinden!“ sein. Am Vortag, dem 27. März, will die NPD-NRW eine Kundgebung vor der Merkez-Moschee durchführen.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Das gesamte rechte Spektrum vom rechten Rand der CDU und Pro-NRW über die NPD bis hin zu freien Kameradschaften hat ein neues Lieblingsthema gefunden, so wollen die selbsternannte „Bürgerbewegung pro NRW“ und die neonazistische NPD versuchen ihren Profit aus der aktuellen Diskussion um eine angebliche „Islamisierung“ Europas und dem Minarettverbot in der Schweiz zu schlagen und weiter einen “Kampf der Kulturen” zu schüren. Gerade in Duisburg hoffen die Rechtspopulist_innen von pro NRW auf Wähler_innenstimmen bei der Landtagswahl und haben, kurze Zeit nach der Ankündigung ihrer Aktionen, für alle Duisburger Wahlkreise Direktkandidat_innen aufgestellt.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;strong style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Antifaschistisch, emanzipatorisch, selbstbestimmt!&lt;/strong&gt;&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Unter dem Motto „Für ein selbstbestimmtes Leben – Rechtes Märchenland zerlegen!“ rufen wir dazu auf, die Aktionen von pro NRW, NPD und Co. ins Leere laufen zu lassen. Keine menschenverachtende Propaganda auf den Straßen unserer Stadt oder sonst wo!&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Aus emanzipatorischer Perspektive geht es uns hierbei nicht darum, den Islam (bzw. Moscheen) als solchen zu verteidigen, sondern die geplanten Aktionen von pro NRW und NPD aber auch die Art und Weise, wie über Menschen mit Migrationshintergrund gesprochen und diskutiert wird, als rechte Hetze zu entlarven. Die propagierten Ressentiments stellen die vermeintlichen Muslim_innen als eine homogene Masse jenseits verschiedener Hintergründe und gesellschaftlicher Prägungen dar.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Im Umkehrschluss würde dies aber auch bedeuten, dass alle hiesigen vermeintlichen Christ_innen gleich wären, wenn man sich derart simpel gestrickter Argumente bedient.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Pro NRW und NPD liefern dabei keine tatsächlich fundierte Kritik am Islam, Verweise auf die Rechte von Frauen oder gar Homosexuellen sind lediglich der Versuch ihre Fremdenfeindlichkeit mit dem Deckmantel des Humanismus zu verhüllen.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Eine wahrhaft emanzipatorische Kritik des Islam und des Islamismus muss sich nämlich radikal mit den reaktionären und patriarchalen Elementen sowie deren Ursachen auseinandersetzen. Solch eine Kritik muss sich genauso vehement gegen die Widerlichkeiten der „deutschen Hochkultur“ wenden.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Weder die soziale Frage, noch die Ursachen, die Phänomene wie Islamismus auslösen, werden grundlegend erörtert. Stattdessen wird von pro NRW und NPD eine Angst gegen „das Fremde“ geschürt. Die Profilierung als Schützer_innen der abendländischen Werte übertüncht nur schwach das verzerrte Selbstbild. Die abendländischen Werte sind auch nur ein weiteres herbeihalluziniertes Konstrukt um andere Kulturkreise abzuwerten. Dass die Barbarei auch hier in Deutschland im Rahmen des Kapitalismus stattfindet und ebenfalls alle anderen Regionen der Welt in Mitleidenschaft zieht, wird offensichtlich ausgeklammert. Stattdessen wird die Fremdbestimmung durch den Kapitalismus auf „den Fremden“ projiziert, der Schuld an der Misere der hiesigen Gesellschaft sei. Damit wird von der eigenen Verantwortung in diesem Geflecht abgelenkt.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;Auch wenn die Protestaktionen am 27./28. März in erster Linie darauf abzielen die Hetze von pro NRW und NPD zu verhindern, gilt es dabei eine emanzipatorische Perspektive zu wahren.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Nur eine radikale Kritik der bestehenden Verhältnisse und ein progressiver Ansatz ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben in einer befreiten Gesellschaft.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Deshalb fordern wir neben Aktionen gegen pro NRW, NPD und allen anderen Rechten, die glauben in Duisburg agieren zu können, auch eine fundamentale Kritik an den herrschenden Verhältnissen, die nationalistische, fremdenfeindliche und menschenverachtende Ideologien erst ermöglichen und fördern.&lt;br style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;" /&gt;Eine Gesellschaft, in der Konkurrenz und Leistung wesentliche Bestandteile des Zusammenlebens der Menschen bilden, wird immer Ausgrenzung von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen (re-)produzieren. Menschen, die sich aufgrund ihrer sozialen Situation, oder auf der Suche nach Halt und Identität, rechten oder religiös-fundamentalistischen Gruppen zuwenden, wird es solange geben, wie es die zerstörerische Ausbeutung durch Lohnarbeit und Klassengesellschaft gibt. Eine Veränderungen der Umstände zum Guten hin können diese Gruppen aber nicht bieten. Nur wenn die Menschen, die unter diesen Umständen leben müssen, anfangen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und die Welt in der sie leben miteinander zu gestalten wird es ein Ende von Lohnarbeit, Konkurrenz, Leistungszwang, Fremdenfeindlichkeit, Marginalisierung und all den anderen Übeln, die der Kapitalismus hervorbringt und alltäglich reproduziert, geben.&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;strong style="margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;In diesem Sinne: Für ein selbstbestimmtes Leben – Rechtes Märchenland zerlegen!&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="margin-bottom: 13px; margin-left: 0px; margin-right: 0px; margin-top: 13px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; padding-top: 0px;"&gt;&lt;b&gt;Mobiseite: &lt;a href="http://maerzdu.blogsport.de/"&gt;http://maerzdu.blogsport.de/&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-8088627226375292166?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/8088627226375292166'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/8088627226375292166'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/02/aufruf-zu-gegenaktivitaten-am-28marz-in.html' title='Aufruf zu Gegenaktivitäten am 28.März in Duisburg'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-156562883428746183</id><published>2010-02-16T10:10:00.000-08:00</published><updated>2010-02-16T10:10:20.604-08:00</updated><title type='text'>Zuerst-Neue Deutsche Scheisze aber gut verpackt?!</title><content type='html'>Dieses neue Projekt von Munier hat nach eigenen Angaben eine Auflage von  ca. 90000 Stück und wird über eine Vertriebsagentur auch in  Bahnhofskiosken ausliegen. Das rechte Monatsmagazin soll sich als  rechtes Konkurrenzprodukt zu Focus, Spiegel und Stern dem  „Konformitätsdruck des Meinungskartells nicht unterordnen und  unabhängige Stimme eines unabhängigen Journalismus sein“ (Chefredakteur  Deschner). Was dahinter steckt ist kaum versteckter Antisemitismus,  Islamophohie, Rassismus und Geschichtsrevisionismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den  letzten Jahren konnte der eher unscheinbare „Nation Europa Verlag“ in  Coburg seiner menschenverachtenden Publikationstätigkeit nachgehen. Doch  seit den letzten Jahren ist dieser Verlag mehr und mehr in den Fokus  antifaschistischer Arbeit gelangt. Zum einen wurde das  Volksverhetzungsverfahren gegen den „Hauptschriftleiter“ Peter Dehoust (&lt;img alt="" src="http://de.indymedia.org/img/extlink.gif" /&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://cara.blogsport.de/2009/10/02/peter-dehoust/"&gt;http://cara.blogsport.de/2009/10/02/peter-dehoust/&lt;/a&gt;)  von Protesten begleitet, zum anderen wurde im Herbst zu einer  Demonstration gegen den Nazi-Verlag aufgerufen (&lt;img alt="" src="http://de.indymedia.org/img/extlink.gif" /&gt;&amp;nbsp;&lt;a href="http://cara.blogsport.de/2009/09/30/demonstration-gegen-nation-europa/"&gt;http://cara.blogsport.de/2009/09/30/demonstration-gegen-nation-europa/&lt;/a&gt;).  &lt;br /&gt;Neben dem „Nation Europa Verlag“ existierten noch andere  Nazi-Verläge: zum einen der Kieler „Lesen und Schenken Buchdienst“ von  Dietmar Munier und der Tübinger „Grabert Hohenrain Verlag“ im Besitz von  Wigbert Grabert. Ein anderer Verlag, an dem wohl kein Nazi vorbeikommt,  ist die „Versandbuchhandlung“ von Gerd Sudholt. &lt;br /&gt;Bei allen  persönlichen Streitereien und Querelen der Verläge untereinander, bei  denen es hauptsächlich um persönliche Anfeindungen, Geld- und  Machtfragen geht, bleibt ihnen doch eines gemein: der Vertrieb von  Nazi-Publikationen jeglicher Art in großem Umfang. Von Büchern über die  vermeintlich heldenhaften Wehrmacht- und SS-Verbände, zur angeblich  wissenschaftlichen Leugnung der Kriegsschuld Deutschlands, zum  allgemeindeutschen Wundenlecken über angebliche alliierte  Kriegsverbrechen kann der anintellektuallisierte Nazi auch was über  seine arischen Ahnen erfahren, sich über das „weltweite zionistische  Meinungskartell“ informieren, die viel zu kleinen Grenzen Deutschlands  betrauern oder auch über aktuelle Themen wie die „Südtirolfrage“ oder  die Vertriebenenverbände Informationen einholen. Wer sich vom ganzen  anstrengenden shoppen zurücklehnen will kann dies entweder bei einer CD  des Nazi-Barden und NPD-Kanitaten für die Bundespräsidentenwahl oder  wahlweise auch bei einem Schluck Likör aus der alten deutschen Heimat  (=Ostpreußen) tun. Kurzum ist für das gemeine Nazi-Herz verschiedenster  Spektren eigentlich alles zu erwerben. &lt;br /&gt;Auch Dietmar Munier betreibt  solch einen Online-Versand. Geboren 1954 in Kiel, engagierte er sich  schon früh in Nazi-Strukturen. So war er '73 Landesvorsitzender des  NPD-Jugendverbandes Junge Nationaldemokraten (JN). Während dieser Zeit  fing auch seine publizistische Tätigkeit mit dem Buchladen „Nordwind“  an, die er bis 1993 unter verschiedenen Namen in Kiel fortsetzte. Danach  gründete er die „Lesen &amp;amp; Schenken Verlagsauslieferung und  Versandgesellschaft mbH“, die heute u.a. den ARNDT-, Orion-Heimreiter-,  Bonus- und Pour le Merite Verlag beeinhaltet. In Kiel trat er '83 für  die REP-Tarnorganisation „Kieler Liste für Ausländerbegrenzung“ an.  Danach widmete er seinem größtem Hobby, das sich noch immer wie ein  roter Faden durch seine Aktivitäten zieht, viel Zeit: Deutschland in den  Grenzen von 1937 wieder herzustellen, also sich deutschfaschistischer  Lebensraumfantasien hinzugeben. Dazu gründete er das Unternehmen  „Bernsteinreisen“, das Fahrten von und für Nazis nach Ostpreußen  organisiert. In diesem Rahmen ist Dietmar Munier auch Gründungsmitglied  der „Aktion deutsches Königsberg“, die eine „Regermanisierung des  deuschen Osten“ anstrebt. &lt;br /&gt;Sein neuestes Projekt ist die „Deutsche  Monatszeitschrift Zuerst“. Zu dessen Veröffentlichung kaufte er den  „Nation Europa Verlag“, um den Abostamm der „Monatshefte“ mit zu  übernehmen. In einschlägigen Nazi-Foren bejubelt, wohl aber ein zum  Scheitern verurteiltes Projekt. Dies hat mehrere Gründe. So kann Munier  immer noch nicht auf ein feste Redaktion, geschweige denn auf einen  Redaktionsraum zurückgreifen. Aufgrund des Hochglanzdruckes und der  fehlenden Anzeigeneinnahmen ist der Preis mit 6,50€ sehr hoch und  dadurch für noch-nicht-Nazis wohl kaum attraktiv. Woher Dietmar Munier  dabei das Geld für den Aufkauf von Nation Europa und die  Veröffentlichung von Zuerst hat, bleibt fraglich. Aber aufgrund der  Tatsache, dass schon das zweite Heft mit einer Verspätung von zwei  Wochen – bei einer Monatszeitschrift ein langer Zeitraum - herauskam,  lässt spekulieren, dass es für Munier inhaltlich (es fehlen die Autoren)  sowie finanziell (die Kosten für den Druck sind bei weiten nicht  gedeckt) langsam eng werden könnte. &lt;br /&gt;Einer der wenigen festen  Redakteure ist der Chefredakteur Günther Deschner, ehemaliger Leiter des  Ressorts Politik in der Tageszeitung „die Welt“. Sein Kommentar lässt  tief in die braune Seele blicken: „Ich habe in der WELT nicht anders  geschrieben als ich es heute tue.“ Und weiter: „Nicht ich habe mich  weiter nach rechts bewegt, sondern das Medien- und Parteiensystem der  BRD haben sich weiter nach links bewegt.“ Ein weiterer Redakteur ist  Manuel Ochsenreiter, ehemaliger Leiter des Ressorts Politik in der  nationalkonservativen Zeitschrift Junge Freiheit (JF) und Chef des  Militaria-Blattes Deutsche Militärzeitschrift (DMZ). Nicht, dass man  denken könnte das sich Zuerst und die JF gut verstehen - das Gegenteil  ist der Fall: sie verweigern sich gegenseitig die Anzeigenschaltungen.  Laut Munier auf dem Nazi-Internetportal „Gesamtrechts“ ist der Fall  einfach: für die Redakteure der JF ist die Zuerst zu rechts! &lt;br /&gt;Weiterhin  ist auch eine erhebliche Radikalisierung der zweiten Ausgabe  festzustellen, was wohl darauf schließen lässt, dass die erste  „gemäßigte“ Ausgabe bei den Nazi-Lesern noch zu wenig Anklang fand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: Indymedia&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-156562883428746183?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/156562883428746183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/156562883428746183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/02/zuerst-neue-deutsche-scheisze-aber-gut.html' title='Zuerst-Neue Deutsche Scheisze aber gut verpackt?!'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-275876917320479686</id><published>2010-01-26T10:13:00.000-08:00</published><updated>2010-01-26T10:13:35.379-08:00</updated><title type='text'>Rote Antifa und Friends und ihr Antisemitischer Aufmarsch.</title><content type='html'>Am 30.01.2010 ruft die Iternationalistische Linke Lüdenscheid zu einer Demo gegen Krieg und Faschismus auf, die Demonstration&amp;nbsp; der sogenannten "Atniimperialisten" wird auch von der Roten Antifa Duisburg unterstützt und der SOL Hamburg.Die SOL Hamburg war einer der Gruppen die die Filmvorführung "Warum Israel" blockieren wollten und dabei Leute angriffen die sich diesen Film ansehen wollten. Grundgenug für jeden Israelsolidarischen Antifa sich von dieser Demonstration fernzuhalten. Die ELA hat zu diesem Thema auch eine Stellungnahme veröffentlicht die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Stellungnahme zur Demonstration am 30. Januar 2010 in  Lüdenscheid&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zur Demonstration der Internationalistischen Linken Lüdenscheid  „gegen Krieg und Faschismus“ gibt es von unserer Seite eine Menge zu  sagen.&lt;br /&gt;An den Anfang unseres Textes seien zwei wichtige Fakten geschoben:&lt;br /&gt;1. Bei der „&lt;a href="http://antifaluedenscheid.wordpress.com/"&gt;Antifaschistischen  Aktion Lüdenscheid&lt;/a&gt;“ handelt es sich um ein Satire-/Fakeprojekt von  uns.&lt;br /&gt;2. Wir rufen in keinem Fall zur Teilnahme oder kritischen Begleitung der  Demonstration auf.&lt;br /&gt;Als wir von der Demonstration der „Internationalistischen Linken  Lüdenscheid“ (ILL) erfuhren und dann auch deren Texte zu Gesicht  bekamen, wurde klar, daß es eine angemessene Reaktion von unserer Seite  geben muß. Statt nun einen langen Text zu schreiben, in dem wir die  inhaltlichen Unzulänglichkeiten der ILL genau aufschlüsseln und belegen,  warum der emanzipatorische Gehalt der Demonstration dem Nullpunkt nahe  ist, entschlossen wir uns, einen anderen Ansatz auszuprobieren:&lt;br /&gt;Das Fake-Projekt „Antifaschistische Aktion Lüdenscheid“, sollte  einerseits solidarisch-kritisch zu einem eigenen „israelsolidarischen  Punkblock“ auf der ILL-Demo aufrufen und gleichzeitig möglichst viele  Klischees, die es über Antideutsche gibt, in überspitzter Form bedienen,  um etwas Verwirrung zu stiften. Wir hätten allerdings erwartet, daß das  ganze sogleich als Satire erkannt wird. Gerade der „Punkblock“ hätte  doch als Hinweis genügen sollen.&lt;br /&gt;Statt dessen nahm die ILL den Aufruf ernst und begann in hektischer  Betriebsamkeit ihre Gemeinde gegen die „Antifa Lüdenscheid“  einzuschwören. Für uns ergaben sich dadurch amüsante Dialoge via  Myspace, und wir wurden durch die seltsamsten Vermutungen belustigt.  Offenkundig wurde für uns dadurch mal wieder, daß im wahnhaften Weltbild  der Antiimperialisten scheinbar alles, das einen positiven Bezug zu  Israel herstellt, als antideutsch wahrgenommen und zum Kampf dagegen  mobilisiert wird.&lt;br /&gt;Auch enttäuscht waren wir über einige Reaktionen aus dem  israelsolidarischen Spektrum, von denen der Aufruf zum Teil scheinbar  auch ernst genommen worden ist. Dies zeigt, daß einige Genoss_Innen aus  unserem Spektrum wahllos alles abfeiern, was irgendwie nach  Israelsolidarität aussieht, und sich dabei durch „Details“ wie die im  Fake-Aufruf geforderte kritisch-solidarische Teilnahme an einer  israelfeindlichen Demonstration oder das darin propagierte merkwürdige  Verständnis von Frauenemanzipation&lt;sup&gt;&lt;a class="footnote" href="http://ela.blogsport.de/2010/01/24/zur-demonstrtion-der-ill-am-301/#fn1264372381513n" id="fn1264372381513"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; beirren zu lassen.&lt;br /&gt;Aber zurück zur ILL: Von dieser Gruppe wurden in der Vergangenheit  regelmäßig Antideutsche mit Nazis gleichgesetzt, und es wird eine  „antizionistische“ Politik betrieben, die in der bundesweiten Linken in  solcher Form nur noch in wenigen Gruppen existiert. So weist auch die  Ankündigung, daß Antideutsche, sollten sie auf der Demonstration  auftauchen, selbst für die „Konsequenzen“ verantwortlich seien, wie es  andere Städte vorgemacht hätten, auf die Bereitschaft zur Gewalt bei der  ILL hin. Hier wird offenkundig Bezug genommen auf Vorfälle, wie zuletzt  im Oktober in Hamburg&lt;sup&gt;&lt;a class="footnote" href="http://ela.blogsport.de/2010/01/24/zur-demonstrtion-der-ill-am-301/#fn1264372436699n" id="fn1264372436699"&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, als  linke  AntisemitInnen den Film „Warum Israel“ des Resistance-Kämpfers Claude  Lanzmann verhinderten. Bezeichnend ist auch, daß die hierfür  verantwortliche Hamburger Gruppe „SOL“ zur Demonstration nach  Lüdenscheid mobilisiert.&lt;br /&gt;Anstatt an dieser Stelle eine genauere Kritik der Positionen der ILL   heraus zu arbeiten, verweisen wir auf unseren Redebeitrag&lt;sup&gt;&lt;a class="footnote" href="http://ela.blogsport.de/2010/01/24/zur-demonstrtion-der-ill-am-301/#fn1264372493085n" id="fn1264372493085"&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; bei einer  Demonstration in Meschede im April 2008, in dem die Basisbanalitäten zu  falscher Kapitalismuskritik, Antiamerikanismus und linkem Antisemitismus  in kompakter Form zusammengefaßt sind.&lt;br /&gt;Auf einige außergewöhnliche Äußerungen der ILL sei trotzdem  hingewiesen. Die Demonstration findet am 30. Januar statt, dem Jahrestag  der nationalsozialistischen Machtübernahme im Jahr 1933. Darauf, sowie  auch auf den Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz,  geht die ILL in ihrem Demoaufruf jedoch mit keiner Silbe ein. Die  Demonstration richtet sich zwar gegen „Krieg und Faschismus“, inhaltlich  geht es im Aufruf aber nicht um Faschismus – außer die ILL verortet  diesen in Israel oder Afghanistan.&lt;br /&gt;Auch hinzuweisen ist auf die Verherrlichung der RAF, in Person von  Ulrike Meinhof, ohne den antisemitischen Gehalt einiger Aktionen der RAF  und anderer bewaffneter  Gruppen zu reflektieren. Und auch die  Gleichsetzung zwischen den Repressionen gegen Aufständische im Iran und   Demonstrant_Innen beim Klimagipfel in Kopenhagen läßt Rückschlüsse auf  den Realitätsverlust der ILL zu.&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Wir finden es schade, daß junge Menschen, die  sich in Lüdenscheid antifaschistisch engagieren möchten, von der ILL auf  ihren Steinzeit-Antiimp-Kurs eingeschworen werden. Wir rufen daher alle  emanzipatorischen Antifaschist_Innen dazu auf, der Demonstration am 30.  Januar fern zu bleiben. Setzt euch mit Nazis bei euch im Stadtteil  auseinander, lest ein Buch oder trinkt ein leckeres Bier….Wahrscheinlich  ist nahezu alles besser als an dieser Demonstration teilzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Emanzipatorische Lüdenscheider AntifaschistInnen  [ELA]&lt;br /&gt;Januar 2010&lt;/strong&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-275876917320479686?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/275876917320479686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/275876917320479686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/01/rote-antifa-und-friends-und-ihr.html' title='Rote Antifa und Friends und ihr Antisemitischer Aufmarsch.'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6310536138580102746</id><published>2010-01-10T11:26:00.001-08:00</published><updated>2010-01-10T11:39:03.578-08:00</updated><title type='text'>Tipps für die nächsten Tage....</title><content type='html'>Am Samstag den 16.01.2010 wird im Jugendkultur Cafe Kamen ein Konzert stattfinden falls man grad nichts vor hat sollte man es sich nich nehmen lassen dort mal vorbei zu schauen...&lt;br /&gt;Bands:&lt;br /&gt;Toxin to Salavation&lt;br /&gt;How2Start&lt;br /&gt;Cocoon&lt;br /&gt;Rules of Engagement&lt;br /&gt;Costs: 3€&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Personen die Homophobe,Antisemitische oder Sexistische Aussagen von sich geben werden entweder gar nicht reingelassen oder rausgeschmießen....!&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.jkc-kamen.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.jkc-kamen.de/"&gt;Seite des JKC&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 23.Januar 2010 findet das Juicy Beats Clubbing statt wie gewohnt im FZW Dortmund und natürlich ist das nicht umsonst ein Tipp. Frittenbude werden dort Live auftreten und Dortmund zerfeiern&lt;br /&gt;Dafür ist der Eintritt nicht so günstig mit 13€&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fzw.de/"&gt;Seite des FZW Dortmund&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6310536138580102746?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6310536138580102746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6310536138580102746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/01/tipps-fur-die-nachsten-tage.html' title='Tipps für die nächsten Tage....'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6496334286696407046</id><published>2010-01-03T13:29:00.000-08:00</published><updated>2010-01-03T13:29:49.800-08:00</updated><title type='text'>Aufruf zur Demo und Gegenaktionen in Dresden am 12./13.Februar!!</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;&lt;span class="überschrift1"&gt;&lt;span style="color: #000066;"&gt;Aufruf zum 13.                  Februar 2010 in Dresden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="überschrift2"&gt;Keine Versöhnung mit Deutschland!          &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="standardtext"&gt;&lt;i&gt;Aufruf gegen Gedenken und Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden          &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Dresden-Gedenken scheint wichtig, so wichtig, dass die neue sächsische Staatsregierung eigens für den bevorstehenden 65. Jahrestag das Versammlungsrecht noch schnell erheblich einschränken will. Schließlich ruinieren "Extremisten" schon seit Jahren die Gedenkstimmung rund um den 13. Februar und gefährden Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Unterdessen versucht eine Handvoll Dresdner Kultur- und Kirchenprominenz ein weiteres Denkmal zur Erinnerung an die Bombardierung und das Wiedererstehen der Stadt zu erstreiten. Zwar wurde erst 2009 eine neue Erinnerungsstelle in der Altstadt eingeweiht, aber Mahnmale für Dresden kann es in Dresden nicht genug geben. Mit kaum verhohlener revanchistischer Rhetorik wird das Denkmal in der Sächsischen Zeitung beworben; es zeigt einen "gestürzte[n] Mensch[en], der sich aufbäumt, ein Gefallener, der aus eigener Kraft aufersteht. So wie die Dresdner, so wie ihre Stadt." Die Oberbürgermeisterin bemüht sich derweil, eine dem Jahrestag angemessene Gedenkatmosphäre zu schaffen - laute Musik oder Demonstrationen sind dabei sehr hinderlich, denn das erwünschte Gedenken soll als unpolitischer und damit unhinterfragbarer Akt wahrgenommen werden. Mit Hilfe einer Menschenkette um die historische Altstadt soll ein "Zeichen gegen Extremismus" gesetzt und gleichzeitig der Zerstörung der Stadt gedacht werden. Business as usual in Dresden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn von "Extremisten" die Rede ist, sind vor allem diejenigen gemeint, die Kritik am Gedenken äußern, deutschen Opfermythen widersprechen oder gegen den Aufmarsch tausender Nazis mehr als nur symbolisch und nicht zur Verteidigung des "wahrhaften Gedenkens" protestieren. Weniger gemeint sind die Nazis. Ihnen soll durch das Gesetz ein Aufmarsch durch die historische Dresdner Altstadt verboten werden, also etwas, worauf sie bereits 2009 verzichteten. Ihnen wird auch weiterhin mit der Floskel begegnet, sie würden das Gedenken "missbrauchen". Übergangen wird dabei geflissentlich, dass die Nazis sich in ihrer Grundaussage nicht vom bürgerlichen Gedenken unterscheiden - sie erinnern genauso an vermeintlich unschuldige deutsche Opfer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine emanzipatorische Linke bedeutet das viel Arbeit. Es heißt vor Ort zu sein und die unbequemen Fragen zu thematisieren. Es heißt deutlich zu machen, dass allen Formen des Gedenkens eben dieser gemeinsame geschichtsrevisionistische Kern innewohnt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;          &lt;span class="überschrift3"&gt;Die Mythen um Dresden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="standardtext"&gt;Dresden gilt als "Sinnbild der Zerstörung und der zivilen Kriegsopfer" weil sich seine Zerstörung "von den Zerstörungen anderer deutscher Städte deutlich unterschied" und "nur kurze Zeit vor Kriegsende, als besonders viele Flüchtlinge in der Stadt waren, was die Zahl und das Gewicht der menschlichen Opfer weiter erhöhte" stattfand, heißt es im eingangs angeführten Gesetzentwurf der sächsischen Staatsregierung. Doch wie entstand diese Vielzahl von Mythen, denn um nichts anderes handelt es sich hierbei? Sie gehen auf eine NS-Propagandakampagne zurück, die einerseits darauf zielte, den Volkssturm im Inland zu stärken, und andererseits die Alliierten im Ausland zu diskreditieren. Zur Dramatisierung wurden einfach die Totenzahlen, die bei höchstens 25 000 lagen, verzehnfacht. Auch die Tiefflieger entsprangen schlicht der Phantasie der NS-Propaganda. Ebenso ist es mit der unschuldigen Kunst- und Kulturstadt nicht weit her. Dresden war die zweitgrößte Garnisonsstadt und wichtiger Standort der Rüstungsproduktion des Dritten Reiches. Zudem leisteten die Dresdner_innen gleichermaßen wie der Rest der deutschen Bevölkerung ihren Beitrag zur Umsetzung und Verteidigung der Volksgemeinschaft, in dem sie sich aktiv oder zumindest passiv beteiligten. Bis zuletzt wurden Jüdinnen und Juden verfolgt. Noch während und kurz nach der Bombardierung Dresdens wurden ehemalige KZ-Insassen auf Todesmärschen durch Dresden getrieben. Die Mythen um Dresden spielen nach wie vor keine unerhebliche Rolle im Gedenken zum 13. Februar. So veröffentlichte die sächsische Landeszentrale für politische Bildung unlängst ein Buch, in dem verschiedene Zeitzeug_innen in unkommentierter Form jene Mythen zum Besten geben und fortschreiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig ist im offiziellen Gedenken seit einiger Zeit eine Veränderung wahrzunehmen. In den Reden, die am 13. Februar 2009 gehalten wurden, sind inhaltliche Verschiebungen auszumachen. Es findet eine geschichtliche Einordnung der Ereignisse am 13. und 14. Februar 1945 statt; an Stelle der bekannten Dresdenmythen werden wissenschaftliche Fakten benannt. Statt Verdrängung und Leugnung findet sich die Betonung, dass die Bombardierung Dresdens als Folge der "nationalsozialistischen Gewaltherrschaft" zu sehen sei. So formuliert die Dresdner Oberbürgermeisterin Orosz: "Wie Dresden mussten tausende andere Menschenorte in Schutt und Asche sinken, ehe denen, die diesen Krieg angezettelt hatten, der nationalsozialistischen Verbrecher-Clique, Einhalt geboten war." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ausgemachte "Versachlichung" und Benennung geschichtlicher Zusammenhänge gibt jedoch keinerlei Anlass, von der Kritik am jährlich in Dresden zelebrierten Gedenken abzurücken. Im Gegenteil. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;          &lt;span class="überschrift3"&gt;Opfermythos 2.0&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="standardtext"&gt;Dass es möglich ist, jenen Deutschen zu gedenken, welche selbst zum Großteil die nationalsozialistische Ideologie teilten und involviert waren in das mörderische System, gleichzeitig aber die Ablehnung des NS und die gelungene Aufarbeitung der Vergangenheit zu propagieren, ohne dabei in Konflikt zu geraten, liegt in der Art und Weise der Betrachtung des NS und der Beschreibung des "Kontextes". Ein Beispiel: In den immer gleichen hohlen Phrasen wird betont, dass jener Krieg, der 1939 von Deutschland ausging, im Februar 1945 zurückgeschlagen habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Von wem ging der Krieg aus?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Wahlweise von der "nationalsozialistischen Verbrecher-Clique", von "Hitler und seinen Helfern" oder aber ganz abstrakt von "den Nazis". Losgelöst von diesen Schuldigen, wird eine unschuldige, unbeteiligte deutsche Zivilbevölkerung konstruiert, die so nie existierte. Der NS war in seiner Systematik, seiner Ideologie und seinen Verbrechen auf die aktive oder zumindest passive Beteiligung der "ganz normalen Deutschen" angewiesen. Es ist die gern übergangene historische Tatsache, dass der Großteil der Deutschen die Ideologie von Volksgemeinschaft und Herrenrasse, vom unterdrückten deutschen Volk und vom notwendigen Krieg teilte und das nationalsozialistische Projekt unterstützte. Dieses fand nicht heimlich statt, gesteuert von "ein paar Fanatikern", sondern war in Zeitungen nachzulesen, auf der Straße und in der Wochenschau zu sehen und bereits in Kinderliedern zu hören. Wenn nun aber die "ganz normale deutsche Bevölkerung" von jeglicher Beteiligung am Nationalsozialismus freigesprochen wird, erscheint diese im Dresden-Gedenken perfiderweise als "Opfer des NS" und nicht als wesentlicher Garant für dessen Gelingen. Diese behaupteten "normalen" Deutschen hätten selbst unter der "Hitlertyrannei", welche die Bombardierung verursacht hat, gelitten. Dresden habe mit seiner Zerstörung für die Verbrechen "der Nazis" büßen müssen und sei nun aufgrund der eigenen Leiderfahrung geläutert. So kann sich Dresden auch zum 65. Jahrestag der Bombardierung einmal mehr als das darstellen, was es so gern sein möchte - das Symbol für Frieden und Versöhnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Der Krieg schlug zurück?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Die Bombardierung Dresdens war kein Zurückschlagen des von den Deutschen geführten Vernichtungskriegs, sondern ein militärisches Mittel zur Niederschlagung der nationalsozialistischen Barbarei und bedeutete für deren Opfer ein Schritt in Richtung Befreiung. Nur indem menschliches Leid in einer unpolitischen und nur noch moralischen Sicht per se zum einzigen Ausgangspunkt in der Betrachtung des 2. Weltkriegs wird, ist die Rede vom zurückschlagenden Krieg möglich. Eine Auseinandersetzung mit Schuld und Täterschaft, ja überhaupt mit Historie, wird dabei umgangen. Hier macht der Krieg alle gleichermaßen zu Täter_innen und Opfern und einzig Leid wird zum universellen Maßstab. Diese indifferente Betrachtungsweise ermöglicht und legitimiert das Gedenken an die vermeintlichen deutschen Opfer, weil sie die Frage nach der Spezifik deutscher Verbrechen und nach den Voraussetzungen für deren Durchführung nicht stellt. Dass die Deutschen einen Vernichtungskrieg in Osteuropa führten, in dem sie bewusst ganze Landstriche verwüsteten und die Bevölkerung auslöschten, um ihren Plan der Gewinnung neuen "Lebensraums" für die deutsche Volksgemeinschaft zu verwirklichen, dass die Deutschen systematisch Millionen Jüdinnen und Juden in ganz Europa zusammentrieben, deportierten und in Vernichtungslagern töteten, dass dem deutschen Rassenwahn Sinti und Roma, Homosexuelle, Behinderte zum Opfer fielen - all das verschwindet in der Rede vom "zurückschlagenden Krieg". In ihr werden Verallgemeinerung und Moralisierung betrieben, welche schlussendlich nur der Verharmlosung und Relativierung Deutscher Schuld dienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einer solchen Benennung der "Vorgeschichte" der Bombardierung wird eine Interpretation der Ereignisse angeboten, die es ermöglicht, einen deutschen Opfermythos ins modernisierte Gedenken zu übersetzen und so nutzbar zu machen für die Konstruktion einer modernen Dresdner, aber auch deutschen Identität. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;          &lt;span class="überschrift3"&gt;"Vergangenheitsbewältigungsweltmeister"&lt;/span&gt;          &lt;br /&gt;&lt;span class="standardtext"&gt;Diese Form der Relativierung ist nicht neu. Auf bundespolitischer Ebene setzte ein solcher Wandel in der Erinnerungspolitik und im Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands bereits Ende der 90er Jahre ein. "Nicht trotz sondern wegen Auschwitz" - so die Begründung Joschka Fischers - führten deutsche Soldaten 1999 in Jugoslawien erstmalig wieder Krieg. Aus der vorbildlichen Aufarbeitung der Geschichte ergäbe sich die Befähigung und die moralische Verantwortung überall dort auf der Welt auch militärisch einzugreifen, wo Unrecht geschieht. Die Aufarbeitung der eigenen "dunklen Geschichte" wird stolz vor sich her getragen und als moralischer Pluspunkt innerhalb der europäischen und internationalen Gemeinschaft nutzbar gemacht. Seit Rot-Grün ist Deutschlands Umgang mit seiner Vergangenheit nicht mehr durch Verdrängung, Leugnung und Schlussstrichdenken gekennzeichnet, sondern vielmehr durch Anerkennung und Integration, geradezu Einverleibung der nationalsozialistischen Vergangenheit in die bundesdeutsche Identität. Die einzigartige "Aufarbeitung" Deutscher Schuld bestärkt das Selbstbild als moderne und geläuterte Nation. Der Umgang mit der deutschen Geschichte spielt für die Identitätskonstruktion eine grundlegende Rolle - der Diskurs um die "deutschen Opfer des Krieges" durch Bombardierung oder Vertreibung; das Paradigma der freiheitsliebenden Deutschen, welche die zweite Diktatur auf deutschem Boden - so der gleichmacherische Jargon der Totalitarismustheorie - in einer "friedlichen Revolution" von sich abschüttelten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gezeichnet wird das Bild einer normalen, aufgeklärten Nation, einer Nation, die zu ihren Fehlern steht und daraus gelernt hat. Deutsche Täterschaft wird anerkannt, verschwindet jedoch im abstrakten Jahrhundert der Kriege, im allgemeinen Leid, hinter einer Clique von Naziverbrechern. Die Dresdner Erzählung von den Deutschen als Opfer ist ein Baustein in dem Versuch, eine ungebrochene deutsche Identität zu gewährleisten, denn das Gedenken bezieht sich positiv auf eine vermeintlich unschuldige Zivilbevölkerung. Eine tatsächliche Auseinandersetzung mit dem NS jedoch hieße zu erkennen, dass es eine solche nicht gegeben haben kann. Ein positiver Bezug auf Deutschland verböte sich - insbesondere angesichts der planmäßigen Entrechtung, Verfolgung und Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden als Konsequenz eines deutschen Antisemitismus, in dem sich eine ganze Gesellschaft zusammenfand. Es ist der von Moishe Postone geforderte "konstante d.h. in fortwährender Auseinandersetzung zu vollziehende Bruch", der als einzige Konsequenz aus der Vergangenheit der Deutschen zu ziehen ist. Kein Fortschreiben einer bruchlosen deutschen Identität, sondern ein Bruch mit den Kontinuitäten nationalsozialistischer Ideologie. Ein Bruch mit Deutschland! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;          &lt;span class="überschrift3"&gt;Seit Goebbels nichts Neues&lt;/span&gt;          &lt;br /&gt;&lt;span class="standardtext"&gt;Anknüpfend an das bürgerliche Gedenken etablierten die Nazis ihren Aufmarsch zum 13. Februar. Er entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem der größten Naziaufmärsche nach 1945. Zwar gibt es auch in anderen deutschen Städten Nazi-Erinnerungsveranstaltungen, die Größenordnung Dresdens wird dabei aber nicht einmal annähernd erreicht. Zu beantworten ist also die Frage, warum gerade Dresden so attraktiv für die bundesweite Nazisszene ist? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der 13. Februar erlaubt den Nazis heute ein direktes Anknüpfen an ihre historischen Vorbilder. Viele der Dresdner Mythen haben ihren Ursprung in der propagandistischen Ausschlachtung der Bombardierung durch das Reichspropagandaministerium, welches den Grundstein für eine Täter_innen-Opfer-Umkehr legte. Darüber hinaus fand die Darstellung, die die Bombardierung als alliiertes Kriegsverbrechen brandmarkte, große Resonanz in der Bevölkerung. Die Mythen wurden in die lokale "oral history" integriert und in der Nachkriegszeit, sowie in DDR und später BRD unzählige Male reproduziert. Sie sind so im kulturellen Gedächtnis verfestigt, dass die Mythen noch heute immer wieder im Diskurs anzutreffen sind und in weiten Teilen der Bevölkerung zum common sense gehören. Für die Nazis ergibt sich hieraus eine Situation, in der sich ihre Position großflächig mit der hegemonialen öffentlichen Meinung überschneidet und ihnen ein unkompliziertes Mitmachen ermöglicht. Sie können sich in Bezug auf den 13. Februar ohne weiteres als Teil der gesellschaftlichen Mitte sehen. Bestärkt wird diese Sicht durch die in Dresden geläufige Position, die Nazis würden - zwar aus falschen Gründen - das Richtige tun: trauern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Unterschied zum bürgerlichen Gedenken nehmen die Nazis in ihrer Form des Gedenkens jedoch ganz offen Bezug auf die NS-Ideologie. Argumentativer Bezugspunkt ist die deutsche Volksgemeinschaft. So spricht der sächsische NPD-Abgeordnete Jürgen Gansel davon, dass der "deutsche Volkskörper" von einem "eliminatorischen Antigermanismus" bedroht gewesen sei, die Deutschen also aufgrund ihres Deutschseins bombardiert worden wären. Es findet letztendlich eine Umdeutung des Krieges statt, so dass eben nicht Deutschlands Vernichtungskrieg im Fokus steht, sondern, dass die Alliierten einen Krieg gegen Deutschland entfacht hätten, um die "deutsche Rasse" zu vernichten. Daran anschließend wird ein vermeintlicher Tabubruch eingefordert, der es endlich ermögliche, um "deutsche Opfer" zu trauern und sich von der "moralischen Holocaustkeule" zu lösen. Damit wird ein unverhohlener Antisemitismus deutlich, der sich durch die gesamte Argumentation zieht. So ist auch in bewusster Anlehnung an die Begriffe aus dem Gedenken an die Opfer der Shoa vom "alliierten Bombenholocaust" die Rede. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;          &lt;span class="überschrift3"&gt;And now? Action!&lt;/span&gt;          &lt;br /&gt;&lt;span class="standardtext"&gt;Auch am 13. Februar 2010 werden in Dresden wieder mehrere tausend Antifaschist_innen gegen den Nazi-Großaufmarsch protestieren. Wir rufen dazu auf, dieses Anliegen nicht losgelöst von einer grundlegenden Kritik des Gedenkens zu betrachten und den Fokus linksradikaler Aktivitäten auch auf das städtische Gedenken zu richten. Ein Ansatz, der zugunsten einer breiten Mobilisierung allein den Naziaufmarsch in den Mittelpunkt rückt, übergeht allzu leicht den geschichtsrevisionistischen Kern sämtlicher 13. Februar-Gedenkenformen. Die Folgen sind unangenehm aber vorhersehbar: Subsumierung ins Dresden-Gedenk-Ringelpiez und Eingemeindung in die Dresdner Bürgerschaft, die das Ansehen Dresdens und das Gedenken gegen einen "Missbrauch" verteidigen will. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgerichtig sollte sich eine radikale Linke bemühen, eine gedenkkritische Position sicht- und wahrnehmbar zu machen und darauf verzichten, sich ausschließlich an den Nazis abzuarbeiten. Das heißt zuallererst, die Differenzen zwischen dem bürgerlichen Gedenken und dem der Nazis richtig einzuschätzen: sie sind vorhanden, aber nur vordergründiger Art und spätestens mit dem Hauptanliegen, der Trauer um vermeintliche deutsche Opfer, erschöpft. Genau hier gilt es anzusetzen und Kritik zu üben. Unterbleibt diese, etwa aus Sorge um die Anschlussfähigkeit der eigenen Position, wird weiterhin die sowohl im bürgerlichen als auch im Nazi-Spektrum kursierende Erzählung von den Deutschen als Opfer des Zweiten Weltkriegs gestärkt und damit auch ein neuer deutscher Nationalismus legitimiert. Eine Linke, die solche geschichtspolitische Kritik aufgibt, würde sich selbst überflüssig machen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich folgt hieraus nicht, die Nazis rechts liegen zu lassen. Ein Aufmarsch, der ein offen nationalsozialistisches Weltbild propagiert, außerdem Shoa und Vernichtungskrieg relativiert darf nicht unwidersprochen stattfinden. Ihm kompromisslos entgegenzutreten ergibt sich schon allein aus dessen Größenordnung und dem damit einhergehenden ganz realen Gefahrenpotential. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deswegen heißt es auch 2010: Keine Versöhnung mit Deutschland. Gegen jeden Geschichtsrevisionismus. Deutsche Täter_innen sind keine Opfer. Naziaufmarsch verhindern. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6496334286696407046?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6496334286696407046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6496334286696407046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/01/aufruf-zur-demo-und-gegenaktionen-in.html' title='Aufruf zur Demo und Gegenaktionen in Dresden am 12./13.Februar!!'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6206256055397417048</id><published>2010-01-03T13:13:00.000-08:00</published><updated>2010-01-03T13:13:04.640-08:00</updated><title type='text'>09.01.2010 Köthen-Das Programm</title><content type='html'>&lt;div class="entry-content hyphenate"&gt;         &lt;em&gt;&lt;strong&gt;11.00-14.00 Uhr / Vortragsveranstaltungen und Diskussion / Hochschule Köthen / Bernburger Straße / Gebäude 03 / Raum 221&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;- Jan Gerber: Die ostdeutsche Provinz – Eine Analyse und Kritik&lt;br /&gt;- Mario Möller: Die ostdeutsche Identität&lt;br /&gt;-Diskussion über das alltägliche Leben in der ostdeutschen Provinz&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;16.00 Uhr / Kritische Demonstration / Hauptbahnhof&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;-Motto: „Ein Angriff auf das, was wir Scheiße nennen! Gegen den deutschen Normalzustand.“&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;ab 18.00 Uhr / Aktionen / in der gesamten Stadt&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;22.00 Uhr / die große „I hate Köthen“ Party / Reil78 / Halle/Saale&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;-Mit drei Rap-Liveacts, einem kompletten DJ-Kollektiv, elektronischer Tanzmusik, Kickertunier und einer Cocktailbar wollen wir den Aktionstag feierlich abschließen und laden euch deshalb sehr herzlich dazu ein mitzufeiern, auszurasten und lang zu tanzen.&lt;br /&gt;-Koljah und Liquid (Rap)&lt;br /&gt;-Johnny Mauser (Rap)&lt;br /&gt;-electronic warfare (Elektro)&lt;br /&gt;-Stanley Schmidt („erfolglos auflegen“ / Minimal)&lt;br /&gt;-Dackelsuppe („erfolglos auflegen“ / Minimal)&lt;br /&gt;-Vickey Pollard („erfolglos auflegen“ / Minimal)&lt;br /&gt;-“Just Dance“ DJ-Team (elektronischer Trash)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6206256055397417048?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6206256055397417048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6206256055397417048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2010/01/09012010-kothen-das-programm.html' title='09.01.2010 Köthen-Das Programm'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-3771767720164749612</id><published>2009-12-14T11:37:00.000-08:00</published><updated>2009-12-18T06:32:18.768-08:00</updated><title type='text'>500 Leute auf Demonstration in Hamburg</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;br /&gt;Rund 500 Menschen haben heute in Hamburg gegen antisemitische Übergriffe demonstriert. Anlass der Demonstration war die Vorführung des Films »Warum Israel« (1973, Regie: Claude Lanzmann) im Programmkino b-movie. Die erste Aufführung des Films war am 25. Oktober gewaltsam von antiisraelischen Linken verhindert worden, wobei Kinogäste als „Schwuchteln“ und „Judenschweine“ beschimpft wurden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; Die Demonstranten – darunter zahlreiche Unterstützer aus anderen Städten – zogen vom Schanzenviertel zum Paulinenplatz, in Sichtweite des b-movie. Dort hatten sich ca. 40 Personen aus dem Umkreis der Blockierer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; vom 25.10., vor allem Mitglieder des »Internationalen Zentrums B5«, formiert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;„Der Erfolg der Demonstration war, dass heute, anders als im Oktober, der Film 'Warum Israel' gezeigt werden konnte – trotz des erneuten Aufmarsches der Antisemiten vor dem B-Movie“, erklärte Andreas Benl,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; Sprecher des aufrufenden Bündnisses. Dabei sei deutlich geworden, dass ohne die Unterstützung der Demonstranten eine Wiederholung der antisemitischen Angriffe nicht auszuschließen gewesen wäre. Benl: „Die&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; Polizei hatte im Vorfeld zugesichert, dass der gefahrlose Zugang zum Kino für Gäste gewährleistet werde. Tatsächlich konnten sich die Israelhasser zu einem Spalier direkt vor dem Eingang des Kinos formieren. Wer den Film sehen wollte, wurde nicht nur bepöbelt, sondern auch systematisch fotografiert. Der Gang zum Kino glich für die Zuschauer einem Spießrutenlauf – während die Polizei untätig zusah.“ Erst nach entschiedenen Protesten der Demonstrationsleitung habe sich die Polizei bereit gezeigt, interessierte Besucher als Gruppe sicher zum&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; Kino zu geleiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; Redner der Demonstration machten deutlich, dass die Durchsetzung des Films nur ein erster Schritt sein könne. Das Ziel müsse vielmehr darin bestehen, antisemitische Hetze und Gewalt, wie sie vom »Internationalen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt; Zentrum B5« ausgeht, in Zukunft zu unterbinden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: trebuchet ms;"&gt;Quelle: Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-3771767720164749612?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/3771767720164749612'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/3771767720164749612'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2009/12/500-leute-auf-demonstration-in-hamburg.html' title='500 Leute auf Demonstration in Hamburg'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-3372901191383713655</id><published>2009-12-02T10:36:00.000-08:00</published><updated>2009-12-02T10:39:56.303-08:00</updated><title type='text'>Geschichtsrevisionisten Angreifen- 16.12.09 auf nach Siegen!!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Der "FN-SI"(Freie Nationalisten Siegerland) mobilisieren für den 16.12.09 nach Siegen um dort den "Opfern" des brtischen Bomdenterrors zu Gedenken, natürlich gilt dies zu Verhindern und den Geschichtsrevisionisten zu zeigen was man von ihnen hält.Organisiert kreative Aktionen um den Naizaufmarsch zu Verhindern, da es laut unserenInformationen keine Antifaschistische Gegendemo gibt sprich das es wahrscheinlich eine&lt;br /&gt;von der Linken oder irgendwelchen Initiativen geben wird, aber auf Antifa Basis keine Demonstration lut unserer Informationen stattfindet.&amp;nbsp; Vernetzt euch mit anderen Antifa Gruppen und blockiert den Scheisz!!&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;DEUTSCHE TÄTER_INNEN SIND KEINE OPFER!!&lt;br /&gt;DEUTSCHE ZUSTÄNDE ANGREIFE&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Mehr Infos und Aufruf unter: &lt;a href="http://www.aasi.blogsport.de/"&gt;www.aasi.blogsport.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-3372901191383713655?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/3372901191383713655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/3372901191383713655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2009/12/geschichtsrevisionisten-angreifen.html' title='Geschichtsrevisionisten Angreifen- 16.12.09 auf nach Siegen!!'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-2379049353869292143</id><published>2009-11-29T11:08:00.000-08:00</published><updated>2009-11-29T11:08:38.399-08:00</updated><title type='text'>Kurzbericht zu den Gegenaktivitäten in RE</title><content type='html'>Heute am 28.11. starteten die Neonazis der "AG-Ruhr Mitte" ihren Aufmarsch unter dem Motto "Recht auf Zukunft - Arbeit, Freiheit und Brot durch Nationalen Sozialismus".Im folgenden werden kurz die Ereignisse des heutigen Tages zusammengefasst.Schon seit den frühen Morgenstunden bewegten sich über 1000 Polizeibeamte im gesamten Kreisgebiet.Die Kommunikationsstruktur des antifaschistischen Widerstandes war schon am Freitag auf der Vorabenddemo im Einsatz und heute konnten über den Ticker relevante Informationen ganztägig, an anwesende GenossInnen im gesamten Stadtgebiet verteilt werden.Um 09:00 Uhr fand ein gut besuchtes antifaschistisches Frühstück im AKZ Recklinghausen statt.Ab 10:00 Uhr begann die "Kulturelle Mahnwache" gegen Rechts mit 300 Teilnehmern.Ab 10:15 Uhr waren AntifaschistInnen im Stadgebiet und auf der Demoroute unterwegs und konnten bis dahin ungestört agieren. Eine größere Gruppe Antifas hat sich derweil auf der Kundgebung an der Naziroute (Ecke Amelandstrasse) eingefunden und sind von dort weiter in die Route gesickert.Die Kundgebung an der Amelandstrasse wurde um 11:00 Uhr beendet und die Polizei fing an - teils willkürliche - Platzverweise gegen anwesenden TeilnehmerInnen aus dem antifaschistischem Spektrum zu verteilen.Um 11:00 Uhr startete die von "Der Linken" organisierten Demonstration mit mehr als 100 Teilnehmern.Der Naziaufmarsch startete verspätet mit ca. 450 Tätern. Aufgrund eines erhöhten Aufkommens von antifaschistischen GegendemonstrantInnen am Quellberg musste die Naziroute schon frühzeitig von der Castroperstrasse in die Ostseestrasse einbiegen und wurde erheblich gekürzt.Die mit aggressiven Hunden, Reiterstaffel und Hubschrauber ausgestatteten Polizeieinheiten, verteilten über 140 Platzverweise an anwesende GenossInnen.Das vorgehen der Polizei war kameradschaftlich vorbildlich. Anti-Antifa Fotografen wurden möglichst nahe an bestehende Gegenaktionen und an die Kessel (mit etwa jeweils 40 und 30 Leuten) herangelassen.Insgesamt wurden im Verlaufe des Tages ca. 8 Antifas in Gewahrsam genommen. Diese sind laut EA und Polizei wieder aus der GeSa entlassen und wurden mit Getränken und warmen Essen aus dem Polizeigewahrsam von solidarischen GenossInnen in Empfang genommen.Abschliessend wird festgestellt, dass - trotz einer aufgrund von dezentralen Aktionen nicht einschätzbaren TeilnehmerInnenzahl anwesender AntifaschistInnen - die Naziroute der "AG-Ruhr Mitte" erheblich gekürzt werden konnte. Wie bereits erwähnt mussten die Neonazis verfrüht in die Ostseestrasse einbiegen und konnten nicht wie geplant bis zur Nordseestrasse laufen.Eine genaue Auswertung des Wochendes erfolgt in wenigen Tagen über die üblichen Wege.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-2379049353869292143?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2379049353869292143'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/2379049353869292143'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2009/11/kurzbericht-zu-den-gegenaktivitaten-in.html' title='Kurzbericht zu den Gegenaktivitäten in RE'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6544838044716245408</id><published>2009-11-28T03:56:00.000-08:00</published><updated>2009-11-28T03:56:20.164-08:00</updated><title type='text'>Liveticker zur Recklinghausen Demo</title><content type='html'>Aktuelles von den Gegenaktionen zum Naziaufmarsch in Recklinghausen gibts auf der Mobi Seite der Offenen Antifa Recklinghausen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Liveticker:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://naziswegmoben.blogsport.de/"&gt;&lt;img alt="" src="http://naziswegmoben.blogsport.de/images/banner_halfsize_235x60.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6544838044716245408?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6544838044716245408'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6544838044716245408'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2009/11/liveticker-zur-recklinghausen-demo.html' title='Liveticker zur Recklinghausen Demo'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-8235733088869875549</id><published>2009-11-25T10:50:00.000-08:00</published><updated>2009-11-25T10:50:58.616-08:00</updated><title type='text'>Gegen Linke Antisemiten-In Hamburg und überall!!</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms',serif; font-weight: bold;"&gt;Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms',serif;"&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5, der Gruppe »Sozialistische Linke« (SoL) und der »Tierrechtsaktion Nord« (TAN), die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino. Besucherinnen und Besucher wurden dabei gezielt ins Gesicht geschlagen und als &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schwuchteln&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Judenschweine&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; beschimpft. Auch in den Tagen darauf wurden Gäste, die von Blockadebeteiligten auf der Straße wiedererkannt wurden, bedroht und, in mindestens einem Fall, auch tätlich angegriffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In einer offiziellen Stellungnahme rechtfertigte die B5 die Gewaltausbrüche inhaltlich und tat sie als &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;kleinere Rangeleien&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; ab. Diese Erklärung strotzt abermals vor antisemitischen Klischees: So wird etwa &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;der Zionismus&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; als &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;rassistisches Projekt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; bezeichnet, mittels dessen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;künstlich der jüdische Charakter gewahrt werden&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; solle. Denn als künstlich gilt der antisemitischen Denkweise immer das jüdische, als natürlich aber alle anderen Völker. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wir halten es für unerträglich, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;dass ein Kino sein Programm vom Wohlwollen einer benachbarten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aktion Saubere Leinwand&lt;/span&gt; abhängig machen soll; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;dass Linke sich als antisemitischer Kampftrupp formieren, um missliebige Veranstaltungen zu Israel zu unterbinden; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;dass ein Film von Claude Lanzmann, französischer Jude, Résistancekämpfer und Regisseur von »Shoah«, der bedeutendsten Dokumentation über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, in Deutschland zum Angriffsziel einer militanten Blockade werden kann. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;»Warum Israel« (1973) zeigt nicht bloß die verschiedenen Facetten der israelischen Gesellschaft. Es geht darin, aus der Perspektive eines Diasporajuden, um die Bedeutung des jüdischen Staates als Konsequenz aus der Shoah. Wer, wie die B5, die Vorführung eines solchen Films als &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;„&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Provokation&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;“&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; versteht, der nur mit Gewalt beizukommen sei, steht auf der Seite der Barbarei.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dieses Spektrum ist seit Jahren dafür bekannt, seinen Antisemitismus gewaltförmig auszuleben. Es sind die gleichen, die sich 2002 mit Gewalt Zutritt zum Freien Sender Kombinat (FSK) verschafften und dort einen Kritiker ihres Israelhasses fachmännisch zusammenschlugen; die auf einer antifaschistischen Demonstration im Januar 2004 die Trägerinnen und Träger eines Transparents »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« von der Kundgebung prügelten; die seither bei zahlreichen Gelegenheiten Menschen, die Israelfahnen oder -buttons trugen oder aus anderen Gründen nicht in ihr Weltbild passten, bedroht, geschlagen oder mit Flaschen und Steinen beworfen haben.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was es diesen Gruppen um die B5 bislang stets erlaubt hat, ihre Übergriffe weiter fortzusetzen, ist die Tatsache, dass sie von der Mehrheit der Linken und Alternativen entschlossene Gegenwehr nicht zu fürchten hatten. Kaum jemand der Linken steht ausdrücklich auf ihrer Seite; aber allzu viele waren dennoch bereit, ihnen ihr Plätzchen im Bündnis, auf dem Stadtteilfest oder sonst wo in der Szene freizuhalten.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weil wir wissen, dass es ebenso verantwortungslos wie gemeingefährlich wäre, Antisemitinnen und Antisemiten gewähren zu lassen; weil wir wissen, dass die Schlägerinnen und Schläger mit jedem Erfolg nur stärker werden – daher halten wir es für unabdingbar, dass am 13.12., bei der Neuansetzung von »Warum Israel« im b-movie, der Film auf jeden Fall gezeigt wird.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir für diesen Tag zu einer Demonstration zum b-movie auf.&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auftaktkundgebung:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; 13.30 vor der Roten Flora&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Abschlusskundgebung:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; 15.00 vor dem B-Movie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms',serif;"&gt;(Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, 18.11.09)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms',serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;ErstunterzeichnerInnen:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Antifaschistische Aktion HH-West, Antideutsche Gruppe Hamburg, Cosmoproletarian Solidarity, &lt;span style="font-family: verdana,serif; font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;FAU Hamburg, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gruppe bricolage, Gruppe &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Emancipate, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Hamburger Studienbibliothek, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jüdische Gemeinde Pinneberg, Landesarbeitskreis (LAK) Shalom der Linksjugend ['solid] Hamburg,&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; McGuffin Foundation, Negative Approach, Projekt-R, Radio Loretta, Rapidas, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Einige Leute aus dem Plenum der Roten Flora, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif; font-style: normal;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sous la plage, Stop the Bomb Hamburg, Bündnis Hamburg für Israel, Jüdischer Salon am Grindel e. V.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Karo Ecke, Tocotronic, Superpunk, Herrenmagazin, Das Bierbeben, fluten, Heimatglück, jack fucking twist, Juri Gagarin, gorges, The Pleasant Delaneys&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sounds Outta Range (Byte FM), &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Günther Jacob, Regina Behrendt, Ecki Heins, Hans Stützer, Michael A. Bernard (Dramaturg &amp;amp; Kulturmanager), Kathrin Keller, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mathias Möller, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;R&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;ené Pollak (Präsident Zionistische Organisation Deutschland), Karl Pfeifer (Journalist), &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Just, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;andcompany&amp;amp;Co, Sur l‘eau Lübeck, Antifaschistischer Frauenblock Leipzig (AFBL), &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom der Linksjugend ['solid], &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gruppe in widersprüchlicher Gesellschaft Bremen, Autonome Neuköllner Antifa (A.N.A.), ELA (Lüdenscheid), Antifaschistische Aktion Brick to Brick [b³] Marl, Gruppe gegen deutsche Normalität Köthen, Antifa Heinsberg, Gruppe IKIS, Jugendantifa Halle, lizaswelt.net, [A:KA] Göttingen, Antifaschistische Gruppe A2K2 (westl. Ruhrgebiet), ...nevergoinghome (Berlin), Left Resistance Wittenberg, Antideutsche Gruppe Brunsberg, antifa[Ak] moers, et2c Münster, Group Merkava Winsen, marlene hates germany (Kiel), Antifaschistisches Bündnis Marzahn-Hellersdorf, le salon des communistes Düsseldorf, antifa and more Burg, gruppe demontage (Oldenburg), Kritische Initiative Schaumburg [K.I.S.], dika (Deutsch-Israelischer Kulturaustausch) &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;e. V.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;, Rote Paprika Marl, alternative youth club Marl, Hummel Antifa - antifaschistische Hochschulgruppe der Humboldt-Universität Berlin, Autonome Antifa Westerzgebirge&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Basisgruppe Politikwissenschaft (Wien), theorie praxis lokal in der sozialistischen studien vereinigung Frankfurt am Main&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;, Antifa Reutlingen, casual communists, Freund_Innen der befreiten Gesellschaft, &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Initiative Studierender am IG Farben Campus aus Frankfurt am Main, Prozionistische Linke Frankfurt, Antifa.Mitte (Berlin), Gruppe Morgenthau, neocommunistinnen (Frankfurt), Gruppe shutdown! (Köln), &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: 'trebuchet ms';"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Israelsolidarische Studenten im Ruhrgebie&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: verdana,serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-8235733088869875549?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/8235733088869875549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/8235733088869875549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2009/11/gegen-linke-antisemiten-in-hamburg-und.html' title='Gegen Linke Antisemiten-In Hamburg und überall!!'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6647837627247193454.post-6024340733146112919</id><published>2009-11-25T10:29:00.000-08:00</published><updated>2009-11-25T10:29:40.228-08:00</updated><title type='text'>Game Over Krauts 2.0</title><content type='html'>Game Over Krauts zurück mit Neuem Design und seit neustem biten wir euch jetzt auch Buttons zum Verkauf an&lt;br /&gt;allerdings dauert es wahrscheinlich erstmal bis Januar bis ihr sie kaufen könnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MfG&lt;br /&gt;GOK-Autor&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6647837627247193454-6024340733146112919?l=gameoverkrauts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6024340733146112919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6647837627247193454/posts/default/6024340733146112919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gameoverkrauts.blogspot.com/2009/11/game-over-krauts-20.html' title='Game Over Krauts 2.0'/><author><name>no.name</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08954553475773624107</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
